Ruhrtriennale plant spektakuläres Kunstprojekt im Dortmunder Hafen

Der Dortmunder Hafen soll Schauplatz einer Kunstaktion im Rahmen der Ruhrtriennale werden. Archivfoto: Oskar Neubauer
Der Dortmunder Hafen soll Schauplatz einer Kunstaktion im Rahmen der Ruhrtriennale werden. Archivfoto: Oskar Neubauer
Foto: Archiv: Oskar Neubauer
Was wir bereits wissen
Das Festival Ruhrtriennale bringt ab 13. August ein spektakuläres Kunstprojekt in den Dortmunder Hafen. Was die Dortmunder genau erwartet, ist aber noch geheim. Die vorherigen Aktionen der verantwortlichen Künstlergruppe lassen jedoch einiges erwarten.

Dortmund.. Das Werk, das im Rahmen der Ruhrtriennale im August im Dortmunder Hafen installiert werden soll, wird den Titel "well,come" tragen und bis zum 24. September zu sehen sein. Die Federführung hat die Gruppe "Office for subversive architecture" (Büro für subversive Architektur, kurz "OSA") mit Sitz in Berlin.

Diese Architekten hatten zum Beispiel 2010 den Eingang in die Volksbühne Berlin so mit zusätzlichen Säulen verkleidet, dass man nicht mehr hineinkam - ein schönes Gedankenspiel zum Thema Pathos. In Köln wiederum legten sie einen Anwohnerparkplatz an einer riesigen Häuserfassade an, während sie in Frankfurt verwandelten sie die Kunsthalle Schirn in eine Geburtstagstorte.

Schwimmendes Iglu im Eisenbahnhafen in Duisburg

Jedes Jahr verwirklichen die Urbanen Künste Ruhr, die Nachfolgeorganisation der Kulturhauptstadt Ruhr.2010, ein aufsehenerregendes Projekt im Auftrag der Triennale. Dabei kommen stets neue Künstler zum Zuge. So gab es einen Wasserfall in Essen, eine Hüpf-Installation in Duisburg und 2015 "Nomanslanding", eine Art schwimmendes Iglu im Eisenbahnhafen Ruhrort. "In Dortmund wird es ganz anders", war zu hören. "Aber auch cool."

Johan Simons als Chef der Ruhrtriennale wird am 13. April verraten, was genau geplant ist. Die langjährige Kritik, dass das Festival um Dortmund einen großen Bogen macht, dürfte damit erst einmal verstummen.