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Apple im Theater

Schauspiel Dortmund bringt Apple-Stück auf die Bühne

31.10.2012 | 12:33 Uhr
Steve Jobs, Apple und iPhones sind nun auch Thema eines Theaterstücks, das in Dortmund Deutschlandpremiere hat.Foto: ap

Dortmund.  Es ist eine deutschsprachige Erstaufführung: "Die Agonie und die Ekstase des Steve Jobs" handelt von einem Technik-Freak und Apple-Verehrer und den Arbeitsbedingungen bei Apple und den Zulieferern. Zum ersten Mal wurde das Stück in New York zwei Wochen nach dem Tod von Jobs aufgeführt.

Der Computerkonzern Apple und sein Gründer stehen im Mittelpunkt eines neuen Theaterstücks im Schauspiel Dortmund. Am Samstag (3. November) feiert das Stück "Die Agonie und die Ekstase des Steve Jobs" Premiere, wie Dramaturgin Anne-Kathrin Schulz am Mittwoch sagte. Erstmals wurde das Stück im vergangenen Jahr in New York aufgeführt - nur zwei Wochen nach dem Tod des Apple-Gründers . Nun folgt die deutschsprachige Erstaufführung.

Das Stück des amerikanischen Schauspielers und Autors Mike Daisey erzählt die Geschichte eines Technik-Freaks und Apple-Verehrers, der sich plötzlich mit den Herstellungsbedingungen von iPad, iPhone und Co. konfrontiert sieht. Der Monolog sei in vielen Teilen autobiografisch, sagte Schulz. Daisey selbst sei großer Apple-Fan und fasziniert von Steve Jobs. Als er jedoch immer mehr über die Arbeitsbedingungen bei Apple beziehungsweise dem Zulieferer Foxconn erfahren habe, sei er ins Grübeln gekommen.

Ernstes Thema mit Elementen von Stand-up-Comedy

Obwohl das Stück die Geschichte des Apple-Gründers und seines Unternehmens erzähle, sei es nicht nur für Insider geeignet, betonte Schulz. "Es ist ein Stück zu unserer Zeit." Jeder, der sich für die derzeitige Welt interessiere, verstehe die Handlung.

Vor einem Jahr starb Steve Jobs

Dabei sei das Stück trotz des ernsten Themas auch lustig, sagte Regisseurin Jennifer Whigham. "Es hat Elemente von Stand-up-Comedy, viel Ironie, Sarkasmus und Wortwitz", betonte sie. Whigham hatte das Stück gemeinsam mit Schulz übersetzt.

Die Premiere ist nach Angaben des Schauspielhauses bereits ausverkauft. Für die zweite Vorstellung am 14. November gibt es noch Restkarten. Weitere Aufführungen gibt es in diesem Jahr noch am 25. November sowie am 7. und 16. Dezember. (dapd)

 



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