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Einstimmige Wahl

Rudolf Mintrop als Klinik-Chef

25.04.2012 | 18:29 Uhr

Dortmund.  Er ist ein Macher, ein Sanierer, ein Stratege und erfahrener Krankenhaus-Chef. Der Aufsichtsrat entschied sich gestern einstimmig für Rudolf Mintrop aus Oldenburg für den Posten des Hauptgeschäftsführers am Klinikum Dortmund.

Er ist ein Macher, ein Sanierer, ein Stratege und erfahrener Krankenhaus-Chef. Der Aufsichtsrat entschied sich gestern einstimmig für Rudolf Mintrop aus Oldenburg für den Posten des Hauptgeschäftsführers am Klinikum Dortmund . Wenn der Rat der Stadt die Personalie am 23. Mai absegnet, wird Mintrop ab 1. Januar 2013 die Geschicke des Klinikums führen.

Einhundert Kontakte hatte die mit der Bewerberfindung beauftrage Personalberatungsfirma. Aus 20 Gesprächen wurden sieben Kandidaten herausgefiltert. Aber kein Aspirant auf den Chefsessel in Dortmund brachte soviele Referenzen mit wie Rudolf Mintrop. Zehn Seiten lang ist alleine sein Lebenslauf.

Im Jahr 2000 nahm Mitrop neue Herausforderungen an

In den 80-er und 90-er Jahren sorgte der gebürtige Essener für Furore. Weil er sich nicht nur um das Wohlergehen der eigenen Klinik kümmerte, sondern auch die Sanierung benachbarter Krankenhäuser. Im Jahr 2000 nahm Mintrop eine neue Herausforderung am Klinikum Oldenburg an - wie Dortmund ein Haus der Maximalversorgung in kommunaler Tragerschäft.

Dort sorgte der Geschäftsführer für schwarze Zahlen, indem er prüfte, welche medizinischen Leistungen zusätzlich aufgebaut werden können, die sich auch noch rechnen. Das Klinikum Oldenburg ist in seiner Schaffenszeit um 112 Betten gewachsen, das wirtschaftliche Wohlergehen ebenso.

"Das Dortmunder Angebot hat mir gefallen"

Zu Mintrops Verdiensten zählt OB Ullrich Sierau ausdrücklich auch das gesellschaftliche Engagement in zahlreichen Ehrenämtern. Zuletzt sorgte er für Aufsehen, weil er den ersten grenzübergreifenden Medizin-Studiengang mit Groningen (Niederlande) mit aufbaute. Dieses „Baby“ soll im Herbst auf die Welt kommen; dann ist Mintrop bereit für die neue Herausforderung, über die er seinen Arbeitgeber in Oldenburg heute informieren will.

„Das Dortmunder Angebot hat mir gefallen“, sagt der 57-jährige Vater zweier erwachsener Kinder. Er wisse genau, welche - insbesondere finanziellen Probleme - auf die Krankenhäuser zukommen. Über die spezielle Dortmunder Situation könne und wolle er jetzt noch nichts sagen. Zuvor möchte er sich ein Bild über die Bücher, über die Belegschaft, aber auch die Substanz von Keller bis Dach machen.

Zentral-OP des Klinikums

 

Gerald Nill



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