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Rapper Cro fesselt die Massen im Dortmunder FZW

05.10.2012 | 16:14 Uhr
Rapper Cro fesselt die Massen im Dortmunder FZW
Cro beim Konzert im Dortmunder FZW.Foto: Ralf Rottmann

Dortmund.   Der Mann mit der Pandamaske: Deutsch-Rapper Cro machte am Donnerstagabend auf seiner „Roap“-Tour im Dortmunder FZW Station – ein Konzert, das schon nach kurzer Zeit mit 1300 Plätzen komplett ausverkauft war.

Der Mann mit der Pandamaske: Deutsch-Rapper Cro machte am Donnerstagabend auf seiner „Roap“-Tour im Dortmunder FZW Station – ein Konzert, das schon nach kurzer Zeit mit 1300 Plätzen komplett ausverkauft war.

Die Panda-Maske vor dem Gesicht und ein Sound, der die Massen fesselt. Klar, die Rede ist von Cro, dem derzeit erfolgreichsten deutschen Rapper im Geschäft. Der Ausnahmekünstler rockte am Donnerstagabend mit seiner „Roap“-Tour das Freizeitzentrum West (FZW) in Dortmund. Das Event war schon nach kurzer Zeit mit 1300 Plätzen komplett ausverkauft.

Warten hat sich gelohnt

Und genauso sah auch der Andrang vor dem Zentrum aus. Obwohl der Einlass erst um 18.30 Uhr begann, tummelten sich hunderte von Leuten schon weitaus früher vor dem Eingang, um die beste Sicht auf ihren Star zu haben. Die Schlange zog sich bis zur Querstraße. Doch das Warten hat sich definitiv gelohnt: Nachdem zuerst SAM und sein DJ Psaiko Dino mit hörenswertem Deutschrap den Besuchern so richtig einheizten, kam der, auf den alle gewartet hatten: „Kuschelrapper“ Cro zeigte sich von seiner besten Seite und stellte seine Fans vollkommen zufrieden.

Cro im Dortmunder FZW

Auch, wenn der Fachabiturient anfangs mit einer kleinen Provokation aufwartete. Er verwechselte Dortmund mit Köln und Schalke, aber diese Art von Humor macht den Sprechsänger natürlich auch aus. Schließlich sagt er von sich selbst, er liebe das Außergewöhnliche. Und mit seinen Superhits von „Easy“ über „Du“ bis hin zu unbekannteren Songs aus vergangenen Tagen brachte er jeden seiner Tracks auf die Bühne und versöhnte die Halle. Und hielt mit seiner Show die Fans zusätzlich bei Laune. Die Massen bewegten sich zum Beat und schwangen die Feuerzeuge und Handys zu den ruhigeren Liedern. Von romantisch bis zum Party-Song war alles dabei.

Wahre Fanliebe

Die Stimmung der überwiegend jungen Besucher, die im lässigen, flippigen oder coolen Style daher kamen, hätte dabei gar nicht besser sein können. Und was darf bei einem solchen Event nicht fehlen? Genau: Ein Foto fürs Fotoalbum. Eine Tradition des Rappers, die er bei jedem seiner Konzerte fortführt. Und am Ende mit seinen Fans auf Facebook teilt. Wahre Fanliebe also. Und eben diese Nähe und Bodenständigkeit macht wohl den Rap-Newcomer aus, der sein Gesicht in der Öffentlichkeit immer hinter einer Panda-Maske verhüllt.

„Das beste Konzert auf dem ich je war! Er war so nah, richtig toll!“, freut sich die 19-Jährige Sandra. Und auch die männliche Fraktion war begeistert: „Genauso muss Rap sein. Einfach geil!“, sagt Danny, 21, euphorisch. Als Andenken nahmen die meisten zudem noch eines von Cros eigens designeten Tops oder T-Shirts mit.

Es war in diesem Jahr bereits das gefühlt hundertste Konzert des Rappers, Produzenten und Designers. Bis zum Jahreswechsel wird er noch in zahlreichen weiteren Städten Deutschlands sowie in Zürich live zu sehen sein. Und auch im nächsten Jahr ist sein Terminkalender bereits gespickt mit weiteren Auftritten. Die meisten der Konzerte sind ebenfalls schon ausverkauft.

Übrigens kann man sich das Mixtape „ZWEInullZWOELF“ von Voract SAM kostenlos und legal auf seiner Homepage herunterladen: www.samswelt.de.

Mareike Fangmann

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Kommentare
17.10.2012
21:58
Rapper Cro fesselt die Massen im Dortmunder FZW
von MKVertreter | #1

Ich wundere mich immer wieder über die unterschiedlichen Konzertkritiken. Bei manchen Künstlern beschränkt man sich darauf die Reaktion der Zuschauer zu beschreiben und ergo war es erfolgreich...Bei anderen spielt es nur eine untergeordnete Rolle, ob die Zuschauer begeistert waren und man gefällt sich darin einzig die musikalische oder gesangliche Qualität zu beurteilen. Weshalb man solche Unterschiede macht, ist mir schleierhaft. Eine gesunde Mischung aus Zuschauer-Reaktionen und Bewertung von Musik und Gesang wäre doch generell wünschenswert.

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