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Schwacher Stark – starke Fans

10.12.2012 | 11:51 Uhr
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Schwacher Stark – starke Fans
Foto: dapd/Sascha Schuermann

Dortmund.   Dank einer unterirdischen Schiedsrichterleistung hat Borussia Dortmund endgültig den Anschluss zur Spitze verloren. Und trotzdem gab es am vergangenen Fußball-Wochenende Erfolge zu vermelden: Die Fans haben ein Zeichen für den die Fankultur gesetzt.

Dank einer unterirdischen Schiedsrichterleistung verlor Borussia endgültig den Anschluss zur Spitze. Und trotzdem gab es am vergangenen Fußball-Wochenende Erfolge zu vermelden: Die Fans in Dortmund haben gemeinsam ein friedliches Zeichen für den Erhalt der Fankultur gesetzt.

In 99 Prozent aller Fälle ist es unangemessen, Gründe für eine Niederlage bei den Schiedsrichterentscheidungen zu suchen. Das Heimspiel gegen Wolfsburg allerdings gehörte zu dem einen Prozent der anders gelagerten Fälle. Da braucht man nicht groß drum herum zu reden oder sich in Plattitüden verlieren, dass man die Fehler besser bei sich selbst suchen sollte.

Verpfiffen von „Wolfgang Schwach“ spielte Borussia rund eine Stunde mit 10 gegen 12 Mann. Denn die spielentscheidende Fehlleistung war einmal mehr nicht die einzige zweifelhafte Entscheidung von Herrn Stark. Die „Wahrnehmungsfehler“ des Manns aus Ergolding dürften wohl keinen zweiten Club schon so viele Punkte gekostet haben, wie den BVB, der in der Vergangenheit auffällig oft von besagtem Unparteiischen benachteiligt worden war. Selbst auf den offiziellen Internetseiten des Vereins sieht man sich mittlerweile genötigt, Starks Fehlentscheidungen gegen Schwarzgelb spielübergreifend aufzulisten.

Bundesweite Protestaktionen der Fans ein voller Erfolg

Wesentlich stärker als Stark präsentierten sich die Fans des BVB. Einmal mehr verdeutlichte der zwölfminütige Stimmungsboykott zu Beginn der Partie eindrucksvoll, welchen riesigen Anteil am sogenannten Stadionerlebnis die treuen Anhänger leisten. Die Aktion war in der Vorwoche auch bis in die Innenministerkonferenz gedrungen. Bundesinnenminister Friedrich sprach daraufhin eine unverhohlene und nicht verklausulierte Drohung an den Ligaverband aus, dieser solle auf seiner Mitgliederversammlung am kommenden Mittwoch Entscheidungen treffen, anstatt sie weiter im Dialog mit den Fans auszuarbeiten. Andernfalls werde man für die Polizeieinsätze im Profifußball zur Kasse gebeten.

Um einen tatkräftigen Eindruck zu vermitteln und jegliche Subtilität in seinen Aussagen auszuschließen, schloss er mit den Worten, diese seien „durchaus als Drohung zu verstehen“. Ein Armutszeugnis für die politische Kultur in Deutschland. Wesentlich gefährlicher und beängstigender als die Sicherheitssituation in deutschen Stadien sind in der Tat Politiker, die sich profilieren wollen, ohne dabei einen Funken inhaltliche Kompetenz auszustrahlen.

Fehleinschätzungen in der Innenministerkonferenz

Ebenfalls nicht der inhaltlichen Kompetenz in dieser Sache ist NRW-Innenminister Ralf Jäger zu verdächtigen. Auch ihm waren die deutschlandweiten Fanproteste gegen das Chaos, dass sein politischer Aktionismus und der seiner Kollegen verursacht, aufgefallen. Er sagte dazu unter anderem „Wir erleben grade, wie Ultra-Fans zwölf Minuten schweigen“.

