Polizei und Stadt nehmen Kneipen ins Visier
07.07.2010 | 12:02 Uhr 2010-07-07T12:02:00+0200
Dortmund.„Das vielfältige und interessante Nachtleben in Dortmund soll erhalten blieben“, betonte Dortmunds Polizeidirektor Peter Andres. Doch angesichts von 900 Einsätzen in nur sieben Gaststätten in einem Zeitraum von lediglich 15 Monaten im Brückstraßenbereich sei man zum Handeln gezwungen.
Diese Statistik legte der Leiter der Polizeiinspektion 1 seinen Kollegen beim Ordnungsamt vor. Denn Polizei und Stadt bilden die so genannten „Ordnungspartnerschaften“, die in diesen Bereich auch gemeinsam auf Streife sind. Wie Andres weiter erklärte, machten fünfzig Prozent der aufgelisteten Einsätze Körperverletzungsdelikte, Raub, Randalierer, hilflose Personen und auch Ruhestörungen aus. Und alle Einsätze hätten direkte Bezüge zu Kneipen im Bereich Brückstraße, Apfelplatz und angrenzenden Straßen.
Mit der Stadt habe man nun einen regelmäßigen Informationsaustausch beschlossen, werde sich regelmäßig auch am Runden Tisch zusammensetzen. Gemeinsam werde man Einsätze in Gaststätten in den betroffenen Arealen fahren. Die Stadt werde dann im Rahmen der Konzessionsverfahren versuchen, positiv auf die Gaststättenbetreiber einzuwirken“, sagte Andres. Man werde häufiger mit den Betreibern im Dialog stehen, ihnen aufzeigen, welche Möglichkeiten sie selbst hätten, um in Eigenverantwortung erst einmal selbst für Ruhe in den Gaststätten zu sorgen. „Erst wenn das nicht funktioniert, sollten die Wirte die Polizei rufen“, so der Polizeidirektor.
Positive Resonanz auf Sperrstunde
Andres nannte ein positives Beispiel. Der Betreiber einer Gaststätte hatte sich mit seinem Personal und seinem Sicherheitsdienst zusammengesetzt, beispielhaft durchgespielt, wie man im Notfall gewappnet sein kann, wenn Personen zu betrunken sind. Was man tun kann, dass sie nicht randalieren, Opfer von Überfällen werden oder als hilflose Personen irgendwo auf der Straße liegen.
Positiv, so Andres, habe sich die Sperrstunde zwischen 5 und 6 Uhr ausgewirkt. Denn in dieser Zeit „weist die Statistik einen deutlichen Knick auf“. Dieser Break sei aus polizeilicher Sicht sehr sinnvoll.
19:24
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18:24
Wenn man so Meldungen aus der Brückstrasse oder auch aus der Nordstadt liest und dann an illegale Strassenrennen an der Backeler Strasse oder dem Treiben im Rush Hour denkt, hat die Polizei dann wohl genug zu tun. Dabei vergeht einem am Wochenende echt die Lust, auf Tour zu gehen. Da setz ich mich lieber mit meiner Freundin und Freunden zuhause hin, spielen Monopoly oder andere Gesellschaftsspiele. Dabei kann man auch gemütlich ´n Bierchen trinken und man spart sich den Pöbel.
Den Beitrag von Unholy find ich eine Fechheit. Unsere Polizisten sind auch Menschen und sollten sich während der Arbeitszeit ruhig stärken.
01:17
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18:07
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14:32
Was soll man auch von Lokalen erwarten, über deren Eingang Sprüche wie Asozial aus Tradition zu lesen sind?
13:12
Die Stadt werde dann im Rahmen der Konzessionsverfahren versuchen, positiv auf die Gaststättenbetreiber einzuwirken“.... was ´ne Lachnummer!!!
900 Einsätz in 15 Monaten in einem Strassenbereich, den der Normalbürger mit eintreten der Dunkelheit meidet.
Die Kosten für die Einsätze hat Herr Andres leider nicht mitgeteilt. Interessant wäre jetzt eine Gegeüberstellung der Einsatzkosten zu den einkommenden Gewerbesteuern der Gaststätten. Aber da es verschiedene Haushalte sind, ist das eh egal - trägt ja der Steuerzahler.