Polizei Dortmund schloss Teestube in Heinrichstraße - Nachfrage nach Drogen hielt an

Die Polizei schloss eine Teestube in Dortmunds Heinrichstraße wegen Drogenhandels.
Die Polizei schloss eine Teestube in Dortmunds Heinrichstraße wegen Drogenhandels.
Foto: dapd
Was wir bereits wissen
Die Polizei Dortmund schlug nach längerer Ermittlung zu: Einsatzkräfte schlossen eine Teestube an der Heinrichstraße, da dort ein reger Handel mit Marihuana stattfand. Kurios: Trotz der Polizeipräsenz fragten viele weiter nach Drogen.

Dortmund.. Gemeinsame Ermittlungen von zivilen Einsatzkräften der Polizeiinspektion 1 und dem Kriminalkommissariat 22 der Dortmunder Polizei fanden laut Mitteilung der Behörde am 27. Juni ihren vorläufigen Abschluss mit einer Durchsuchung in einer Teestube an der Heinrichstraße.

In den vergangenen Wochen habe die Polizei immer wieder beobachtet, dass aus der Teestube heraus ein reger Handel mit Marihuana betrieben wurde. Nach dem Verlassen der Teestube räumten Personen bei der polizeilichen Kontrolle teilweise ein, die bei ihnen gefundenen Drogen in der Teestube gekauft zu haben.

Bei dem Einsatz am Mittwoch unter Beteiligung des Gewerbeamtes der Stadt Dortmund fanden die Beamten eine nicht geringe Menge Marihuana und eine größere Summe „Dealgeld“, dass beschlagnahmt wurde. Daher wurde die weitere Gewerbeausübung untersagt. Die Teestube wurde durch die Stadt Dortmund geschlossen.

Zudem teilte die Polizei ein „interessantes Detail am Rande“ mit: Trotz der laufenden Durchsuchung und deutlich sichtbaren Polizeipräsenz erschienen Drogenkonsumenten an der Teestube und fragten nach, ob es jetzt hier nichts mehr zu kaufen gebe...