Rechte und Linke geraten nach Demo in Dortmund aneinander

Die Kundgebung am Samstag in der Dortmunder Nordstadt. In der "Abmarschphase" kam es zu Auseinandersetzungen zwischen links- und rechtsextremen Demonstranten.
Die Kundgebung am Samstag in der Dortmunder Nordstadt. In der "Abmarschphase" kam es zu Auseinandersetzungen zwischen links- und rechtsextremen Demonstranten.
Foto: Peter Bandermann
Was wir bereits wissen
Böller gegen U-Bahn: Eine Demo der Rechten am Samstag in der Nordstadt verlief noch friedlich, aber bei der Abfahrt kam es zu Ausschreitungen.

Dortmund.. Nach einer Demonstration von Rechtsextremisten in der Dortmunder Nordstadt ist es am Samstag zu Ausschreitungen gekommen. Wie die Polizei berichtete, wurde eine U-Bahn, in der einige Rechte von der Kundgebung fortfuhren, mit "Pyrotechnik" und einer Flasche beworfen. Verletzt wurde offenbar niemand. Ob Sachschaden entstand, prüft die Polizei noch.

Die Rechten hatten am Samstagnachmittag im Bereich Mallinckrodtstraße/Münsterstraße eine Kundgebung unter dem Motto "Gegen linksextreme Blockaden und Polizeiwillkür!" abgehalten. Laut Polizei nahmen daran 70 Rechtsextreme teil. Außerdem hätten sich zwei Gegendemonstrationen mit über 100 Teilnehmern formiert. Die Polizei führte die Gegendemonstranten auf Rufweite an die Rechtsextremen heran.

Wie die Polizei berichtet, kam es in der "Abmarschphase" dann zu Auseinandersetzungen zwischen Rechtsextremisten und Linksautonomen. Gegen einen Rechten wurde Strafanzeige wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, gegen einen Linksautonomen wegen Körperverletzung erstattet. (we)