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Rechte behinderten Zugang zum Wahllokal in Dortmund

10.05.2010 | 11:01 Uhr
Rechte behinderten Zugang zum Wahllokal in Dortmund

Dortmund. Die Polizei meldet zwei Vorfälle mit rechter Beteiligung rund um das Wahlwochenende in Dortmund. In Dorstfeld behinderte am frühen Sonntagabend eine mehrköpfige Gruppe Rechter den Zugang zum Wahllokal, die Polizei erstattete Anzeige. Samstag wurden in Hombruch NPD-Aktivisten verprügelt.

Während des gestrigen Wahlsonntags wurden Beamte der Dortmunder Polizeiinspektion 2 zu einem Wahllokal an der Wittener Straße in Dortmund-Dorstfeld gerufen. Nach Angaben der verantwortlichen Wahlleiter soll kurz zuvor, in der Zeit von 17.30 Uhr bis ca. gegen 17.45 Uhr, eine mehrköpfige Gruppe Rechter den Zugang zum Wahllokal behindert haben.

Dies geschah in der Weise, dass sich die Gruppe zwischen zwei aufgestellten Blumenkübeln postierte, so dass für die Wähler lediglich ein schmaler Durchgang zum Wahllokal verblieb. Bei Eintreffen der Polizei hatte sich die besagte Gruppe bereits entfernt. Sie konnte wenig später in einem Restaurant angetroffen und überprüft werden. Bei den Tatverdächtigen handelt es sich um acht junge Männer und eine Frau, die allesamt dem rechten Spektrum zugeordnet werden können. Von allen Beteiligten wurden die Personalien notiert. Entsprechende Strafanzeigen wegen des Verdachts der Wählernötigung wurden gefertigt. Zudem besteht der Verdacht, dass das Verhalten vor dem Wahllokal die Durchführung einer unangemeldeten Versammlung darstellt.

Angriff beim Abbau des Wahlstandes

Am Samstag um 13.18 Uhr waren zwei NPD-Aktivisten damit beschäftigt, ihren Wahlkampfstand abzubauen. Dieser befand sich in Dortmund-Hombruch auf dem Marktplatz an der Harkortstraße. Während dieser Abbauphase, so die Geschädigten später gegenüber der Polizei, seinen sie plötzlich von sechs Unbekannten angegriffen worden. Die Täter schlugen und traten auf die beiden Männer ein. Zudem setzten sie eine bisher unbekannte Flüssigkeit, ein Wasser-/Chillisaucen-Gemisch, ein.

Bei diesen Attacken wurde einer der Überfallenen verletzt und musste kurzfristig in einem Krankenhaus ambulant behandelt werden. Die Täter sollen der Antifa angehören. Entsprechende Fahndungsmaßnahmnen der Polizei blieben ergebnislos. Die Dortmunder Polizei hat Ermittlungen gegen Unbekannt wegen gefährlicher Körperverletzung und Sachbeschädigung aufgenommen.

Steffen Gerber

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Kommentare
13.05.2010
11:03
Rechte behinderten Zugang zum Wahllokal in Dortmund
von Al2267 | #58

| Rechte behinderten Zugang zum Wahllokal in Dortmund


Eindeutig identifiziert werden konnten: Menschenrechte, Bürgerrechte und Aufrechte.

Die Polizei tappt im dunkeln, wie diese denn aus ihrem sicheren Gewahrsam haben entfliehen können. Die Justizministerin von NRW wird sich auf unangenehme Fragen vorbereiten müssen.

12.05.2010
03:56
Rechte behinderten Zugang zum Wahllokal in Dortmund
von Otto Normalverbraucher | #57

@ Mori

Ganz im Gegenteil Ich wünsche Ihnen viel Glück bei der Suche nach dem zuwendungsbedürftigem Nazi. Den müssen Sie aber erst mal finden. Dann können Sie diesem Deutschland vielleicht auch eine neue Perspektive geben ..!

12.05.2010
00:46
Blockierter Kommentar.
von Mori | #56

Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.

11.05.2010
22:59
Rechte behinderten Zugang zum Wahllokal in Dortmund
von Otto Normalverbraucher | #55

@ Mori

Meine Güte - was müssen Sie in Ihrer Jugend alles durchgemacht da haben. Waren Sie in Ihren jungen Jahren etwa ebenfalls ein Nazi ..?