Lieber Herr Jäger, auf der größten Stehplatztribüne Deutschlands machen Ultras grade einmal 1,5 Prozent der gesamten Fans aus. Rechnet man den Rest des Stadions mit ein, sind es 0,5 Prozent. Es haben aber alle geschwiegen. Das ist somit allein in Dortmund ein wesentlich deutlicheres Meinungsbild, als es die allermeisten sogenannten „repräsentativen Umfragen“ liefern. Dass es für den Protest auch von den teuren Sitzplätzen Standing Ovations gab, verfestigt diesen Eindruck.

Niemand abgesehen von den Boulevardmedien, den Innenministern und den Hardlinern unter den Polizeivertretern scheint zu verstehen, warum die statistisch belegten zwei verletzten Personen pro Bundesligaspiel (also 2 von 45.000, dem Besucherdurchschnitt) eine solche Dämonisierungskampagne gegen aktive Fußballfans rechtfertigen, warum ausgerechnet die nachweislich sichersten Großveranstaltungen Deutschlands und ihre Besucher besonders sanktioniert werden sollen. Vor allem, weil die Art der Verletzungen statistisch nicht erhoben wird und es daher extrem unwahrscheinlich ist, dass die Ursache in allen Fällen Fangewalt ist.

2500 Fußballfans aller Couleur demonstrieren friedlich in Dortmund

Dem Dialog mit den Fans, den die DFL unter dem Einfluss der Vereine in den letzten Wochen für sich entdeckt hat, verweigert sich die Politik standhaft. Deswegen nutzten Fans im gesamten Bundesgebiet neben dem Stimmungsboykott am letzten Spieltag vor der Abstimmung über das DFL-Papier „Sicheres Stadionerlebnis“ auch andere Protestformen, um insbesondere die Politikschaffenden zu erreichen, unter deren Druck das Verhältnis zwischen Verbänden, Vereinen und Fanvertretern ächzt.

Wie auch in Köln, Dresden, Augsburg, Paderborn, Berlin, Hannover und Duisburg, wählte man in Dortmund ein klassisches demokratisches Mittel zur Meinungsäußerung und hatte eine Demonstration angemeldet, die von einer Delegation aus Vertretern von Fanclubs, Fanzines und BVB-Fanabteilung organisiert wurde.

Insgesamt rund 2500 Fans aller Couleur – unter ihnen organisierte und unorganisierte Fans aller Altersklassen vom Kleinkind bis zum Rentner – gingen bei winterlichen Temperaturen auf die Straße und demonstrierten friedlich für den Erhalt der Fankultur, für die Deutschland in ganz Europa beneidet wird.

Die Bilder dieses friedlichen Protestes gingen durch die Medien und bilden hoffentlich ein Gegengewicht zu dem grotesken Zerrbild von den Fanszenen, das durch Politik und Medien entsteht. Am Ende des Tages konnte selbst die schlechteste Schiedsrichterleistung der Saison keinen Dortmund-Fan dazu bewegen, mit etwas anderem zu werfen, als mit Konfetti.

Liebe Politiker, es geht auch anders!

Ob Friedrich, Jäger, Caffier & Co. noch zum Umdenken bewegt werden können, ist leider fraglich. Schließlich wollen grade die Minister des Innern stets „klare Kante“ vortäuschen. Trotzdem müssen an dieser Stelle zwei Fragen erlaubt sein.

Erstens: Wenn ihr schon keine Ahnung von den Realitäten in den Stadien (geschweige denn von Fankultur) und auch keine Zeit habt, sie euch selbst zu erarbeiten – warum holt ihr euch nicht mal eine Expertise zum Thema, bevor ihr den Marktschreier macht? Hiermit ist ausdrücklich eine ernst zu nehmende wissenschaftliche Expertise gemeint und keine von Polizeivertretern wie Herrn Wendt.

Zweitens: Wenn ihr eure Popularität schon steigern wollt, indem ihr über Gewaltprobleme beim äußerst öffentlichkeitswirksamen Fußball sprecht, warum macht ihr euch dabei nicht mal beliebt? Das wären doch zwei Fliegen mit einer Klappe. Ihr bräuchtet euch einfach nur seriös mit dem Thema auseinandersetzen und dann besonnen angemessene Lösungsvorschläge erarbeiten. Eigentlich würde man sowas von Volksvertretern ohnehin erwarten.

