Pannekopp für Middelhoffs „Schläue und Gier“
16.02.2010 | 12:31 Uhr 2010-02-16T12:31:39+0100
Dortmund. Thomas Middelhoff erhält den „Pannekopp“ 2010. Die Negativ-Auszeichnung geht jedes Jahr an Menschen, die sich in fragwürdiger Weise um das Ruhrgebiet verdient gemacht haben sollen. Der ehmalige Arcandor-Vorstandschef wird für seinen „Strukturwandel de Luxe“ bedacht.
Der ehemalige Vorstandsvorsitzende der insolventen Arcandor AG, Thomas Middelhoff, erhält dieses Jahr die Negativauszeichnung „Pannekopp des Jahres“ des Ruhrpott-Karnevals Geierabend. Wie die Veranstalter am Dienstag in Dortmund mitteilten, wurde Middelhoff der Karnevalsorden zuerkannt, weil er im Zusammenhang mit der Pleite des früheren KarstadtQuelle-Konzerns einen „Strukturwandel de Luxe“ betrieben habe. Der Ex- Vorstandschef habe kurz vor der Insolvenz den Konzern noch umbenannt und mit dem neuen Namen Arcandor Verlässlichkeit, Treue und Mut suggeriert. Dabei stehe Middelhoff „für Überheblichkeit, Schläue und Gier“, hieß es.
Middelhoffs Erscheinen bleibt fraglich
Der „Pannekopp“ besteht aus 28 Kilogramm rostigem Stahl. Der Orden sollte in der Abschlussvorstellung des letzten Geierabends am Dienstagabend verliehen werden. Ob Middelhoff zu der Verleihung erscheinen wird, war fraglich.
Der Preis wird zum achten Mal an Personen verliehen, die sich „besondere Verdienste um das Ruhrgebiet“ erworben haben. Bisher erhielten ihn unter anderem der frühere Evonik-Chef Werner Müller und Schauspielerin Veronica Ferres.
Mit der Preisverleihung endet in jedem Jahr die Session für den Ruhrgebiets-Karneval Geierabend. Nach Angaben der Veranstalter kamen in diesem Jahr rund 17 000 Zuschauer zu der Show aus Comedy, Kabarett und Karneval. (ddp)
Diskussion: Wer ist ihr persönlicher Pannekopp?
10:23
Warum bekommen solche Leute wie Herr Middelhoff
in diesem Land eigentlich immer wieder einen neuen Job ? Ich meine, was schreiben die in ihre Bewerbungsunterlagen. Der Typ hat längst ausgesorgt, ist verantwortlich für ein fehlgeleitetes Management ohnegleichen. Der dürfte meines Erachtens allenfalls die Strasse kehren und selbst da wäre mir die Strasse zu Schade.
08:43
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08:24
@Nazi=Volksschädling:
Kann es sein, daß Sie da etwas durcheinanderbringen? Von Kaufhaus-Beschützer kann ich nun wirklich nichts erkennen. Und auch die von Ihnen so heftig kritisierte angebliche Juden-Schelte kann ich beim Westen Willen nicht erkennen.
Man muss wohl auch nicht unbedingt ein Fan der rechten Szene sein, um die Botschaft des Kommentars so zu verstehen, wie sie geschrieben wurde: Der Kaspar Middelhoff hätte ohne die sehr intensive Mitwirkung einer Bank auch nicht ansatzweise so viel Kapital vernichten können, wie es nun mal geschehen ist. Und dieser Bewertung kann man nur zustimmen - auch ohne braunes Blut in den Adern.
01:53
Der User Dr. Thor fragt in Posting # 11 scheinheilig, ob man Middelhoff nicht lieber erschießen sollte. Dann verweist er jedoch lieber darauf, dass seiner Meinung nach die eigentlichen Täter in der jüdischen (Hinweis durch Ausschreiben des Vornamens) Privatbank Sal. Oppenheim sitzen (und eher erschossen werden sollten, oder was???). Insofern ist das Thema für Dr. Thor eine todernste Angelegenheit.
Ich frage mich, wann die WAZ endlich den Versuch unternimmt, über die IP die Identität dieses Herrn zu erfahren, damit er strafrechtlich verfolgt werden kann. Seine Volksgenossen haben genug jüdische Kaufhausbesitzer enteignet und auch die Familie Oppenheim war von totaler Enteignung betroffen. Dr. Thor, ausgerechnet, braucht sich nicht als der edle Kaufhaus-Beschützer aufspielen.
00:14
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19:24
Wie schon meine Vorposter festgestellt haben:
Die privatwirtschaftliche Bertelsmann hat rechtszeitig erkannt welch Blender und Total-Versager hier unterwegs ist.
Für mich erfüllt das was er bei Karstadt angerichtet hat,nach wie vor den Tatbestand der Veruntreuung!
18:48
Den Pannekopp hätte Herr Pohlmann verdient - wegen seiner Unfähigkeit
18:41
Der ihm mal einen vor den Kopp gibt, ist für mich garantiert nicht Panne!
ARMES DEUTSCHLAND
17:57
Fragt doch mal diesen Menschen nach Schwarzkonten in Lichtensten und der Schweiz.
Und wie sagte noch Volker Pispers:
Frühe sagte man asoziales, raffgieriges Pack, heute sagt man Spitzenmanager...
15:27
Die Mövenpickpartei sollte ihm den Ehrenvorsitz anbieten.