Polizei kontrolliert Gaststätten und Diskotheken
08.03.2010 | 15:26 Uhr 2010-03-08T15:26:00+0100
Dortmund. Polizei und Ordnungsamt haben in der Nacht zu Samstag zehn Kneipen und Diskos im Dortmunder Stadtgebiet kontrolliert. Ergebnis: In jeder Örtlichkeit deckten die Kontrolleure Verstöße auf - gegen Nichtraucher- und Jugendschutz, Sicherheitsvorschriften und Vorgaben für Türsteher.
In der Nacht auf Samstag (6. März) haben Beamte der Dortmunder Polizeiinspektion 1 in Zusammenarbeit mit Mitarbeitern des Ordnungsamtes Kontrollen in Gaststätten und Diskotheken durchgeführt. Insgesamt überprüften die Beamten zehn Örtlichkeiten in der Innenstadt sowie drei weitere in Hörde und Hombruch.
Besonderes Augenmerk richteten die Beamten auf den Jugend- und Nichtraucherschutz, auf den Einsatz "inoffizieller Türsteher" und auf das Sicherheitskonzept der Räumlichkeiten.
Mängel in jeder Einrichtung
In jeder Einrichtung fielen den Beamten Verstöße ins Auge. In mehreren Fällen erhielten Jugendliche unter 16 Jahren Platzverweise. Zahlreiche Türsteher hatten keine offizielle Erlaubnis - der Nichtraucherschutz wurde mehrfach missachtet. Entsprechend dieser Erkenntnisse wurden Ordnungswidrigkeitenanzeigen geschrieben, die Bußgelder im fünfstelligen Euro-Bereich nach sich ziehen dürften.
Es ist auch in Zukunft geplant, solche Kontrollen zu wiederholen
19:03
Diese erbärmliche Provinzialität mit der einige Menschen ihr Ruhebedürfnis in der Innenstadt einfordern ist einer Großstadt wie Dortmund einfach nur unwürdig. Städte in dieser Größe müssen eine gewisse Attraktivität bieten können, wo eben auch Tanz und Schanklokalitäten verschiedenster Ausrichtung zugehören. In eine Stadt wie Dortmund gehört die laute Rockdisco eben genau so wie, der moderne und mit allen finaziellen Mitteln polierte und selbstverständlich schallisolierte House und RnB-Edelschuppen.
Da die wenigsten Städte in Deutschland, aber selber das finazielle Risiko in die Hand nehmen um den vielen hunderttausend Menschen Ausgehmöglichkeiten in jeder Preisklasse, Musikrichtung und Einrichtungsart anzubieten, müssen dies mutige Privatleute tun. Und eins ist mal sicher: Überall wo eine Unterhaltungslokalität entsteht gibt es irgendeinen kleinkarierten Mensch der glaubt in der Grossstadt, sei sein Ruhebedürfniss das Maß aller Dinge. Ne Grossstadt braucht Kultur, sie braucht die Menschen und sie muss auch mal laut sein dürfen, wer das nicht versteht zieht besser aufs Dorf!!!
15:25
An die dunkle Seite.
Es gibt Menschen die Jahrzehnte in der Innenstadt wohnen, teilweise Eigentum dort haben. Die ziehen nicht mal eben um. Außerdem stellen Sie sich mal vor, es würden gar keine Innenstadtbewohner mehr geben. Die Stadt wäre abends in der Woche noch weniger belebt.
15:20
@ Cromat,
dafür gibt es eine einfach Lösung.
Man zieht nicht in ein Misch, sondern in ein Wohngebiet!
22:51
Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.
07:59
Brauchen Türsteher eine offizielle Erlaubnis ?
21:05
Also Nichtraucherschutz steht doch selbst in Speiselokalen im Belieben der Betreiber. Da hält man sich dran, oder auch nicht.
16:31
Was nicht kontrolliert wird ist die Lautstärke mit denen solche Läden zum teil ihre Nachbarschaft belästigen.
15:50
welche läden denn? und in welchem laden denn welche verstöße?