Pokal geht an Chiphersteller Elmos

Halbleiter und Mikrochips: Die Elmos Semiconducter AG hat den Dortmunder Wirtschaftspreis erhalten und sich gegen 160 weitere Nominierte durchgesetzt. Mit seinen Produkten hat das Unternehmen große Ansprüche an die Zukunft.

Dortmund.. Dr. Anton Mindl, Vorstandsvorsitzender der Elmos AG, deren Produkte vor allem in der Automobilindustrie verbaut werden, freute sich über den Preis: "Ich habe gehofft, dass wir gewinnen. Und zwar, damit ich den Pokal jede Woche in ein anderes Büro stellen kann, damit das ganze Unternehmen stolz darauf sein kann."

160 nominierte Konkurrenten

Mit Blick auf die Zukunft des Unternehmens sagte er: "Für uns wird es jetzt erst spannend", denn er ist davon überzeugt, dass seine Branche in Zukunft noch an Bedeutung gewinnen wird. Denn vor allem bei der Entwicklung von autonom fahrenden Autos sind die von Elmos entwickelten Produkte nicht mehr wegzudenken. Durchgesetzt hat Elmos sich gegen über 160 nominierte Konkurrenten, im Finale gegen den Hersteller von Sicherheitsschuhen Atlas und Anker Schroeder.

Es war ein optimistischer Abend: In seiner Begrüßungsrede zum Preis der Dortmunder Wirtschaftsförderung stellte Oberbürgermeister Ullrich Sierau fest: "Die Dortmunder Wirtschaft wächst."

Unternehmerinnenpreis an Vivai AG

Zum zweiten Mal wurde auch der Dortmunder Unternehmerinnenpreis verliehen. Ihn gewann Bettina Horster, Vorstand der Vivai AG. Ihr Unternehmen bietet verschiedene IT-Lösungen und IT-Consulting an. So ist es oft Vivai-Software, die dafür sorgt, dass moderne Maschinen miteinander kommunizieren können, sogenannte M2M-Kommunikation betreiben.

Nach der Preisübergabe fragte Thomas Westphal, Geschäftsführer der Dortmunder Wirtschaftsförderung, was denn der Name Vivai bedeute. "Nichts", sagte Bettina Horster. "Ich habe mal Urlaub in St. Moritz gemacht und gegenüber meines Ferienhauses war eine fürchterliche Disko, die hieß Vivai."

Insgesamt waren 45 Unternehmerinnen für den Preis nominiert worden, im Finale standen neben Bettina Horster noch Eva Ernst, Geschäftsführerin von Stellfeld und Ernst, und Laura Faltz von der Werbeagentur WDD.