Ihr könnt es natürlich auch einfach bleiben lassen und kümmert euch stattdessen um die wirklichen Probleme in eurem Zuständigkeitsbereich. Solange der Fußball von euch durchweg mehr in die Diskussion gebracht wird, als beispielsweise der Skandal um NSU und Verfassungsschutz, läuft es schlicht und einfach schief bei euch.

Ligaverband in Sachen Fan-Dialog auf dem richtigen Weg

Der Ligaverband und die Vereine wollen in Zukunft endlich in fest geregelten Bahnen den kontinuierlichen Dialog mit Fanvertretern suchen. Dieser Teil des nach massivem Gegenwind mehrfach überarbeiteten Sicherheitskonzeptes ist, wie einige andere auch, begrüßenswert. Auch eine bessere Ausbildung für Ordner oder die Einrichtung neuer Videoüberwachungen sind zielführende Maßnahmen. Die ebenfalls vorgesehenen Kürzungen der Karten- oder Stehplatzkartenkontingente für Auswärtsfans oder die im Raum stehenden „Voll-Kontrollen“ in Zelten oder Containern sind hingegen nicht nur ungerecht den vielen friedlichen Stadionbesuchern gegenüber, sie sind auch zum Teil kontraproduktiv (Das gilt zumindest für die Kontingentverringerungen).

Sollten die Vereine bei der DFL-Mitgliederversammlung ebenfalls zu diesem Schluss kommen, wären die Herren Innenminister gut beraten, nicht weiter hektoliterweise Öl ins zum Teil selbst gelegte Feuer zu gießen.

Den wenigen gewaltsuchenden Stadiongängern, die der Ursprung dieses ganzen Ballyhoos sind, sollte klar sein, dass die Solidarität, mit der nahezu alle Fans auf angedrohte Kollektivstrafen reagieren, eine Verpflichtung für sie darstellt, den Fußball nicht weiter als Action-Spielplatz zu missbrauchen. Sie müssen sich mäßigen, oder sie schaden weiter in hohem Maße ihrem eigenen Verein und dem Fußball.

Rutger Koch, Gib mich DIE KIRSCHE

Rutger Koch

Kommentare
12.12.2012
11:18
Schwacher Stark – starke Fans
von creck | #13

Sehe das komplett anders als Herr Koch.
Die unterdrückte Unterstützung von 12 Minuten war genau die Zeit, welche dem BVB am Ende zum Ausgleich bzw. zur Führung gefehlt hat.
Diese Form von Protest schadet dem Fußball genauso wie die Abschaffung der Stehplätze.

12.12.2012
08:58
Schwacher Stark – starke Fans
von sak1 | #12

das problem der gewaltausbrüche, ist ein problem unserer gesellschaft und er desaströsen politik. die schere zwischen arm und reich wird immer grösser, damit wächst der frust und wo haben sie die meiste aufmerksamkeit, beim fussball, ein sport der millionen begeistert! die politik in deutschland hat jämmerlich versagt und nun schiebt sie es auf den fussball! demokratie sieht anders aus!

11.12.2012
16:34
Schwacher Stark – starke Fans
von Querolant | #11

Berlin 89:

Kann Ihren Eindruck nur bestätigen. Der Bayern München Beweihräuerungssender Sport 1 hat die gleiche Masche in der Sendung Doppelpass (So 11:00 Uhr) abgezogen. Am Samstag (SKY Zusammenfassung) war durchaus die Linienrichtersicht zu sehen. Hier konnte man sehen, dass sogar 2 Wolfsburger Spieler im Abseits standen. Warum der Sender Sport 1 es nötig hat, den Zuschauer zu belügen -nur die halbe Wahrheit darzustellen, ist ebenfalls Lüge- kann nur vermutet werden. Sie vermuten richtig. Auch ich werde die Bayern-Postille Sport 1 zukünftig meiden.

