Popakademie nach Dortmund holen
31.10.2008 | 19:11 Uhr 2008-10-31T19:11:11+0100Bündnis 90/Die Grünen im Regionalverband Ruhr haben eine Machbarkeitsstudie für eine Popakademie NRW in der Metropole Ruhr vorgestellt. In diesem Kontext wollen die Grünen in Dortmund eine Hochschule für populäre Musik in die Westfalenmetropole holen.
Wie groß, wie teuer oder wieviele Studenten so eine Akademie aufnehmen könnte, darüber macht die Studie keine Angaben.
"Fragen sie uns in einem halben Jahr", bleibt Jürgen Brunsing, Kulturpolitiker, Antworten schuldig. Bis dahin, so Grünen-Ratsmitglied Martin Tönnes, werde das Thema "iPop" in der nächsten Verbandsversammlung des RVR besprochen, werde man die Wirtschaftsförderung Metropole Ruhr (WMR) beauftragen, einen Förderantrag zu stellen. "create NRW" lautet das Zauberwort und meint Zuschüsse aus euopäischen Töpfen.
Während die Grünen im Regionalverband Ruhr bewusst keinen Standort genannt haben, spricht sich Brunsing gezielt für Dortmund aus. Die Zahlen zur Musik- und Popszene, erfasst in der Studie zur Kreativwirtschaft Dortmund, sprächen dafür: 228 Unternehmen, 2000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte, 200 Millionen Euro Umsatz. "Wir sind ein Schwergewicht im Pop im Ruhrgebiet. "
Eine Popakademie, in der Popmusiker studieren können, in der Musiker betriebwirtschaftliches Handeln erlernen, muss nach Ansicht der Grünen nicht an die geplante Music Mall angeschlossen sein. Ein Wunsch ist: Die Wirtschaftsförderung schafft eine eigene Stelle, die sich ausschließlich mit dieser Thematik beschäftigt.
Die Popakademie in Mannheim - die einzige Hochschule für Popmusiker in Deutschland - führten die Ratsmitglieder einerseit als Vorbild (gutes Finanzkonzept) an, andererseits kritisierten sie die Abhängigkeit von einem Plattenlabel. Info unter www.gruene-rvr.de/ipop
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