Schneckenburger will Schuldezernentin werden

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Wird Daniela Schneckenburger, Dortmunder Landtagsabgeordnete der Grünen, neue Schul- und Jugenddezernentin? Die ehemalige Oberbürgermeister-Kandidatin gilt als aussichtsreichste Bewerberin nicht nur, weil die Ratsfraktion der Grünen das Vorschlagsrecht für diesen Verwaltungsvorstandsposten hat.

Dortmund.. Die Landtagsabgeordnete der Grünen hat die besten Chancen, die nächste Schul- und Jugenddezernentin Dortmunds zu werden.Sie ist die aussichtsreichste Kandidatin unter den 21 Bewerberinnen und Bewerbern, die ihren Hut für die Nachfolge von Waltraud Bonekamp (ebenfalls Grüne) in den Ring geworfen haben. Bonekamps achtjährige Amtszeit wird von der Politik nicht verlängert und endet am 15. Februar.

Die Grünen behalten das Vorschlagsrecht für dieses Dezernat, und es ist davon auszugehen, dass sie Daniela Schneckenburger, ihre zweimalige Oberbürgermeister-Kandidatin (2004 und 2014) für den Posten im Verwaltungsvorstand vorschlagen und die übrigen Fraktionen in der Mehrheit folgen werden, zumal viele der anderen Bewerber aus kleinen Städten kommen und nicht die Qualifikationen und Erfahrungen wie Schneckenburger mitbringen.

Gut mit Düsseldorf vernetzt

Die 54-jährige Lehrerin, verheiratete Mutter von zwei Kindern, saß von 1994 bis Ende 2006 im Dortmunder Rat (Schwerpunkt Sozialpolitik), ehe sie in die Landespolitik nach Düsseldorf wechselte, von 2006 bis 2010 als Landesvorsitzende der Grünen, danach bis heute als Landtagsabgeordnete. Als Schul- und Jugenddezernentin wäre sie bestens mit Düsseldorf vernetzt.

Die Fraktionen wollen in den nächsten Wochen beraten, eine Vorstellungsrunde von Bewerbern in den Fraktionen ist für den 2. Februar geplant, die Wahl im Rat für den 19. Februar.