Polizei macht ernst gegen junge Trinker
30.01.2009 | 19:40 Uhr 2009-01-30T19:40:00+0100
Dortmund. Der wöchentliche Alkoholkonsum von Jugendlichen zwischen 12 und 17 Jahren hat sich deutlich erhöht. Nach einer wissenschaftlichen Untersuchung nahm die Menge zwischen 2005 und 2007 um knapp 50 Prozent zu. Dagegen will die Dortmunder Polizei jetzt mit Großeinsätzen vorgehen.
Mit Großeinsätzen will die Polizei jetzt in einem 12 Monate dauernden Projekt gegensteuern. Aus dem Polizeibericht: Ein 13 Jahre altes Mädchen wird stark angetrunken auf dem Gehsteig aufgefunden. Sie ist nicht ansprechbar. Zwischen Januar und November des vergangenen Jahres musste die Polizei 465 Mal wegen betrunkener Jugendlicher ausrücken. Nicht selten landeten die jungen Trinker später im Krankenhaus. Dr. Dominik Schneider, Leiter der Kinderklinik, vermeldete 2008 die Einlieferung von 300 Jugendlichen mit Verdacht auf Alkoholvergiftung. 140 Mal folgte eine stationäre Behandlung.
Es sind Fälle wie diese, die Polizei, Jugend- und Ordnungsamt zu einer gemeinsamen Aktion veranlassen. Eine Woche vor Karneval sollen die Sondereinsätze beginnen. Polizeipräsident Hans Schulze geht die Sache bewusst offensiv an: "Die Betreiber von Trinkhallen, Tankstellen und Discotheken sollen wissen, dass wir sie beobachten."
Sensibilisierung für die Problematik verstärken
Mit präventiven Maßnahmen von Mitarbeitern des Jugendamts und der Polizei wie dem Aufsuchen von Gaststätten und Kiosken und weiterführenden Schulen sowie dem Ankündigen von Kontrollen der Polizei soll die Sensibilisierung für die Problematik verstärkt werden.
Doch Dieter Keil, Leiter der Polizeidirektion, setzt vor allem auf repressive Maßnahmen: Gestern erging ein Einsatzbefehl an alle 85 Bezirksdienstbeamten, täglich alle betroffenen Orte - Spielplätze, Bushaltstellen, informelle Jugendtreffs - aufzusuchen. Dabei soll die Einhaltung des Jugendschutzgesetzes überprüft und mit Jugendlichen und ihren Eltern Kontakt aufgenommen werden.
Freitag- und Samstagabends kommt es zu konzentrierten Einsätzen. An drei Wochenenden pro Monat kümmern sich 36 Polizeibeamte um Jugendschutzkontrollen. "Dabei können sie punktuell, in der Fläche oder mit Razzien vorgehen", sagt Keil.
An einem Wochenende im Monat erhöht die Polizei ihre Einsatzkräfte auf 81 Beamte. Mitarbeiter des Jugend- und Ordnungsamts sollen einen Teil der Kontrollen unterstützen. Damit gehe die Behörde an die Grenzen des Möglichen, so Keil. Nach einem Jahr werde das Projekt ausgewertet und über weitere Maßnahmen beraten.
18:30
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23:50
Polizei macht ernst gegen junge Trinker - sie trinkt mit und sagt frühzeitig bescheid, wenn die Kidis genug haben und aufhören sollen zu trinken.
Mit Großeinsätzen will die Polizei jetzt in einem 12 Monate dauernden Projekt gegensteuern. Eine Woche vor Karneval sollen die Sondereinsätze beginnen
Gestern erging ein Einsatzbefehl an alle 85 Bezirksdienstbeamten, täglich alle betroffenen Orte - Spielplätze, Bushaltstellen, informelle Jugendtreffs - aufzusuchen. Dabei soll die Einhaltung des Jugendschutzgesetzes überprüft und mit Jugendlichen und ihren Eltern Kontakt aufgenommen werden. Freitag- und Samstagabends kommt es zu konzentrierten Einsätzen.
An einem Wochenende im Monat erhöht die Polizei ihre Einsatzkräfte auf 81 Beamte. Mitarbeiter des Jugend- und Ordnungsamts sollen einen Teil der Kontrollen unterstützen. Damit gehe die Behörde an die Grenzen des Möglichen, so Keil. Nach einem Jahr werde das Projekt ausgewertet und über weitere Maßnahmen beraten.
Das nenne ich einmal Führsorge den Kidis gegenüber - na denn PROSCHT !
12:33
#21
Sie haben mit dem Beispiel Schweden sowie der Alkoholprohibition in den USA genau die richtigen Beispiele gegeben. Als ich 1975 selbst noch ziemlich jung zum GP von Schweden gefahren war, im Umkreis der Rennstreche von 25 Km gab es auf Staatliche Anordnung nur Leichtbier zu kaufen boten uns junge Schweden gegen Weinbrand den wir dabeihatten die Gunst ihrer Freundinnen an was uns damals sehr schockierte.
10:51
Wenn ich mir hier so einige Kommentare durchlese kann ich nur mit dem Kopf schütteln. Glaubt ihr wirklich das wenn der Alkohol teurer gemacht wird dann wird alles Gut ? Wer schon mal in Schweden war kann sicherlich bestätigen das die Schweden trotz staatlicher Verkaufstellen und hoher Preise nicht unbedingt wenig Alk trinken. Selbst mit einem totalen Alkoholverbot (siehe Alkoholprohibition USA 1920) wurde nichts erreicht außer das die Mafia groß geworden ist. Dergleichen würde auch bei uns passieren, denn wenn der legale Alkohol zu teuer wird und der Markt ist noch vorhanden dann wird die Nachfrage eben vom Schwarzhandel bedient. Was passiert kann man doch sehr gut am Zigarettenschmuggel der ja inzwischen enorme Ausmaße angenommen hat beobachten. Wenn ihr wirklich was ändern wollt müßt ihr die Köpfe der Leute ändern und nicht gleich den großen Strafhammer rausholen.
08:02
Jetzt wird ernst gemacht, Polizeikontrollen in der Öffendlichkeit gegen junge Trinker.
Doch wird sich diese lobenswerte Mühe lohnen?? Oder werden die jungen Trinker sich aus der öffendlichkeit zurückziehen und hinter verschlossenen Türen sich weiter zuprosten - sie werden es und das ( leider ) mit sicherheit.
03:51
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00:03
von Diethelm
Saufen lassen bis sie umkippen und dann liegenlassen.
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Ja und du würdest ihnen wahrscheinlich den Alk dafür noch geben oder???
21:41
Saufen lassen bis sie umkippen und dann liegenlassen.
19:41
........oder eine Prämie a la Oer-Erkenschwick ausloben :
500 Euronen wenn Dein Kind nicht säuft :-)!