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Pfefferpotthastfest lädt zum Schlemmen ein

03.10.2012 | 15:39 Uhr
Pfefferpotthastfest lädt zum Schlemmen ein
Das Pfefferpotthastfest in Dortmund. Die drei Köche bieten aber auch Grünkohl mit Mettwurst an.Foto: Ralf Rottmann

Dortmund.  Ganz traditionell mit Fassanstich begann gestern um Punkt 12 Uhr wie gewohnt auf dem Alten Markt das 18. Pfefferpotthastfest. In diesem Jahr legte die Dortmunder Bürgermeisterin Birgit Jörder Hand an und verteilte das Freibier selbst an die ersten Gäste.

Ganz traditionell mit Fassanstich begann gestern um Punkt 12 Uhr wie gewohnt auf dem Alten Markt das 18. Pfefferpotthastfest. In diesem Jahr legte die Dortmunder Bürgermeisterin Birgit Jörder Hand an und verteilte das Freibier selbst an die ersten Gäste.

Bis Sonntag können die Besucher bei sieben bekannten Gastronomen (Altes Gasthaus Grube, Eisenbarth, Hotel Drees, Holzknecht, Jägerheim, Matenaar’s Restaurant, Thüringer) deftige westfälische Hausmannskost genießen.

Rund 50 westfälische Spezialitäten

Neben dem Namensgebergericht Pfefferpotthast, das traditionell mit Rindfleisch, Schmalz, Zwiebeln, Lorbeerblättern und Nelken zubereitet wird, servieren die Gastgeber weitere rund 50 westfälische Spezialitäten. Auch kühle Getränke, wie das Dortmunder Bier dürfen nicht fehlen, denn 1729 begann mit dem Kauf der „Krone am Markt“ durch Johann Wenker die Familientradition von Dortmunder Kronen.

Die erste Erwähnung des Gerichts Pfefferpotthast in der Dortmunder Chronik war im Jahr 1378. Zu dieser Zeit wurde die Stadt von einer Frau namens Agnes von der Vierbecke verraten und auf dem Alten Markt, wie eine Hexe auf dem Scheiterhaufen, hingerichtet. Beim Freudenfest wurde dann Pfefferpotthast gereicht, das u.a. in Dortmund als Herbstgericht gilt.

Täglich ab 11 Uhr geöffnet

Das 18. Pfefferpotthastfest läuft noch bis zum 7. Oktober auf dem Alten Markt. Täglicher Beginn: 11 Uhr (Ende offen).

Samstag findet zudem der Holland-Stoffmarkt (Friedensplatz) statt. Sonntag kann man einen Besuch beim Pfefferpotthastfest mit dem verkaufsoffenen Sonntag verknüpfen.

In diesem Jahr muss das Traditionsfest allerdings Einbußen von 300 Sitzplätzen hinnehmen, denn das Festzelt umfasst genau 20 m weniger. Ursache hierfür sind einige Lokalitäten, die ihre Außenbestuhlung, aufgrund der schlechten Sommersaison, nicht abgebaut haben. Dadurch wird es am Wochenende etwas enger im Festzelt werden, besonders am Freitagabend, befürchtet Werner Matenaar. Allerdings habe er als Gastronom Verständnis für die wirtschaftliche Misere der Lokale. Das traditionelle Dortmunder Gericht Pfefferpotthast - Rindfleisch zubereitet mit Schmalz, Zwiebeln, Lorbeerblättern und Nelken - ist der Namensgeber.

Immer ab 11 Uhr (Ende offen) kann noch das ganze Wochenende geschlemmt und mit einem Stadtbummel am verkaufsoffenen Sonntag verbunden werden. Zudem können die Besucher am Samstag einen Abstecher machen zum „Holland-Stoffmarkt“, der auf dem Friedensplatz stattfindet.

Berit Leiwand


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