Rotary-Club Dortmund-Hörde vergibt ersten Integrationspreis

Es ist nicht der erste Preis für die Grundschule "Kleine Kielstraße" in der Dortmunder Nordstadt. Doch es ist der erste Integrationspreis des Rotary-Clubs Dortmund-Hörde, den Schulleiterin Gisela Schultebraucks-Burgkart am Mittwoch im Hotel Mercure erhielt.

Dortmund.. "Unsere Preisträgerin hat sich in ihrer beruflichen Tätigkeit in vielfältiger Weise um die Integration junger Menschen in unsere Gesellschaft verdient gemacht", erklärte Dr. Carsten Jaeger, Präsident des Rotary-Clubs Dortmund-Hörde, bei der Preisverleihung. Ein Beispiel sei das Erdmännchen-Projekt. "Dabei erhalten Migrantenkinder im Vorschulalter den für die erfolgreiche Absolvierung der Schullaufbahn dringend erforderlichen Sprachunterricht", erläuterte Jaeger.

Mit dem Preisgeld in Höhe von 5000 Euro soll das Betreuerteam für das seit fünf Jahren erfolgreich laufende Projekt aufgestockt werden. 50 Kinder mit schulischem Nachholbedarf wurden seit 2010 für die Schullaufbahn fit gemacht. Einige besuchen bereits ein Gymnasium.

Jährliche Verleihung

Der Integrationspreis des Rotary-Clubs Dortmund-Hörde wird jährlich an Personen, Initiativen oder Vereine verliehen, die sich um Völkerverständigung, Frieden, religiöse und kulturelle Toleranz sowie Akzeptanz in Dortmund verdient gemacht machen. Er wird für jeweils fünf Jahre auf ein bestimmtes Thema festgelegt und soll parteipolitisch unabhängig sein. Bis 2019 steht die Kinder- und Jugendarbeit in der Dortmunder Nordstadt im Mittelpunkt.

"Die Fokussierung auf einen Schwerpunkt über einen gewissen Zeitraum fördert einerseits die Nachhaltigkeit der jeweiligen Arbeit und lässt andererseits genügend Spielraum für Veränderungen", so Dr. Jaeger. "Mit der Konzentration auf bestimmte Sachthemen über einen längeren Zeitraum erlangen wir entsprechendes ,Expertenwissen'."