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Eisfläche auf dem Phoenixsee wird nicht freigegeben

10.02.2012 | 13:15 Uhr
Eisfläche auf dem Phoenixsee wird nicht freigegeben
Die Feuerwehr testete die Eisdicke auf dem zugefrorenen Phoenix-See in Dortmund. Foto: Stadt Dortmund

Dortmund.   Der Phoenix-See in Dortmund-Hörde bleibt für Fußgänger und Schlittschuhläufer gesperrt. Es lägen keine verlässlichen Daten über die Eisdecke auf der gesamten 24 Hektar großen Oberfläche des Gewässers vor, so eine Mitteilung der Stadt.

Der Phoenix-See in Hörde wird trotz anhaltender, eiskalter Witterung nicht für Schlittschuhläufer oder Spaziergänger freigegeben. Das stellt die stadt Dortmund in einer Mitteilung klar.

Video
Tödliche Falle: Wer einmal ins Eis eingebrochen ist, kommt ohne Hilfe nicht heraus. In Dortmund haben Feuerwehrleute jetzt die Rettung eines Verunglückten aus 4 Grad kaltem Wasser geübt.

Es fehlten für den Phoenix-See die nötigen Erfahrungswerte. Dies sei der erste Winter, an dem der See seinen Füllstand erreicht habe und zugefroren sei. Es gebe bislang keine verlässlichen Daten für die Eisstärke an den unterschiedlichsten Stellen der Wasserfläche – immerhin 24 Hektar groß.

Vergleiche zu anderen Seen könnten nicht angestellt werden, da der Phoenix-See durch wärmeres Quellwasser gespeist werde. Das habe Einfluss auf die Tragfähigkeit des Eises. Eisretter der Feuerwehr haben die Eisdicke vermessen. Diese Daten würden Experten im Hinblick auf die Möglichkeit einer risikofreien Nutzung der Eisfläche für die kommenden Winter auswerten.

Für den Winter 2011/2012 jedoch gilt: Der See wird nicht freigegeben.

Eisiger Phoenix-See

 

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Kommentare
13.02.2012
08:32
@vaikl
von PhoenixHoerde | #13

Niemand hat behauptet das der See der Strukturwandel ist. Ich arbeite in einem Mikrotechnologie Unternehmen. Unsere Fachkräfte kommen aus über 20 Nationen. Man muss solche Leute etwas bieten! Das ist nicht immer Geld! Dieser See soll meinetwegen ein Leuchtturm sein oder was auch immer! Er wird Hörde und Dortmund bereichern. Ich selber habe in den Achtzigern in der Stahlbranche gelernt, mich aber fortgebildet damit ich nicht zu den Verlierern gehöre! Und "Klimawandel" einzubringen" hat soviel damit zu tun wie "blühende Landschaften". Hauptsache mit gefährlichem Halbwissen mal 2 Schlagworte eingebracht.Ich wiederhole mich ungern"dann bleiben Sie doch einfach weg", wenn bald alle dort sind. Wird evtl. einsam.

13.02.2012
02:40
Eisfläche auf dem Koenixsee wird nicht freigegeben
von nothdurft | #12

Dann wird auch nix aus dem Hausboot, wat ik da gaplant hatte. Is ja allet verbooten.
Darf man denn auf den Könixsee kucken , oder is dat och nit erlaupt. hää..

12.02.2012
17:03
@DEWFan | #10
von vaikl2 | #11

Das Besondere an Ihnen und "PhoenixHoerde" ist, dass Sie beide tatsächlich zu glauben scheinen, ein Tümpel auf einer Industriebrache wäre "fortschrittlich" oder hätte was mit "Strukturwandel" zu tun.

Das eigentliche Ziel des Phönixsee-Projektes war immer, Grundstücke zur Wohnbebauung möglichst so teuer zu verkaufen, dass damit der notwendige Eigenanteil für die Förderkohle vom Land und aus Brüssel gedeckt wird. Diese Art der Finanzierung für Leuchtturmprojekte gab es schon lange, bevor Jemand das Modewort "Strukturwandel" erfunden hatte. Welches von Ihnen beiden anscheinend genauso unbekümmert benutzt wird wie andernorts "Klimawandel".

12.02.2012
16:03
Genau so siehts aus, #9
von DEWFan | #10

Die komischen Kommentare zum Phoenixsee, genau wie zum U, lassen mich vermuten, dass es sich z.T. um "rückwärtsgewandte" Dortmunder handelt, die immer nur die Kostenseite, aber nicht den (immateriellen) Nutzen solcher Projekte betrachten, und die am liebsten das Stahlwerk wieder zurück hätten. Schaut mal nach Duisburg: da rauchen noch 1000 Schlote und trotzdem ist die Arbeitslosigkeit noch höher als in Dortmund. Das es auch sogenannte "weiche" Standortfaktoren gibt, die eine Stadt oder Region attraktiver machen, haben manche Zeitgenossen noch nie gehört.