2 Antworten
Schwacher Stark – starke Fans
von Vatta | #11-1

ja, Sie haben Recht. Deutlich wurde das schon beim 1:0 Heimsieg des BVB gegen die Bayern. Während auf Sky die Elfmeter Situation (Robben fällt über Weidenfellers Hand) als Schwalbe und / oder "Robben hakt ein" bezeichnet wurde, war man sich auf Sport1 sicher, dass es ein klarer Elfmeter war. Die Sponsoren der Bayern (T-Online z.B.) haben natürlich kein Interesse daran, die Gegner des gesponsorten Vereins besser darzustellen.

Nein, ich bin kein Verschwörungstheoretiker und ich will auch keine Grundsatzdiskussion über die Bayern. Ich wundere mich nur manchmal, wie verschieden man selber und TV-Experten untereinander bestimmte Situationen erkennen.

Bayern Sender Sport1
von renibert | #11-2

Das wird immer deutlicher, das ist ein hauseigener Sender, der Hauptsponsor Liga Total stellt dort die Kommentatoren. Beim FCB wird jede Flatulation schon vor ihrem entstehen antizipiert und schon über den Geruch der Absonderung schwadroniert.

11.12.2012
14:28
Schwacher Stark – starke Fans
von DasMentalmonster | #10

Ein sehr guter Artikel auch hier (http://www.11freunde.de/artikel/kommentar-zum-verhalten-von-wolfgang-stark) von jemandem, der meint, den 80000 BVB-Kunden gehörten eine geklatscht - warum, beschreibt er sehr sachlich ...

Es gibt hier BVB-Kunden, die der Meinung sind, dass Stark dem BVB weseentlicher mehr geschadet hätte als Schiri Fritz dem SC Freiburg im Spiel gegen den BVB! Täusche ich mich, oder hat Stark nicht mehrfach erfolgreich versucht, den BVB gegen Wolfsburg wieder ins Spiel zu bringen? Fritz´ diesbezügliche Versuch, die Breisgauer wieder ins Spiel zu bringen, wurden dagegen nicht kolportiert ...

5 Antworten
Alles soooooo billig.....
von westfaIenborusse | #10-1

Haben Sie sich auch in der Vergangenheit dermaßen aufgeregt, wenn Robben mal wieder einen Elfer schinden wollte?

Haben Sie hier bedauert, dass Lille durch einen zweifelhaften Elfer (Lahm) verloren hat?

Sie werfen hier BVB-Fans (nicht Kunden) Doppelmoral vor? Was hat das Freiburg-Spiel hier zu suchen? Wurde da auch ein Freiburger vom Platz gestellt?
Der Bruch im Spiel kam in der 34.Minute, als Schmelzer vom Platz musste. 60 Minuten mit 10 Mann. Und ein arroganter Schiri, der auch in der Schlußphase einen schnell ausgeführten Freistoß von Götze in seiner ganzen Selbstherrlichkeit zurück pfiff und eine gute Chance vereitelte. Götze bekam obendrein eine gelbe Karte für Nichts. Andere Schiris hätten einen schnell ausgeführten Freistoß akzeptiert. Aber all das wollen Sie als BVB-Neider nicht sehen. Warum freuen Sie sich nicht einfach am ersten Platz Ihrer Bayern und ersparen uns Ihre BVB-Feindlichkeit? Dieses ständige Vergiften der Forum-Kultur macht Ihnen noch Spaß? :-(

Schwacher Stark – starke Fans
von DasMentalmonster | #10-2

Ich denke, in einem solchen Forum ist das Anprangern vom Fehlverhalten Tausender weitaus wichtiger als das Lamento über einen einzelnen, dem dieses Fehlverhalten aufgefallen ist...

Schwacher Stark – starke Fans
von wurschtulli | #10-3

@10-2 deine ersten beiden Worte sind in Verbindung mit DIR das geradezu klassische Beispiel eines Oxymorons.

Blockierter Kommentar.
Name von Moderation entfernt | #10-4

Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.

Schwacher Stark – starke Fans
von wurschtulli | #10-5

"...Hauptsache tschingderassasa..."

Endlich gesteht der Fehlverdrahtete ein, worum es ihm ausschliesslich geht.

