Radstation soll wachsen

Mehr Platz für Fahrräder: Das städtische Planungsamt möchte die Radstation am Hauptbahnhof erweitern. Die Zahl der überwachten Fahrrad-Parkplätze soll von 50 auf rund 170 steigen. Eine entscheidende Frage ist jedoch noch nicht geklärt.

Dortmund.. Das Vorhaben des Stadtplanungsamtes, die Radstation am Hauptbahnhof zu erweitern, nimmt langsam Konturen an. Möglichst ab April sollen alle Fahrrad-Parkplätze westlich des Bahnhofseingangs in die Überwachung durch die Awo-Tochter dobeq einbezogen werden.

Für dieüberwachten Parkplätze gibt es zurzeiteine lange Warteliste von Interessenten. Die Dauerstellplätze werden für 5 Euro im Monat vermietet.

Unbewachte Stellplätze an anderer Stelle

Als kleiner Ersatz für die künftig wegfallenden unbewachten Stellplätze sollen 30 bis 50 neue Plätze an anderer Stelle vor dem Hauptbahnhof entstehen, kündigt der städtische Verkehrsplaner Winfried Sagolla an.Damit nicht genug plant die Stadt einen generellen Um- und Ausbau der Radstation auf zunächst 500 Plätze. Dazu soll ergänzend zum schon bestehenden Glasdach eine Glas-Stahl-Konstruktion entstehen. In dem "Fahrrad-Parkhaus" könnten dann Räder auf zwei Ebenen abgestellt werden. Die Radstation soll überwacht und mit einem vollautomatischen Zugang Tag und Nacht nutzbar sein, erklärt Sagolla.

Finanzierung nicht geklärt

Wann das Fahrrad-Parkhaus Realität wird, ist allerdings noch offen. Die Finanzierung ist noch nicht geklärt. Die Verkehrsplaner wollen bis Ende März einen Förderantrag an das Land schicken, müssen aber auch noch die nötigen städtischen Mittel akquirieren. Langfristig ist sogar an 1000 Fahrrad-Parkplätze an der Südseite des Hauptbahnhofs gedacht. Die Planungen dazu sollen in das Gesamtkonzept zur Gestaltung des Bahnhofsumfeldes einfließen, das die Stadtplaner auf den Weg bringen wollen.