Premiere am Phoenix-See in Dortmund
23.01.2012 | 18:31 Uhr 2012-01-23T18:31:00+0100
Dortmund. Es kommt Leben ins prestigeträchtige Bauprojekt: Giovana und Garvin Rabe sowie Töchterchen Mira sind die ersten Bewohner des „Wohnparadieses“ am Phoenix-See in Hörde. Wir haben sie im neuen Heim besucht.
Spätestens beim Betreten des Schlafzimmers spürt man ein wenig Neid in sich aufsteigen. Wenn Giovana und Garvin Rabe hier morgens aufwachen, können sie durch ein riesiges Fenster den gesamten Phoenix-See überblicken. Im Liegen. Vom Bett aus. Ohne sich zu bewegen. Das hat schon was. Und auch die ganze Umgebung hier wirkt schick, exklusiv und idyllisch – fast zu idyllisch, um wahr zu sein. Kein Wunder, immerhin entsteht hier am Phoenix-See gerade eine der prestigeträchtigsten Wohngegenden der Stadt, ein selbst ernanntes „Wohnparadies“.
Frisch, modern, teuer
Kurz nachdem wir das Wohnviertel am Nordufer des Sees betreten haben, rauscht ein auf Hochglanz polierter BMW vorbei, dicht gefolgt von einem nicht minder glänzenden Porsche. Willkommen am Phoenix-See. Alles hier wirkt frisch und modern. Und teuer. Einige der Straßen sind so neu, dass nicht mal Google Maps sie findet.
Überall wird eifrig daran gearbeitet, die Designerhäuschen entlang des Sees fertigzustellen, doch nur in einem einzigen Haus leuchtet abends schon das Wohnzimmerlicht. Es ist das Haus mit der Nummer 64, hier wohnen Giovana und Garvin Rabe mit ihrem sechs Monate alten Töchterchen Mia.
Schon vor vier Jahren beschlossen die Rabes – er arbeitet als Softwareentwickler, sie als Sonderschullehrerin für Blinde und Sehbehinderte – ein eigenes Haus zu bauen. Also machte man sich auf die Suche nach einem geeigneten Bauplatz. „Die Grundstücke am Phoenix-See haben wir damals aber nicht einmal in Erwägung gezogen“, sagt Garvin Rabe heute. Die sind doch eh zu teuer, habe er damals gedacht. Nach monatelanger Suche habe sich dann aber herausgestellt, dass die Grundstücke am Phoenix-See zwar teuer, andere Wohngegenden in Dortmund aber noch viel teurer sind – „und bei weitem nicht so attraktiv“, sagt der 31-Jährige: Hier am See ist die Verkehrsanbindung optimal, die Gegend ist exklusiv, ruhig und familienfreundlich, die Landschaft malerisch, die Nachbarn freundlich.
Atemberaubender Blick
Die Wahl fiel schnell auf ein hübsches Grundstück in der „zweiten Reihe“, 390 qm groß, nur wenige Schritte vom Seeufer entfernt. Gemeinsam mit der Tante, Bauzeichnerin und Architektin von Beruf, planten die Rabes schließlich ihr eigenes Haus am See. Die riesige Terrasse im ersten Stock zeigt genau in Richtung Süden, hier hat man den ganzen Tag lang Sonne. Und einen atemberaubenden Blick über den See, selbst bei schlechtem Wetter.
Pünktlich zu Beginn des Jahres waren die Bauarbeiten so weit vorangeschritten, dass die junge Familie einziehen konnte – noch vor allen anderen Paradiesbewohnern.
„Hier zu wohnen, ist wie Urlaub“, sagt Giovana Rabe. Dass man im Phoenix-See nicht schwimmen darf, findet sie nicht schlimm, ganz im Gegenteil. „Sonst wäre hier im Sommer bestimmt viel zu viel los“, sagt sie. Schon jetzt patrouillieren die Kräfte einer Sicherheitsfirma regelmäßig durch das Wohnviertel. Alles soll schön ruhig und friedlich bleiben. Schließlich ist das hier ein Paradies.
22:56
Wann werden hier die auf dem Phözean die ersten Kreuzfahrten angeboten?
13:53
Wie, was?
Es gibt nichts von einem sozialen Mietwohnungsbau am Seeufer zu berichten?
Da soll doch die Verantwortlichen und Nutznießer einer solchen asozialen Politik die Mückenplage treffen, die dafür aus dem See emporsteigen möge!