11.12.2012
12:45
Schwacher Stark – starke Fans
von berlin89 | #9

Ein wirklich sehr guter Kommentar , der alle Facetten dieses Themas beleuchtet. Der Wahrnehmungsfehler von Herrn Stark ist auch der Wahrnehmungsfehler von Herrn Jäger. Nur was ich TATSÄCHLICH sehe , kann ich auch beurteilen. Wer nicht richtig hinguckt gehört nicht als SchiedsRICHTER auf den Fussballplatz und auch nicht in die Politik!
Der Gipfel des Wahrnehmungfehlers war am Sonntag im Bayern-Propagandasender Sport 1 zu sehen. Dort stellte man die Szene vor dem Elfmeter so dar, daß es kein Abseits war. Im Gegensatz zum ZDF wo man das Abseits klar darstellte. Sport 1 macht ganz einfach Tatsachenfälschung. Warum wohl?? Für mich ist der Sender seit Sonntag " gestorben "

11.12.2012
09:49
Schwacher Stark – starke Fans
von heiland | #8

stark ist mit sicherheit nicht der beste schiri in deutschland, aber als selbstdarsteller ist er spitze !!

aber was waren das eigendlich für assistenten ?
wofür sind die denn da ?

klare abseitsstellungen sehen si nicht, oder wollen sie die nicht sehen ?
vor der fehlentscheidung war ein spieler von wob klar im abseits, hat der assi da geschlafen ?

aber auf den DFB zu hoffen dass er solche blinden absetzt ist zuviel verlangt !?

11.12.2012
09:49
Schwacher Stark – starke Fans
von bengel2 | #7

Sehr gute Kolumne. Musste erst einmal auf die Domain gucken, ob ich auch tatsächlich auf derwesten.de bin. Aber ja, es ist ja die Kirsche.

10.12.2012
18:06
Schwacher Stark – starke Fans
von 85punkte | #6

A+++

10.12.2012
15:37
EURE MEINUG
von scaptcha | #5

SOLLTE DER BVB STARK IN ZUKUNFT ALS UNPARTEIISCHEN FüR DIE EIGENEN SPIELE ABLEHNEN?

11 Antworten
Schwacher Stark – starke Fans
von DasMentalmonster | #5-1

Schiedsrichter:
"Marco Fritz (Korb) Note 6
ganz schwacher Auftritt ohne klare Linie, benachteiligte Freiburg mehrmals entscheidend. Bei Lewandowskis Handspiel im eigenen Strafraum verweigerte er dem SC den fälligen Strafstoß (15.). Zudem übersah er, dass Götze den Ball vor dem 2:0 klar mit der Hand spielte. Auch der dem Führungstor vorausgegangene Freistoß für den BVB war höchst umstritten."

Das kann ja dann ein Rattenschwanz werden ...

Schwacher Stark – starke Fans
von Burkinho09 | #5-2

Nein, aber der DFB sollte selber mal zur der Einsicht gelangen, dass Herr Stark, aufgrund etlicher klarer Fehlentscheidungen gegen den BVB in der jüngeren Vergangenheit, als Schiri für BVB Spiele nicht länger tragbar ist.

Wie Zorc auch schon anmerkte, fällt es einem schwer, da an Zufall zu glauben und dem Schiri keine latente Antipathie zu unterstellen. So oder so kann der doch gar nicht mehr unparteiisch sein, denn wenn er in Zukunft den BVB mal zu Unrecht bevorteilen würde, könnten die Gegner die vergangenen Ereignisse dann für seine Fehlentscheidungen anführen.

Ich wünsche mir, dass dieser schwache Schiri in Zukunft kein Spiel mehr von uns pfeift.

