Rechtsradikale störten Versammlung von Linken
02.09.2010 | 10:28 Uhr 2010-09-02T10:28:00+0200
Dortmund.Am Mittwoch kam es bei der Versammlung des „Bündnis Dortmund gegen Rechts“/„Kunstaktion zum Antikriegstag“ zu einem Polizeieinsatz in der Kleppingstraße. 35 Rechtsradikale hatten im nahen Umfeld Flugblätter verteilt.
Am Mittwoch, 1. September (Antikriegstag), war für die Zeit von 17 bis 19 Uhr eine Versammlung des „Bündnis Dortmund gegen Rechts“/„Kunstaktion zum Antikriegstag“ am Europabrunnen in der Kleppingstraße angemeldet. Um 17.35 Uhr musste Dortmunds Polizei dort eingreifen, da etwa 35 Personen des rechten Spektrums zugleich im nahen Umfeld Flugblätter verteilt hatten. Hieraufhin kam es zu verbalen Provokationen beider Gruppierungen. Durch den Einsatz von Polizeikräften wurden die Gruppen voneinander getrennt gehalten.
Wenig später kamen unerwartet ca. 40, teilweise vermummte Personen der Linksautonomen Szene hinzu, die durch das Eingreifen der Polizei aufgehalten und der Versammlung am Europabrunnen zugeführt werden konnten. Kurz danach beendete die Versammlungsleiterin die „Kunstaktion zum Antikriegstag“.
Alle Personen verließen nacheinander - teilweise in polizeilicher Begleitung - die Kleppingstraße in unterschiedliche Richtungen. Eine polizeiliche Nachaufsicht wurde im Anschluss an den Einsatz aufrecht erhalten.