Prozess nach „Karpfengriff“ der Polizei gegen rauchenden Autofahrer
30.01.2012 | 17:08 Uhr 2012-01-30T17:08:00+0100
Dortmund. Widerstand warf die Staatsanwaltschaft einem Sprinter-Fahrer vor, der bei einem Gespräch mit der Polizei nicht auf seine Zigarette verzichten wollte. Man stritt sich erbittert – das Strafverfahren endete mit einer Verwarnung.
Viel Rauch um Nichts. Die Hauptdarsteller dieser wahren Komödie: Ein Autofahrer, der nicht eine Minute auf seine Zigarette verzichten wollte und drei diensteifrige junge Polizisten. Einer von ihnen hatte gar vor, den aufmüpfigen Sprinterfahrer per „Karpfengriff“ zur Räson zu bringen, sprich: Ihn an Hals und Kopf aus dem Wagen zu ziehen. Dazu ist es glücklicherweise nicht gekommen.
Der Sprinterfahrer hatte einst Anzeige erstattet wegen „Körperverletzung im Amt“ , das Verfahren wurde vor einiger Zeit eingestellt. Diese Lösung hätte sich der Staatsanwalt auch am Montag im Prozess gegen den Sprinter-Fahrer gewünscht, der wegen Widerstandes angeklagt war. Doch der war damit nicht einverstanden: „Von meinem Staat, für den ich Steuern zahle, verlange ich soziale Kompetenz. Ich erwarte einen Freispruch.“
Ein „verkehrsdidaktisches Gespräch“
Alles begann damit, dass der Handwerker (46) mit seinem Sprinter am 9. November 2010 in einer Baustelle auf der Hagener Straße geblitzt wurde. Statt der 30 km/h fuhr er 50. Ein junger Polizist sah sich veranlasst, ein „verkehrsdidaktisches Gespräch“ zu führen, wie er es nannte.Und dazu gehörte für ihn die Ansage: Zigarette aus. „Ich hatte das Gefühl, die Zigarette könnte mit gefährlich werden.“, sagte er als Zeuge im Prozess.
„Das ist mein Auto. Und hier mache ich, was ich will“
Die damalige Antwort des Sprinter-Fahrers: „Das ist mein Auto. Ich mache hier, was ich will.“ Was dann geschah, „hätte vermieden werden können, wenn sich beide Seiten umsichtig verhalten hätten“, so Amtsrichter Georg Junglas. Erbittert stritt man um die „Fluppe“. Zweimal nahm der Polizist sie dem Fahrer aus dem Mund, der hob sie auf und paffte weiter. Bei dem Gerangel, so der Polizist, habe ihn der Mann am Arm gefasst. Als die Zigarette schließlich weg war, ging das Theater weiter: Der Fahrer weigerte sich nun, sich auszuweisen.
Der Bußgeldbescheid ist inzwischen verjährt
Amtsrichter Georg Junglas, verwarnte den Sprinter-Fahrer unter Strafvorbehalt. Sollte er sich in den nächsten zwei Jahren etwas zu Schulden kommen lassen, muss er 450 Euro zahlen – aber nur dann.
Der Polizist habe das Recht gehabt, den Mann aufzufordern, die Zigarette auszumachen, heißt es im Urteil. Rechtsanwalt Andreas Möhring will in die nächste Instanz ziehen. Der Bußgeldbescheid in Höhe von 35 Euro ist übrigens verjährt – in der ganzen Aufregung haben die Beamten glatt ihren ursprünglichen Auftrag vergessen.
22:03
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Danke für die Bestätigung meines Kommentars. Tendentiel beleidigend, in "Pidgin"-Deutsch verfaßt und nicht logisch nachvollziehbar. Danke für diese persönliche Visitenkarte.
13:40
Tatsächlich Peter-Lustig geht es um die "Schergen" von der "Schmiere"? Oder geht es um deine persönlichen Probleme damit? Ich glaube nicht, daß ich eine Diskussion auf dem von dir vorgegebenen Niveau führen möchte. Dein Basiswissen ist dazu zu erschreckend mangelhaft. Kleines Beispiel: Politoffiziere oder auch Politkommissare sind Kennzeichen realsozialistischer Staaten, vor allem marxistisch-leninistischer Ausprägung. Wasserwerfer wurden übrigens bereits 1930 in Deutschland eingesetzt, die Gestapo hatte später keine.
12:15
@JollyGreenGiant, bist Du Politoffizier im öffentlichen Dienst?
Hört sich zumindest so an!
Aber wir kommen vom Thema an, hier gehts um die Schergen von der Schmiere
01:34
Ach Alterkalle, jeder zeigt sich doch in dem Licht, das sein Verhalten wiederspiegelt. Somit hat jeder selbst Einfluß darauf, wie er von anderen wahrgenommen wird. Meinungen und Einstellungen hat auch jeder individuell und soll sie auch haben. Wenn ich eine andere Meinung habe als andere, so ist das so und umgekehrt. Ich kann mir ungefähr vorstellen, was sich hinter der ganzen Geschichte verbirgt. aber das ist meine Bewertung, die abzugeben ich gar nicht berufen bin. Ich weise hier nur auf dürftige Fakten hin, die bei objektiver Betrachtung für beide Konfliktparteien kein schmeichelhaftes Bild prägen.
