Rewe-Umsatz stieg auf 2,67 Mrd. Euro
06.07.2010 | 18:43 Uhr 2010-07-06T18:43:00+0200
Dortmund.„Auf den ersten Blick ein schlechtes, auf den zweiten ein durchaus gutes Jahr“, erkennt Rewe-Vorstandssprecher Heinz-Bert Zander beim Rückblick auf die Geschäftsentwicklung 2009. Wenn man die fehlenden Umsätze der ausgelaufenden Kooperation mit der Getränkemarkt-Kette Trinkgut abziehe und sich lediglich den Supermarktbereich anschaue, habe man das Jahr sogar mit einem Umsatzplus von 4,2 Prozent abgeschlossen - auf 2,67 Milliarden Euro.
Kein Trinkgut mehr, dafür konnte Rewe erstmals die 42 Märkte der zum 1. Juli 2008 übernommenen Kette Extra in der Bilanz berücksichtigen, die nun das Verkaufsergebnis von 549 Einzelhandelsgeschäften abbildet - sieben weniger als im Vorjahr. Die Anzahl der Supermärkte daran: 436. Man habe sich von drei unrentablen Märkten getrennt, andererseits 15 neue eröffnet.
Seiner Betrachtung nach hätten sich die Geschäfte der Konkurrenz, der Discounter, schlechter entwickelt. Der Grund: „Die meisten Artikel kann der Kunde bei uns genauso preisgünstig einkaufen wie beim Discounter“, sagt Zander, „wir bieten aber mehr.“ Der Kunde - zumal der ältere - honoriere die größere Vielfalt beim Gemüse und dass es keine abgepackte Ware bei Fleisch und Wurst gebe.
Innerhalb der letzten fünf Jahre sei das Durchschnittsalter der Kundschaft bei Rewe von 48 auf 52 Jahre gestiegen, so Vorstandsmitglied Rudolf Helgers. Das bilde nicht nur den demografischen Wandel ab, sondern auch die Tatsache, dass mit zunehmendem Alter gutes Essen und Trinken nebst einer Bedienung beim Einkauf immer wichtiger würde - und Rewe davon profitiere. „Verpackte Produkte anbieten kann schließlich jeder“, meint Helgers.
Die Gesamtverkaufsfläche sei im vergangenen Jahr um 781 Quadratmeter auf 606 446 gestiegen, 531 350 davon entfielen auf die Supermärkte, wobei die durchschnittliche Größe eines Marktes um 16 auf 1105 Quadratmeter stieg. Die ideale Größenordnung eines Supermarktes liege bei 1400 bis 2000 Quadratmeter, sagt Zander. Was Rewe nicht daran hindere in Notfällen auch mal auf 400 Quadratmeter zurückzugreifen - wie in Lichtendorf, als man nach einem Feuer in einem Supermarkt in einen kleinen Laden rückte, um erstmal die Versorgung der Bevölkerung sicherzustellen. Adressen für neue Märkte: Wahrscheinlich in Eichlinghofen und auch im ECE-Center in der City. „Wir gehen mal davon aus, dass dort ein Rewe ‘reinkommt“, so Zander
16:02
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14:58
Hallo sie Wurst,
1. Schonmal aufgefallen, dass direkt neben einem Rewe-Markt oft ein Discounter (oft Aldi) steht?
2. Die Daten sind - i.Gs. zu deiner Aussage - durch POS-Kundenbefragungen ganz einfach belegbar.
3. Auch wer rel. arm ist, kann das vorhandene Geld bei Rewe ausgeben - wenn ihm das Einkaufserlebnis wichtig ist - und es IST zumeist schöner als beim Discounter.
4. 50 hat sicher mehr (Geld-)Vermögen aufzuweisen als die Gruppe 18-49.
5. Der jew. Marktleiter kann idR selbst sein Angebot den örtlichen gegebenheiten (Altersstruktur, Wünsche, etc) anpassen).
Vielen Dank für ihre Aufmerksamkeit!
09:49
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