11.05.2010
19:18
Rechte behinderten Zugang zum Wahllokal in Dortmund
von Mori | #54

Herrje... die Nazis und ihr Dorstfeld. Früher, als kleiner Halbwüchsiger dachte ich auch immer, der Wald, in dem ich immer spielte, gehörte mir, unsere Siedlungsstraße war mein Revier. Und so weiter, und so weiter. Das war normal. Und irgendwann war das dann vorbei. Da war ich ca. zwölf. Man entwickelt sich weiter, wächst über den eigenen, kleinen Horizoint hinaus, begreift, dass dahinter noch was stattfindet, lernt die Welt (den Nachbarort, neue Freunde, ein neues Umfeld, eine erste Freundin) kennen. Meistens ist das so. Nicht bei jedem, aber doch fast. Auch bei einem Marktplatz-Vorort-Nazi sollte man die Hoffnung nicht generell aufgeben, dass sowas wie eine Weiterentwicklung stattfinden könnte. Lasst Sie nicht hängen! Gebt sie nicht auf! Nehmt sie in den Arm und zeigt ihnen die Welt. Helft ihnen, sich zu integrieren, baut gemeinsam mit ihnen ihre Komplexe und ihren Hass auf sich selbst ab, diese diffuse, quälende Selbsteinschätzung des emotional und geistig zu kurz Gekommenen.

11.05.2010
13:21
Rechte behinderten Zugang zum Wahllokal in Dortmund
von jeffffej | #53

OT: Ich würde es begrüßen, wenn alle die geistig und emotional dazu in der Lage sind sich durchringen könnten sachlich zu kommentieren. Und vor allem mit ihren Kommentaren in Bezug auf andere Kommentare auf die Texte und nicht auf die Menschen hinter diesen Texten zu zielen. Letzteres kann nur ins Auge gehen.

Es gibt hier wahrlich viele Kommentare, die aufgrund ihrer mangelnden sprachlichen und logischen Qualität sehr schwer angemessen zu kommentieren sind. Aber vielleicht gibt es da bessere Lösungen als sich darauf qualitativ herabzulassen. Z.B. technisch, wie auf digg.com, heise.de, etc.

11.05.2010
13:11
Blockierter Kommentar.
von NPD KV UNNA / HAMM | #52

Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.

11.05.2010
11:22
Rechte behinderten Zugang zum Wahllokal in Dortmund
von Mori | #51

@22 Takko

Respekt. Das war die Stimme des Volkes, und grammatikalisch genau auf der Höhe, auf der man Rechtsradikale vermutet hat. Vielleicht sogar noch ein wenig klüger. Bei so viel Intelligenz wird einem ja ganz mulmig.

11.05.2010
04:34
Rechte behinderten Zugang zum Wahllokal in Dortmund
von Otto Normalverbraucher | #50

@ vaikl

Gartenzwerge haben für gewöhnlich keine Intention. Aber um Sie zu beruhigen gucke ich mir die Gartenzwerge bei Gelegenheit dann mal an ..!

11.05.2010
03:56
Rechte behinderten Zugang zum Wahllokal in Dortmund
von vaikl | #49

Zum Beitrag von O.N. 44

Ich möchte die Moderation bitten, diesen unglaublichen Schwachsinn erst einmal so stehen zu lassen, damit sich jeder Leser ein Bild davon machen kann, wie durchgreifend hirnschädigend rechtsextremes Gedankengut wirkt.
Diesen Kommentar dürfen Sie gern löschen, nachdem der Wi.er ihn gelesen hat.

@O.N.
Im Guten gesagt: Auch wenn da Jemand acht Gartenzwerge aufgestellt hätte mit der Intention, die Wähler nur durch eine schmale Lücke in den Wahlraum zu lassen, wäre es eine Wahlbehinderung. Das müssen Sie sich leider von Jemanden sagen lassen, der lange Jahre selbst Wahlhelfer war.

Anders, auf teutsch gesagt: Ihre Vorstellungskraft scheint sich ausschließlich auf Konflikte zwischen Finsteren und Nicht so Finstere, eher Ängstliche, weil mit Dreck am Stecken zu beschränken. Da gibt es Therapien gegen. Möglicherweise haben Sie da tatsächlich noch eine kleine Chance, bevor Sie wg. Verleumdung und Verunglimpfung verklagt werden.

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