Schüler schreibt Erfolgsstory im Internet
19.12.2007 | 21:55 Uhr 2007-12-19T21:55:02+0100In den virtuellen Weiten des Internets werden die unglaublichsten Erfolgsgeschichten geschrieben. Und die sind höchst real. Wie die Geschichte von Daniel Minini. ...
... Der 18-jährige Dortmunder arbeitet zurzeit in der Stufe 12 des Immanuel-Kant-Gymnasiums auf seine Reifeprüfung hin. Als Jungunternehmer im weltweiten Netz hat er sie längst bestanden. Seine Plattform dugg.de hat über zwei Millionen User. So viele, dass jetzt ein Investor einsteigt. Daniel Minini war 15 Jahre alt, als er sich seine erste persönliche Website bastelte. Bald darauf schon stemmte er ohne jedes Kapital erste eigene Projekte im Netz. So bot er u.a. anderen Usern Instrumente, so genannte Tools an, mit denen auch sie sich auf sehr einfache Art und Weise eine Internetseite anlegen konnten - 160 000 nutzten den Service.
2 Millionen Nutzer, 10 Millionen Freunde
2006 entstand dann die Idee zum Projekt "Du gehörst zu meinen Freunden" - ein soziales Netzwerk, auf dem vor allem junge Nutzer persönliche Profile anlegen, sich in Freundeslisten eintragen können. Binnen weniger Monate gehörten der interaktiven Gemeinschaft unfassbare zwei Millionen Nutzer an. "Dank dugg.de sind bis heute mehr als zehn Millionen virtuelle Freundschaften geschlossen", sagt Minini. "Das Portal zählt monatlich 15 Millionen Seitenaufrufe." Längst hat der Abiturient 15 externe Server angemietet, um den Traffic, den Verkehr auf der Datenautobahn, noch bewältigen zu können.
Und ist damit - ähnlich wie die regelrecht boomenden Erfolgsportale vom Kaliber you-tube und myvideo - als Werbeplattform hoch attraktiv. Und damit wiederum interessant für Investoren. Bei Daniel Minini steigt zum Jahresende die finanzkräftige std informationsservice GmbH mit Sitz in Gorxheimertal ein. "dugg.de ist eines des erfolg-reichsten sozialen Netzwerke in Deutschland", begründet Geschäftsführer Steffen Dörsam. "Unser Einstieg stellt den weiteren raschen Ausbau der Community sicher."
Bilder und Videofilmchen hochladen, durch Schlagwörter andere Nutzer mit gleichen Interessen suchen, Freunde virtuell "knuffeln" (also Kontakt mit ihnen aufnehmen) - das alles geht heute schon. Doch der 18-Jährige stößt allmählich an Grenzen. "Das alles hat eine Dimension erreicht, die mich alleine überfordert", räumt er ein. Dank der strategischen Zusammenarbeit soll künftig auf dugg.de noch viel mehr gehen. Ziel ist, so Steffen Dörsam, "die Plattform mit innovativen Ideen noch attraktiver für junge Leute zu gestalten".
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Habe von Dugg ungefragt Mails bekommen, dass ich angeblich mal angemeldet war, obwohl ichs nie gewesen bin. Komische Praktiken