Schwacher Stark – starke Fans
von 85punkte | #5-3

NEE, nicht ablehnen, ist doch ne Herausforderung mal zu gewinnen, und wenn der noch soviele Wahrnehmungsstörungen hat.Wir schaffen das
Und jetzt weiss ich auch wer das Mentalmonster ist, es ist:
Schiedsrichter Stark
und wenn der unsere Nummer 1 ist, warum pfeifft der nicht unsere aktuelle Nummer 1,
das ist für den Gastverein billiger und der muss gar nicht erst anreisen

85 Punkte
von westfaIenborusse | #5-4

Geniale Idee, aber soweit ich weiß, darf ein Schiri aus dem eigenen Landesverband keine Vereine pfeifen, die im gleichen Landesverband sind. Insofern bleibt den Bayern der "beste deutsche Schiri" erspart....Und wir haben 3 Punkte weniger, die uns am Ende noch fehlen könnten....Ärgerliche Nummer....

Schwacher Stark – starke Fans
von DasMentalmonster | #5-5

Was glaubst Du denn, wie viele NRW-Schiris dem FC Bayern bereits Punkte gekostet haben? Der Verfolgswahn der BVB-Kunden nimmt langsam dramatische Züge an ...

Monsterchen,
von Kronenschmeckt | #5-6

Du bist echt klasse ;-)
Vielleicht komm ich Dich demnächst mal besuchen :-)
Hoffe, bei Dir gibt es auch ein kaltes Kronen :-)

TJA Mentalmonster
von 85punkte | #5-7

wieder keine Ahnung, der einzigen NRW Schiedsrichter ist zur T. Kienhöfer aus Herne und G. Winkmann, während aus Bayern schon 5 oder 6 kommen.
können also soviele Punkte nicht sein, du kleiner Pi.....

85 Punkte
von westfaIenborusse | #5-8

Absolut korrekt...Nur Kinhöfer aus Westfalen, dagegen 6 aus Bayern:
http://www.kicker.de/news/fussball/bundesliga/schiedsrichter/1-bundesliga/2012-13/schiedsrichter-uebersicht.html

Schwacher Stark – starke Fans
von marwang | #5-9

kinnhöfer aus new hat schon mehr mist gepfiffen wie die sechs aus bayern

Schwacher Stark – starke Fans
von wurschtulli | #5-10

Erfreulicherweise muss darüber nicht mehr abgestimmt werden, der DFB hat Stark für BVB-Spiele mindestens für diese Saison suspendiert. Sofern er seine bisher katastrophalen Leistungen auch bei anderen Vereinene fortsetzt, wird er vermutlich ganz schnell in der Versenkung der Bayernliga verschwinden.

marwang
von westfaIenborusse | #5-11

Immer diese unwissenden Pauschal-Rundumschläge, grausam....
Guck Dir die Bewertungen aller Schris in Ruhe an, bevor Du so
unqualifiziert Gerüchte in die Welt setzt. Zum Beispiel im "kicker",
sicher eine süddeutsche Fachzeitung, die nicht verdächtigt wird,
ein Hausblatt es BVB zu sein. Einfach die Seite anklicken und
dann jeden einzelnen Schiri aufrufen, da stehen die Noten aller Spiele:

http://www.kicker.de/news/fussball/bundesliga/schiedsrichter/1-bundesliga/2012-13/schiedsrichter-uebersicht.html

10.12.2012
15:13
Schwacher Stark – starke Fans
von DasMentalmonster | #4

"Stark" wäre die BVB-Kundschaft nur dann, wenn sie angesichts des verpfiffenen Spiels in Freiburg zugunsten ihres BVBs nun geschwiegen hätten - aber nur jetzt Zeter und Mordio zu schreien ist einfach nur schäbig ...

8 Antworten
?
von westfaIenborusse | #4-1

Meines Wissens wurde in Freiburg kein Freiburger vom Platz gestellt und damals
konnten 11 gegen 11 zu Ende spielen. Erkennen Sie in Ihrem ganzen BVB-Hass den kleinen, aber feinen Unterschied zum Platzverweis in der 34.Minute? Ich befürchte eher nicht...Und als Bayern-Fan würde ich nach dem zweifelhaften Elfer für Lahm in Lille nicht unbedingt über "verpfiffene Spiele" und "Fehlentscheidungen" schwadronieren...

