Polizei findet nach Wildunfall auf A45 Rehkitz im Gras

Dieses Rehkitz wurde am Autobahnrand der A45 gefunden. Seine Mutter wurde überfahren.
Dieses Rehkitz wurde am Autobahnrand der A45 gefunden. Seine Mutter wurde überfahren.
Foto: Polizei Dortmund
Was wir bereits wissen
Die Autobahnpolizei Freudenberg machte nach einem Wildunfall mit einem Reh an der A45 einen nicht alltäglichen Fund im Gras am Fahrbahnrand.

Dortmund.. Ein Streifenteam der Autobahnpolizeiwache Freudenberg musste am Donnerstagmorgen um kurz nach acht Uhr zu einem Wildunfall auf der A45. Ein Autofahrer aus Langgöns war mit einem Reh zusammengestoßen. Das Tier wurde tödlich verletzt und auf den Seitenstreifen geschleudert.

Während der Unfallaufnahme bemerkten die Polizisten Bewegungen im Grün am Fahrbahnrand. Dort lag ein neugeborenes Rehkitz zusammengekauert, benommen und zitternd im Gras.

Tierrettung Wie die Polizei Dortmund mitteilt, hätten die beiden Beamten "das ,Kleine' sofort in ihr Herz geschlossen". Sie forderten einen Jäger an, wickelten das Kitz in eine Rettungsdecke und legten es in den Fußraum des Funkstreifenwagens. Um dem verwaisten Jungtier noch etwas Gutes zu tun, drehten sie die Heizung hoch.

Leihmutter für Rehkitz

Das laut Polizeibericht "kleine, verängstigte Geschöpf" kam nun immer mehr zu sich. In der Zwischenzeit waren auch der Jäger und ein Arzt - ein Humanmediziner - eingetroffen. Sie nahmen das Rehkitz in ihre Obhut und sicherten zu, es wieder aufzupeppeln - inklusive Leihmutter. Sie lobten nach Angaben der Polizei die beiden Beamten für ihr Verhalten und die Fürsorge.

Die Polizei Dortmund hofft nun das Beste für das Jungtier: "Wir hoffen und wünschen dafür von hier alles Gute, dass das kleine Waisenkind trotz der unvorhersehbaren Geburt gesund und munter bei seiner Leih-Mami aufwächst." (we)