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Schweinegrippe-Alarm am Bert-Brecht-Gymnasium

31.10.2009 | 09:00 Uhr

Dortmund. Eine 18-jährige Schülerin eines Dortmudner Gymnasiums ist an Schweinegrippe erkrankt. Bei vier weiteren Jungen und Mädchen besteht Infektionsverdacht. Alle Fälle traten in der Jahrgangsstufe 12 auf, die Schulleiter Wolfgang Hardering in ein verlängertes Wochenende schickte.

Am Donnerstag bestätigte sich die Erkrankung einer 18-jäjrigen Schülerin des Dortmunder Bert-Brecht-Gymnasiums. Angesteckt hat sie sich möglicherweise auf einer Geburtstagsparty am letzten Ferienwochenende. Dort feierten auch die vier anderen Pennäler mit, die jetzt unter Schweinegrippe-Verdacht stehen. Die Anzeichen – Gliederschmerzen, Übelkeit, Brechreiz – stellten sich wenig später ein. Während die 18-Jährige positiv gestestet wurde, legten sich die anderen mit grippalen Symptomen erst einmal daheim ins Bett.

Unterricht soll Montag wieder normal laufen

Schickte die Jahrgangsstufe 12 nach Hause: Schulleiter Wolfgang Hardering.

Schulleiter Wolfgang Hardering reagierte sofort und beurlaubte die gesamte Jahrgangsstufe 12. 127 Schüler nahmen das lange Wochenende dankend an. Mit nach Hause bekamen sie die üblichen Verhaltensmaßregeln – häufig Hände waschen, Kontakt zu anderen vermeiden, den Gesundheitszustand genau beobachten. „Falls keine Auffälligkeiten auftreten, werden alle am Montag wieder zum Unterricht erscheinen”, so Hardering.

„Eine völlig korrekte Entscheidung", sagt Dr. Annette Düsterhaus, Leiterin des Gesundheitsamtes. „Das ist mit uns so abgestimmt und okay.” Welche Maßnahmen bei Schweinegrippefällen ergriffen werden, sei Sache der Schulleitung. „Von Amts wegen greifen wir nicht ein und schließen eine Einrichtung.”

BBG kein Einzelfall

Langes Wochenende für die Stufe 12 am BBG.

Situationen wie die am Bert-Brecht-Gymnasium (BBG) seien kein Einzelfall. „In Schulen und Kitas ist die Erkrankungsrate allgemein hoch.” Das betreffe allgemeine Infekte, die normale Grippe und eben möglicherweise auch die Schweinegrippe.

Von 326 offiziell bestätigten Fällen seien 151 Erkrankte jünger als 30 Jahre, nur drei älter als 60. „100 Betroffene sind im schulpflichtigen Alter oder jünger”, sagt Düsterhaus. Nebenbei: Diese Zahlen seien Schall und Rauch. „Die Dunkelziffer liegt um ein Vielfaches höher.”

"Für uns ist das Alltagsgeschäft"

Einzelne H1N1-Fälle habe es bereits an mehreren Dortmunder Schulen und Kitas gegeben - mit durchweg glimpflichem Ausgang. „Für uns ist das Alltagsgeschäft”, sagt die Amtsleiterin. Kein Grund zur Panik also. „Wer Fieber hat bleibt zu Hause” – diese Regel gelte auch in Zeiten der Schweinegrippe.

Klaus Brandt

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Kommentare
07.11.2009
11:43
Schweinegrippe-Alarm am Bert-Brecht-Gymnasium
von tamou | #3

hallo ich nöchte ,sagen das ich nun weiß warum es zu einer pandemie kommen kann.
denn wenn man hilfe benötigt steht man völlig allein da. in einem dortmunder klinikum setzt man die patienten auch mit symptomen ins wartezimmer und die tests werden laut aufnahme nur bei chronisch kranken gemacht.
beim arzt hat man mir gesagt ,ja wir machen keinen test denn 9 von 10 patienten waren zu beginn positiv und es ist einfach zu TEUER
ich für meinen teil werde mich auch noch mal an das gesundheitsamt wenden .

01.11.2009
00:54
Schweinegrippe-Alarm am Bert-Brecht-Gymnasium
von jupidu | #2

Ich hatte auch die Symptome vor 1,5 Wochen ausgestanden .

Leute es ging mir echt dreckig aber ich lebe . Bin aber nicht zum Arzt gegangen sondern wie immer es so ausgestanden .

Dieses mal war es echt heftig mit den schmerzen der Gelenke und vor allem die Kraft die das Herz brauchte .

Bin 33 Jahre jung und trainiere Bodybuilding .

Aber war schon nicht schlecht , die normale Impfung habe ich wie jedes Jahr aber das gegen den Schweine dreck werde ich nie machen .

31.10.2009
12:22
Schweinegrippe-Alarm am Bert-Brecht-Gymnasium
von Honiglämmchen | #1

In den letzten 2Jahrzehneten starben in Deutschland im Schnitt ca. 8.000 Menschen an der Influenza (Grippe).
Hat sich niemand drüber aufgeregt. Nun diese Hype. Wer bezahlt eigentlich den Medien, der Politik, diese Angst-Kampangne? Wenn alle Grippe Toten in den Nachrichten verlesen würden wie heute, oder in den Zeitungen aufgelistet werden, gäbe es keine anderen Informationen mehr.

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