Schwacher Stark – starke Fans
von DasMentalmonster | #4-2

Sigst - das ist halt der Unterschied: Wir Bayern-Fans wissen halt, dass es Pro- und Kontra-Entscheidungen für uns gibt - da wird nicht lange rumlamentiert! Darin unterscheiden wir uns wohltuend von den BVB-Kunden, die einäugig durchs leben rennen ...

westfaIenborusse
von Burkinho09 | #4-3

Man muss nur mal googeln, wie souverän man im Süden mit Fehlentscheidungen umgeht. Unter "Uli hoeneß Schiedsrichter" hat man da die Qual der Wahl, zwischen Schirischelte jüngeren und älteren Datums.

Ja und wie gesittet man sich im Süden selbst bei Spielen in der Regionalliga verhält, kann man u.a. hier nachlesen:

"Eine rote Karte, zwei nicht gegebene Abseitstreffer: Es geht schnell, dass die Stimmung auf dem Platz kippt. Das Beispiel vom Heimspiel der Bayern-Reserve gegen den SV Heimstetten zeigt, dass in solchen Fällen das Schiedsrichter-Gespann auf dem Platz zur Zielscheibe für Spieler und Fans werden kann. Nach zwei Abseits-Entscheidungen, bei denen das Gespann völlig richtig lag, traten Bayern-Fans gegen Absperr-Banden. Nach dem Platzverweis gegen Toni Vastic flog ein Becher auf das Spielfeld, die Bayern-Fans beschimpften den Schiri wüst.

http://www.fussball-vorort.de/vereine/fc-bayern-muenchen-2/schiedsrichter-brennpunkt-bayern-heimstetten-2631199.html

Schwacher Stark – starke Fans
von DasMentalmonster | #4-4

Das waren bestimmt die dreißig Bayern-Ultras! Beim BVB steht aber getz mindestens die ganze Südtribüne Kopf - und das sind mindestens ... äh ... aber Du als BVB-Junkie wirst das besser wissen, wie viele das sind ...

Blockierter Kommentar.
Name von Moderation entfernt | #4-5

Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.

Mentalmonster`s Wahrnehmungsstörungen
von westfaIenborusse | #4-6

Von nix ne Ahnung, aber davon ne ganze Menge....
"Es wird nicht lange rumlamentiert"???

Wieviele Aktionen hat denn alleine Hoeneß gegen Schiris gefahren?

Hoeneß gegen Thorsten Kinhöfer
http://sport.t-online.de/fc-bayern-muenchen-uli-hoeness-attackiert-schiedsrichter/id_14190546/index

Oder Heynckes in seiner Leverkusener Zeit gegen Knut Kircher:

Jupp Heynckes (Trainer Leverkusen) über Schiedsrichter Knut Kircher: "Ich habe festgestellt, dass Nürnberg zeitweise sehr unfair agiert hat und der Schiedsrichter das nicht unterbunden hat - bedingt dadurch kamen wir nicht in den Spielfluss. Das war eigentlich sehr schade, aber solche Spiele hat man. Ich hoffe nicht, dass wir Herrn Kircher noch mal bekommen in dieser Saison, weil das heute sicher eine unterirdische Leistung war!"

Oder Hoeneß wegen Ribery gegen alle Schiris:

http://www.rp-online.de/sport/fussball/vereine/bayern-muenchen/hoeness-kritisiert-treterei-gegen-ribery-und-co-1.1653985

Diese Reihe lässt sich beliebig fortsetzen!!

@Westfalenborusse: gute Aufstellung, danke!
von wurschtulli | #4-7

Nur verwirrst du mit solchen Fakten den durchschnittlichen Bayernfanatiker gewaltig, wie soll der jetzt noch seine plebejischen Vorurteile pflegen?

Schwacher Stark – starke Fans
von Titurel | #4-8

Warum reagiert ihr eigentlich immer auf diese ständigen Provokationen aus der westfälischen Taiga? Ignorieren und totschweigen ist angesagt. DM ist der gefährlichste Brandstifter in der Forenszene - polemisieren, provozieren, pöbeln. Wenn schon kein Admin diesen Verbalterroristen sperrt, sollte er hier wenigstens nicht mehr beachtet werden.

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