PCB-Belastung im Hafen Dortmund sinkt weiter
15.02.2011 | 15:19 Uhr 2011-02-15T15:19:00+0100
Arnsberg/Dortmund.Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) hat bei Staubniederschlagsmessungen zwischen dem 23. Oktober und 22. November 2010 im Umfeld der Firma Envio die geringste PCB-Gesamtbelastung seit Beginn der Messperiode ermittelt.
Im Herbst 2010 hat das Landesamt für Natür, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) hat im Herbst 2010 deutlich niedrigere PCB-Werte im Bereich der Firma Envio gemessen. das teilte die Bezirksregierung Arnsberg am Dienstag mit. Für das LANUV und die Bezirksregierung Arnsberg gebe es, dafür zwei vorrangige Begründungen: die Stilllegung der Firma Envio im Mai 2010 und die in den Folgemonaten durchgeführten Reinigungsarbeiten auf dem Envio-Gelände sowie bei verschiedenen Recycling-Unternehmen im Umfeld.
Unterstützt werde diese positive Entwicklung auch durch die Jahreszeit - in heißen Sommermonaten steige die PCB-Belastung generell an. Die jüngste Messreihe des LANUV bestätige allerdings ebenfalls eine weitere Einschätzung der letzten Monate, wonach vom Gelände der Firma Interseroh im westlichen Hafengebiet gehen weiterhin PCB-Emissionen ausgehen.
An zwei der insgesamt 14 Messstellen im Hafengebiet ermittelte das LANUV eine vergleichsweise erhöhte PCB-Gesamtbelastung - und zwar an jenen beiden Messstellen, die in Windrichtung hinter der Firma Interseroh liegen. Die PCB-Belastung sei zwar in keiner Weise mit der ursprünglich von Envio ausgehenden Belastung vergleichbar, zwinge aber zu Minderungsmaßnahmen.
Die Bezirksregierung dringt deshalb auf baldige Vorlage des von Interseroh angekündigten Minderungsgutachtens.
0mitdiskutieren