Zu Peter-Lustig kann man eigentlich wenig sagen, außer das er das unterirdische Niveau seines letzten Kommentares sogar noch unterbieten kann, wobei er zu den offensichtlichen charakterlichen Mängeln auch noch ein als ungenügend zu bezeichnendes Geschichtsverständnis aufweist, daß ihn auf den ersten Blick in einer bildungsfernen Schicht verortet. Wenn die heutige Polizei, immerhin aktuell Fachhochschulabsolventen, als Referenz Nullen sind, ist sein persönliches Potential zweifellos im mehrstelligen Minusbereich anzusiedeln. Das ist aber nur meine Meinung.
22:51
Das Problem ist das die Uniformierten einfach meinen sie hätten immer Recht, nur weil sie ne knarre tragen sonst wären das Nullen!
Kennt Ihr eigentlich den Unterschied zwischen der Gestapo und der heutigen Polizei ?
Die Gestapo hat die Übergriffe ohne Vermummung durchgeführt, und hatte auch keine Wasserwerfer um Demonstranten Augen auszuschiessen!
Ansonsten war es wie heute, die hatten immer Recht!
20:07
Wer Objektivität erwartet, sollte selber dazu in der Lage sein!
Und nicht versuchen, die einen in einem schlechten Licht darzustellen und andere von ihrer Meinung abbringen zu wollen!
19:29
Sollte ich tatsächlich mit dem letzten Kommentar gemeint sein, frage ich mich wo die Anmaßung sein soll. Der Hinweis auf Tatsachen ist natürlich mitunter schmerzhaft, läßt er sich doch manchmal so gar nicht mit dem eigenen Bild in Übereinstimmung bringen. Die Wenigsten können sich auf einene außenstehenden, objektive Betrachtungsweise zurückziehen, müßte man sich dann doch mit seinem eigenen Verhalten kritisch auseinandersetzen. Weiterhin wird Höflichkeit und Respekt oftmals von anderen gefordert, ohne diesen Ansprüchen selbst nur ansatzweise zu genügen. Das muß aber jeder mit sich selber ausmachen.
Ich bin Mir sicher, sie waren gemeint, wer denn sonst!
16:20
Hier gefällt sich nur einer in seiner Rolle, und wird anmaßend!
Selber Täter?
Klar , das ist einer von der Schmiere.
11:16
Das war eigentlich zu erwarten, daß die Objektivität verloren geht und ersetzt wird durch vermeintliche Solidarität mit einem angeblichen Opfer, daß sich zudem in dieser Rolle gut gefällt. Nach wie vor habe ich nicht die Absicht, Nachhilfe in Verwaltungsrecht zu geben. Das würde den Rahmen hier sprengen und ein Basiswissen in diesem Bereich voraussetzen, das offensichtlich nicht vorhanden ist. Das Leute sich über Themen auslassen, die sie bestenfalls aus dem Fernseh kennen ist leider auch nicht neu. Wer selbst noch niemals Gewalt zu einem bestimmten Zweck angewandt hat, sollte sich über die Gefährlichkeiten von Gegenständen nicht auslassen. Der sollte lieber weiter in seiner Fernsehwelt leben, in der die Helden selbstverständlich jeder Gefahr nahezu kratzerlos trotzen und dabei eine Kampfkunst und Schießfertigkeit an den Tag legen, die es im echten Leben so nicht gibt. Korrektes Lesen und Schlussfolgern ist leider heutzutage auch eine weitgehend verschüttete Kunst. Steht nicht in dem Artikel, daß der betroffene seine Zigarette aufgehoben hat? Entweder hat er sehr lange Arme, was die Vorsicht des Polizisten erklären würde, oder er befand sich außerhalb seines Fahrzeuges, was die Sache ja selbst nach dem Bekunden von hubertuswhofmannn in einem anderen Licht erscheinen lassen würde.
Was den Kommentar von Peter-Lustig betrifft, so offenbart er ein derart unterirdisches Niveau, das man selten antrifft. Was soll man von einem Menschen halten, der sich über den Tod eines anderen freut und glücklich ist, wenn andere sterben. Ich empfinde bei solchen Kommentaren nur Ekel und auch Mitleid. Die Gründe für diesen Kommentar, wie man bereits in den wenigen Zeilen erkennen kann, liegen offensichtlich in verfehlter oder mangelnder Erziehung, verbunden mit unzureichender Sozialisation.
Falsch, mein Kommentar gibt meine Erfahrung mit den Staatsknechten wieder.
10:54
Wer nicht wird, wird Wirt wer nichts ist wir Polizist und wer nichts kann fängt beim Staat an.
Oh man, wie peinlich!!
Kommentare von Leuten die selber nichts auf die Reihe kriegen.
Neid der Besitzlosen kann ich dazu nur sagen!