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Sein „PC“ ist 70 Jahre alt

23.12.2010 | 17:21 Uhr
Sein „PC“ ist 70 Jahre alt
70 Jahre jung und fit für ganz große Immobilien-Geschäfte: Christoph Pohlschröder. Foto: Helmuth Voßgraff

Dortmund„Das ist mein PC, da ist alles gespeichert“ – tippt sich Christian Pohlschröder an den Kopf. Der Immobilien-Spezialist, der vor fast 42 Jahren die Firma Immobilien Held von Elisabeth Held kaufte und im Dezember seinen 70. Geburtstag feierte, denkt nicht ans Aufhören. Sein „PC“ laufe schließlich fehlerfrei.

Pohlschröder, der noch heute an einem Schreibtisch und neben einem soliden Tresor sitzt, die vor vielen Jahren aus dem ehemaligen Familienbetrieb Pohlschröder kamen, hat sich im Laufe der Jahrzehnte einen Ruf erarbeitet. Er ist ein Mann für hochpreisige gut gelegene Häuser und Villen und für die „Goldmeile“, das edelste Stückchen Westenhellweg, das von der Ecke Peek & Cloppenburg bis zur Firma Görtz und Rüschenbeck reicht, wie er skizziert.

„Schilder habe ich noch nie aufgestellt, um eine Villa zu verkaufen. Das geht ja gar nicht.“ In eigener Sache kann Christian Pohlschröder gekonnt die Werbetrommel rühren. Im Vorzimmer seines Büros in der City künden vier große unübersehbare Hafttafeln - übersät mit Zeitungsberichten - von allen seinen Erfolgen.

Den Durchbruch schaffte der agile Edelimmobilien-Mann als er 1970 - nur ein Jahr nachdem er Immobilien Held übernommen hatte- die C & A -Immobilie am Ostenhellweg vermittelte. Es folgten viele weitere Deals - mit hohen Kauf und Mietsummen, mit teilweise höchster Diskretion und mit seriösen Vertragspartnern.

Pohlschröder ist beileibe kein lautloser Makler, aber seine Geschäfte, die laufen in der Regel lautlos für die Öffentlichkeit und sehr routiniert über die Bühne. Diskretion ist ein Muss bei Pohlschröder, der im vertraulichen Gespräch auch schon mal ungezählte Anekdoten aneinander zu reihen vermag.

Der Mann weiß eben viel, verrät aber nicht (immer) alles. Er hat ein Gespür dafür, wann und wie er fast lautlos ins Ziel kommen kann, auch wenn er problemlos eine halbe Stunde am Stück reden kann, ohne eine Minute Langeweile aufkommen zu lassen.

Vor allem Kirchhörde und Lücklemberg sind das Jagdrevier, in dem Pohlschröder Strecke macht. „Eine Immobilie habe ich bereits fünfmal verkauft, elf Häuser bereits viermal“, verrät Pohlschröder. Fußballgrößen wie Sammer und Rummenigge gehörten zu seinen Kunden.

Käufer, die einmal eine Immobilie durch seine Vermittlung erworben haben, wüssten, dass er zügig, effektiv und vertraulich arbeite, erinnerten sich daran, wenn sie ihr Haus wieder verkaufen wollten, sagt Pohlschröder selbstbewusst. Ohne Schild und Internet-Angebot ließe sich auch in den meisten Fällen ein besserer Erlös erzielen. Ein Gewinn für beide Seiten.

Sein guter Ruf sorge immer noch dafür, dass er auf der „Goldmeile“ der erste Ansprechpartner für viele Mieter und Vermieter sei. Pohlschröder glaubt nicht, dass es enorme Verwerfungen an Osten- und Westenhellweg geben wird, wenn Ende 2011 die ECE Thier-Galerie eröffnet wird: „Die meisten Filialisten ziehen dort zusätzlich rein.“ Pohlschröder ist sich sicher, dass die ECE Thier-Galerie zum Eröffnungstermin voll vermietet sein wird. Aber ein skeptischer Nachsatz kommt dann doch noch: „Mal sehen, was ein Jahr nach der Eröffnung ist.“

Als Projektentwickler habe ECE natürlich ein hohes Interesse, das ECE-Center für den oder die Fonds zu schmücken, die die Braut gerne unter das Dach ihres Hauses führen möchten.

Zu Terminen nimmt Christian Schröder übrigens doch schon das ein oder andere Mal ein Laptop mit. Ansonsten überlässt er die Internet-Arbeit seinen beiden Mitarbeiterinnen: „Die können das besser.“

Klaus Buske

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Kommentare
25.12.2010
00:09
Sein „PC“ ist 70 Jahre alt
von malnurso | #1

Die Bildunterschrift hat recht, es ist Christoph, nicht Christian Pohlschröder...

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