Phoenix-See in Dortmund Hörde ist voll gelaufen
21.11.2011 | 17:38 Uhr 2011-11-21T17:38:00+0100
Dortmund. Der Phoenix-See ist voll (gelaufen). Seit Mitte November hat das künstlich angelegte Gewässer auf dem alten Stahlwerksgelände in Dortmund-Hörde seine Soll-Tiefe von 4,50 Meter erreicht. Die fehlenden Liter von rund 600.000 Kubikmetern wurden zuletzt durch Grundwasser aufgefüllt.
Die Wanne ist voll - könnte man etwas despektierlich sagen, wenn es um den aktuellen Wasserstandsbericht des Phoenix-Sees geht. Seit Mitte November hat das künstlich angelegte Gewässer auf dem alten Stahlwerksgelände seine Soll-Tiefe von ca. 4,50 Meter erreicht, erklärte nun Tanja Vock von der Phoenixsee-Entwicklungsgesellschaft . Das Gewässer, das bürokratisch als Talsperre geführt wird , wurde als Flachwassersee angelegt und fasst rund 600.000 Kubikmeter Wasser.
Die noch fehlenden Kubikmeter sind in den letzten Wochen durch das Grundwasser aufgefüllt worden. Die anhaltende Trockenheit hat sich auf den Wasserspiegel des 24 Hektar großen Sees nicht negativ ausgewirkt. „Das Erreichen des endgültigen Wasserstandes hat sich lediglichein ein wenig länger hingezogent“, so Tanja Vock.
Damit sind wesentliche Grundparameter des großen Städtebau-Projekts fertig gestellt. Zur Erinnerung: Der See ist nun 1,2 Kilometer lang in Ost-West-Richtung und 320 Meter breit in Nord-Süd-Richtung.
Größer als die Binnenalster, kleiner als Nachbarseen
Mit einer Wasserfläche von 24 Hektar ist das Dortmunder Gewässer größer als die Hamburger Binnenalster (18 ha), aber siebenmal kleiner als die Außenalster. Auch im Vergleich mit benachbarten Gewässern nimmt sich der Phoenixsee eher bescheiden aus. Der Kemnader See zwischen Bochum und Witten hat eine Fläche von 125 ha. Der Essener Baldeneysee ist mit 264 ha sogar elf Mal größer. Auch Harkort- und der an Dortmunds Südgrenze liegende Hengsteysee sind mit 137 ha bzw. 136 ha um einiges größer geraten.
Eine Runde um den See auf den den Geh- und Radwegen ergibt eine Strecke von 3,2 Kilometer. Da die fertige Sohle des Sees unter dem natürlichen Grundwasserspiegel liegt, wird der See primär durch Grundwasser gespeist. In seiner Funktion als Wasserrückhaltebecken für die Emscher kann der See im Falle etwaiger Starkregenereignisse bis zu 40 Prozent seines normalen Stauinhaltes zusätzlich aufnehmen.
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