Ruhrpott-Karneval Geierabend kürt Norbert Röttgen als „Pannekopp des Jahres“ 2012
21.02.2012 | 11:47 Uhr 2012-02-21T11:47:00+0100
Dortmund. Der Anti-Orden „Pannekopp des Jahres“, verliehen vom alternativen Ruhrpott-Karneval Geierabend, geht 2012 an Norbert Röttgen. Der Bundesumweltminister erhält 28,5 kg rostigem Stahlschrott, da er den Castor-Transport von Jülich nach Ahaus per Schienenverkehr durch das Ruhrgebiet lenken will.
Bundesumweltminister Norbert Röttgen ist für die Dortmunder Karneval-Truppe Geierabend der „Pannekopp des Jahres“ 2012. Der schwerste Karnevals-Orden der Welt, gefertigt aus 28,5 kg rostigem Stahlschrott, ehrt „besondere Verdienste“ um das Ruhrgebiet. Mit seinem „genialen“ Plan, den Castor-Transport von Jülich nach Ahaus per Schienenverkehr durch das Ruhrgebiet zu lenken, habe Röttgen „maßgeblich zur Förderung der Tourismusbranche im Revier“ beigetragen, so die Begründung.
Geierabend-Moderator Martin Kaysh erklärt: „Das zieht Atomtouristen aus dem ganzen Land an und pumpt Geld in die Region, denn rein statistisch lässt jeder Tourist 95 Euro pro Tag im Ruhrgebiet.“ Röttgen ist Nachfolger der Skandal-Firma Envio , die 2011 durch ihre PCB-Vergiftungen bundesweit Schlagzeilen machte. Zuvor hatten auch u.a. Ex-Arcandor-Chef Thomas Middelhoff , Schauspielerin Veronica Ferres oder Dortmunds SPD-Chef Franz-Josef Drabig den Orden erhalten.
Bereits zum zehnten Mal verleiht der Geierabend seinen Anti-Orden. Per Applaus-Barometer und Online-Voting hatten die Zuschauer abgestimmt. Während im Internet der ebenfalls nominierte Essener Kämmerer Martin Klieve (CDU) knapp in Führung ging, war das Ergebnis bei den Vorstellungen auf Zeche Zollern II/IV in Dortmund eindeutig.
In der Abschlussvorstellung an Veilchendienstag soll Röttgen den „Pannekopp des Jahres“ erhalten. Ob der Bundesumweltminister die spaßige Auszeichnung tatsächlich annehmen wird, ist natürlich fraglich. Laut Reglement müsste er ihn bis zum Ende der Fastenzeit um den Hals tragen. Mittlerweile gaben die „Geier" via Facebook bekannt, dass Röttgen zur abschließenden Verleihungsvorstellung am 21. Februar nicht kommt: „Freibier gibt´s trotzdem".
An Veilchendienstag findet die letzte der 36 restlos ausverkauften Vorstellungen in dieser Session auf Zeche Zollern II/IV in Dortmund statt. Rund 16.000 Zuschauer wollten sich die westfälische Variante des Karnevals nicht entgehen lassen und vergnügten sich beim aberwitzigen Ritt „Durch das wilde Ruhrdistan“ .
15:47
GÄHN!
Das Karnevalsgremium besteht wohl auch nur aus Mainstream gepolten Panneköppen.
14:44
Na denn viel Spass beim Schrott sammeln, wenn demnächst mit dem Rückbau der abgeschalteten deutschen Atomkraftwerke zehntausende (!) von Castor-Transporten auf Schiene, Strasse und Wasserstrassen abgewickelt werden müssen.
14:42
Ja das Passt doch, ich halte von Herrn R. sowieso nichts
14:31
Er ist nicht nur der Pannekopp des Jahres 2012.
14:17
gääähn, dass Jülich eine Forschungsanstalt hat und kein Atomkraftwerk ist, dass wissen hoffentlich die Schlaumeier hier.
Warum gibt es denn noch keine Anti-Atom-Demos vor jeder radiologischen Praxis und vor jedem Krankenhaus? Da werden Menschen absichtlich verstrahlt
Hätte er den Orden aufgrund des E10-Schwachsinns bekommen, wäre es ja noch OK gewesen.
14:15
LEIDER NUR EIN KARNEVALSORDEN
VORSCHLAG AN " MUTTI "
Verleihe sie ihm doch einen richtigen " PANNEKOPORDEN "
es stehen schon welche in den startloechern die den naechsten orden haben wollen !
.
14:00
Gebt ihm noch´nen Eimer E 10 Sprit dazu!
13:55
Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.
13:14
Volltreffer
13:12
rostigeM ???