Zum anderen stammen manche negativen Kommentare von Neidern aus anderen Städten, in denen sich wohl nix mehr tut. Oberhausen hat z.B. eine höhere Pro-Kopf-Verschuldung als Dortmund. Wie kann das sein?
- ohne U-Turm
- ohne Phoenixsee
- ohne defizitär wirtschaftenden Flughafen
- und mit dem kleineren U-Bahnsystem?
Tja, hätten wir den ganzen "Luxus" nicht, dann währe Dortmund bestimmt ne reiche Stadt...

12.02.2012
14:54
Eisfläche auf dem Phoenixsee wird nicht freigegeben
von PhoenixHoerde | #9

Manchmal hilft es einfach den Artikel zu lesen. Die Erfahrungswerte sollten in Hamburg ja wohl vorhanden sein. Ich glaube die Alster gibt es schon etwas länger!Oder?.Außerdem wurde der Phönixsee mit der Binnenalster verglichen. Schonmal die Preise der Grundstücke und Häuser gesehen. Natürlich siedeln sich dort "reiche",wohlhabendere an. Glauben Sie mir, ich bin ein Hausbesitzer aus Hörde und kenn mich deshalb ein wenig aus. Und zu guter letzt: Niemand wird gezwungen an den See zu gehen. Dann bleiben Sie auch weg und hauen nicht anonym auf den Putz. Ich bin Hörder, und freu mich diesen See vor der Tür zu haben. Aber manche kommen halt mit dem Strukturwandel nicht klar.

11.02.2012
13:24
Eisfläche auf dem Phoenixteich wird nicht freigegeben
von Phoenixteich | #8

Da unsere Stadtpolitiker den Phönixteich gerne mit der Aussenalster gleich setzen, hier mal ein paar Zahlen von Heute von der Aussenalster:

"30.000 entern Außenalster - Größte Winterparty verläuft friedlich
11.02.2012, 10:12 Uhr Axel Tiedemann und Ricarda Twellmann
Eiszeit im Herzen der Stadt: Seit 10 Uhr haben die Buden rund um die Alster geöffnet. Eine Million Besucher werden am Wochenende erwartet
http://www.abendblatt.de/hamburg/article2185436/30-000-entern-Aussenalster-Groesste-Winterparty-verlaeuft-friedlich.html."

Um 9:00 Uhr war Eröffnung und um 10:00 Uhr waren schon 30000 Leute da. Und es werden eine Millionen erwartet. Und das ganz ohne 5432 Verbotsregelungen.




11.02.2012
11:34
Verbot...
von bolla | #7

... Nr. 693. Nicht schlecht.

10.02.2012
20:30
Eisfläche auf dem Phoenixteich wird nicht freigegeben
von Phoenixteich | #6

Ich glaube kaum das reiche Leute an den Phönixteich ansiedeln. Zwar sagt Herr Sierau das dort nicht nur Millionäre ansiedeln, aber mal ganz ehrlich, reiche Leute siedeln sich in Syburg oder am Gardasee an, aber doch nicht zwischen Remberg und Hermannstr.

Und es ist nun mal so das Häuslebauer in der Regel ihre Häuser nicht in bar kaufen sondern bei der Bank/Bausparkasse Kredite aufnehmen. Und wer sich einen Kredit über 200000 € auf mit ist mit ca. 400000 € verschuldet

10.02.2012
20:23
Eisfläche auf dem Phoenixsee wird nicht freigegeben
von Phoenixteich | #5

nothdurft, Yachthafen ist aber leicht untertrieben. Am Mittwoch habe ich im Stadtanzeiger gelesen das es im "Hörder Hafen" ein "Schiffsanleger" gibt.

Man munkelt da die MS Arosa in Hörde anlegt. Dann kann man anstatt einer Nilkreuzfahrt eine Emscherkreuzfahrt buchen.

Da muss man nur aufpassen das die Schiffe nicht mit der "Fähre zur Kulturinsel" zusammenstösst. Ja laut Projektgesellschaft Phöenixsee24 soll es die bald geben.

Und in Immobilienanzeigen werden Häuser "mit mediterriamen Flair" angeboten. Langsam komme ich mir vor wie am Mittelmeer.

10.02.2012
19:31
@Phoenixteich | #1
von vaikl2 | #4

Sie haben ja hoffentlich gelesen, dass die neuen Häuslebauer am Phoenix-Ufer ganz begeistert sind von ihrem Schlafzimmer-Blick auf den See. Da würde der Plebs doch wohl gewaltig stören...

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