Polizei-Einsatz beim Fußball wird immer größer
18.08.2010 | 17:54 Uhr 2010-08-18T17:54:00+0200
Dortmund.Dortmunds Polizei bereitet sich auf die kommende Bundesliga-Saison vor. Und die Einsätze für Spiele des BVB werden immer umfangreicher – nicht nur in der ersten Liga, sondern auch in der Regionalliga West.
Die Bundesliga hat investiert, hat aufgerüstet für die neue Saison. Auch die Polizei bereitet sich in Dortmund vor, freut sich auf hoffentlich viele internationale Spiele. „Betrachtet man die kompletten Spielzeiten, so sind die Einsätze sukzessiv größer geworden, sowohl was den Personaleinsatz, aber auch die Einsatzstunden angeht“, blickt Polizeioberrat Thomas Eckern, stv. Leiter der Polizeiinspektion 1, auf den Fußball.
Das sei auch durch die Regionalliga West, in der die 2. Mannschaft des BVB spielt, zu Stande gekommen. Auch auf die Begegnungen habe man den Fokus gelegt. Sicher seien in der vergangenen Spielzeit die Begegnungen gegen die Zweitvertretungen aus Leverkusen, Bochum, Mönchengladbach oder auch Kaiserslautern ohne größere Probleme abgelaufen. Man müsse sie aber im Auge behalten. Oft sei die Terminansetzung entscheidend. „Da ist die Frage, ob auch Fans der Bundesligateams zum Spiel der 2. Mannschaft anreisen, oder ob die erste Mannschaft etwa zeitgleich spielt“, sagt Eckern.
Die „NRW-Linie“ wurde auch in Dortmund mitentwickelt
Generell setze man in Dortmund auf das Einsatzmittel „Kommunikation“, eine Linie, die als NRW-Linie bekannt ist, die auch in Dortmund mitentwickelt wurde. „Da entdecken die Fans dann auch, dass auch hinter geschlossenen Einheiten der Polizei Menschen stecken, wenn die schweigende Mauer von den Polizisten durchbrochen wird“, erklärte Eckern. Das helfe, die Lage zu deeskalieren. Gleichwohl greife man auch entschieden durch, wenn es Randale gibt. Es gebe immer Menschen, die sich - meist in der Gruppe - „nicht mit den Vereinen identifizieren und nur auf Gewalt aus sind.“ Das sei auch bei der „100-Jahr-Feier“ Ende 2009 so gewesen, als sich Randalierer von der Westfalenhalle aufgemacht hatten und durch die Straßen gezogen sind.
Deshalb sei man bemüht, vor der Anreise der Fangruppierungen viele Informationen aus den Gästestädten zu bekommen, auch recht kurzfristig. Da nutze man auch die bundesweite Datenbank, in der auch mögliche Stadionverbote einzelner Fans aufgelistet sind. Da greife man auch zu so genannten „Gefährdeansprachen“ an gewaltbereite Fans, denen man im Vorfeld signalisiert: „Wir haben euch ganz besonders im Auge“. Oder man ordne so genannte „Meldepflichten“ an, dass sich besonders gewalttätige Fans während der Spiele bei der Polizei melden müssen.
Beim Derby schrillen die Alarmglocken
Natürlich schrillten im Präsidium gleich die Alarmglocken, wenn bestimmte Spiele anstehen: „Da ist natürlich in erster Linie das Revierderby gegen Schalke“, so Eckern. Das sei aufgrund vieler auswärtiger Fans ein Logistikproblem. Denn 10 000 bis 15 000 auswärtige Fans seien keine Seltenheit. Hier hätten Appelle, die beide Vereine an die Fans gerichtet hätten, ihre positive Wirkung gezeigt. Bei den Einsätzen selbst unterscheide die Polizei nicht, ob die Einsatzkräfte aus Gelsenkirchen oder aus Dortmund stammen. Den Vorwurf höre man häufig. „Wir sind eine Polizei“, betont Polizeioberrat Thomas Eckern.
Man freue sich auf ausländische Mannschaften. Auch hier gebe es Teams, auf die man ein besonderes Augenmerk legen müsste, in erster Linie auf niederländische und britische Vereine. Die jüngere Vergangenheit habe gezeigt, dass bei Auftritten osteuropäischer Teams durchaus eine Brisanz in den Fanlagern lag. Heute Abend bei Qarabag Agdam hofft Eckner auf einen entspannten Fußball-Einsatz.
16:25
Wer Millionen für Männer in kurzen Hosen ausgeben kann sollte sich auch ein wenig an den kosten für den Polizeieinsatz beteiligen
18:40
Tausende Polizisten für die Bundesliga und für den Schutz der Bürger ist kaum Polizei vorhanden ! So sieht es aus !
17:48
In Dortmund sind keine 10.000 Steuerzahler im Stadion....
11:17
@3
Aber ich zahl doch wenn ich ins Stadion gehe,
Was soll also so ein Kommentar ????
und
@2
Hast ja Recht 22.033.613,45
sorry
10:36
Je größer die Angst der Lohnabhängigen vor sozialem Abstieg, desto stärker die Aggressionen im und um das Fußballstadion.
09:59
Wenn in Dortmund 80 000 Steuerzahler im Stadion sind, werden diese von den steuerzahlenden Sponsoren unterstützt.
Die Ausgaben für Polizei und Feuerwehr dürften mehr als abgedeckt sein und die Sicherheitskräfte sind eh vom BVB bezahlt.
Dieser Beitrag ist wieder mal ein Sommerloch Lückenfüller.
09:27
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09:18
Unglaublich wie Dumm einige Leute sind.
Die Polizei hat das Gewaltmonopol in Deutschland.
Solange das so ist, ist die Polizei da.
Das alles bezahlt der Steuerzahler.
Bei jeder Großveranstaltung gibt es Polizei.
Demnach müsste jedes Dorffest von den Dörfern selbst bezahlt werden. Jede Demo, jedes Konzert, überall wo Polizei da ist.
04:37
Eigentlich schade das die Vereine bei soviel Steuerausgaben noch den Sicherheitsdienst im Satdion selber zahlen
klar. was soll der steuerzahler noch alles finanzieren?
wer sich so ein ach so tolles fußballspiel ansehen möchte, muss auch dafür bezahlen.
eine frechheit dafür den steuerzahler zur kasse zu bitten, solange themen wie bildung in deutschland unterste schiene sind. der ganze polizeieinsatz müsste auch von den vereinen getragen werden!
00:59
ich weiss nicht ob jemand der zu dämlich ist den MwSt.-Betrag aus 138 Mio. zu errechnen sich über Kosten auslassen sollte...