Prostituierte kassierte in Dortmund „Standgeld“ - Gericht verhängt Bewährungsstrafe
18.10.2011 | 18:24 Uhr 2011-10-18T18:24:00+0200
Dortmund.Raue Sitten herrschten auf dem mittlerweile geschlossenen Straßenstrich an der Ravensberger Straße. Eine 24-jährige Prostituierte hat ihre Kolleginnen gezwungen, Standgeld zu zahlen. Wegen schwerer räuberischer Erpressung verurteilte die 35. Große Strafkammer die Frau zu einer Bewährungsstrafe von zwei Jahren.
Erleichtert verließ die Mutter eines kleinen Kindes an der Seite ihrer Verteidigerin Ina Klimpke den Saal – sie kann nach neun Monaten U-Haft jetzt zu ihrer Familie nach Bulgarien zurückkehren. Am Ende des Prozesses hatte sie doch noch gestanden, von einigen ihrer Kolleginnen „Standgeld“ eingetrieben zu haben.
Prozess läuft seit Ende Juli
Wer auf der Ravensberger Straße „arbeiten“ wollte, musste der Angeklagten am Tag 50 Euro zahlen, sonst drohten blaue Augen und ausgeschlagene Zähne. Das Geld hat die Frau dann an ihren inzwischen untergetauchten Zuhälter weitergegeben. Eigentlich hätten noch weitere drei Damen aus der Szene vor Gericht sitzen müssen – doch nur die Angeklagte wurde im Januar festgenommen.
Seit Ende Juli lief der Prozess vor der 35. Großen Strafkammer, in dem die Frau bisher immer nur folgendes zugegeben:Zusammen mit anderen Frauen habe sie, um Dumpingpreise zu verhindern, den Konkurentinnen vom Straßenstrich zu verstehen gegeben, dass sie sich an die Regeln halten müssten: Und das hieße unter anderem: Sex nur mit Kondom.
Attacke mit Regenschirm nicht zu beweisen
Die ursprünglich ebenfalls angeklagten Schläge mit einem Regenschirm sowie der Einsatz von Pfefferspray konnte der Angeklagten nicht nachgewiesen werden. Die meisten aus Bulgarinnen stammenden Zeuginnen erschienen nicht zum Prozess – seit Schließung des Straßenstriches Mitte Mai 2011 ist ihr Aufenthalt zum großen Teil unbekannt. Einige konnten in Clubs benachbarter Revierstädte ausfindig gemacht werden.
22:55
@14
Und auf das rechts-konservative Schlauvolk, Heilsbringer dieser Welt und einer gerechteren Gesellschaft, wollte wieder keiner hören
21:53
Das ganze links-alternaive Dummvolk und Kober haben doch bestritten, daß es eine OK am Strich hinter Hornbach geben würde. Also kann es sich folgerichtig nur um einen Justizirrtum handeln.
18:54
@12
Hanf?
12:49
#8
Die Saat der 68er.
12:48
#3
Völlig richtig, die von den Grünen und neuerdings auch von Frau v.d.Leien geforderte Frauenquote geht vorran.
12:47
Meine Frage zielte eigentlich auf die Herkunft der Wortes Bulgarinnen zu meiner Schulzeit hätte man noch die aus Bulgarien stammenden oder die Bulgarinnen...
12:36
schwere räuberischer erpressung und dann nur bewährung! Was für eine justiz und welcher bonus hat hier wieder anwendung gefunden?
12:23
Schwere räuberische Erpressung, - und 2 Jahre auf Bewährung!
Ich sagte es schon, und werde es stetig wiederholen.
Unser Problem ist nicht die Kriminalität, sondern die Justiz!
Gruß
11:43
AHechenberg ,bei der Schliessung des Dortmunder Strassenstrichs ging es nicht darum die Illegalität abtauchen zu lassen, sondern es ging darum das nicht noch mehr Kriminelle nach Dortmund kommen.
Der Strassenstrich hat massenweise Prostituierte aus Bulgarien und mit ihnen im Anhang Kriminelle angezogen.
Polizeidienststellen aus ganz NRW meldeten steigende Kriminalität mit bulgarischen Staatsbürgern. Der größte Teil war in Dortmund gemeldet.
Da hilft nur eins, konsequente Abschiebung von VERURTEILTEN Tätern.
11:12
@AHechenberg
Die organisierte Kriminalität war schon vorher in der Illegalität!