Olpe, Betenstraße, Balkenstraße und Viktoriastraße werden 2013 saniert

Der südliche Teil der Betenstraße wird komplett saniert und umgestaltet.
Der südliche Teil der Betenstraße wird komplett saniert und umgestaltet.
Foto: Knut Vahlensieck
Teile der Dortmunder Innenstadt werden Mitte 2013 zur Baustelle: Die Stadt nimmt den Umbau von Olpe, Betenstraße, Balkenstraße und Viktoriastraße in Angriff – für rund 2 Mio. Euro. Eigentlich war die Sanierung schon für 2012 angesetzt.

Dortmund.. Eines der zentralen Gebiete der Dortmunder Innenstadt muss weiter auf seine weitere städtebauliche Aufwertung warten. Was schon im Verlauf des aktuellen Jahres an Sanierungen für die Bereiche südliche Betenstraße, Olpe, Balken- und Viktoriastraße geplant war, wird wahrscheinlich nicht vor Mitte 2013 in Angriff genommen.

Nach Auskunft der städtischen Tiefbauer fehlten im Verlauf des Jahres einige planerischen Aussagen. Auch Zahlen zur aktuellen Verkehrsentwicklung lagen noch nicht auf dem Tisch. Aktuell werden die Ausschreibungen vorbereitet. Da man sich nun zum Anfang des Jahres in der so genannten vorläufigen Haushaltsführung befindet, können noch keine Aufträge vergeben werden. Die Vergabe kann erst mit dem durch Arnsberg genehmigten Haushalt starten.

Vorbild der Gestaltung des genannten Bereichs sind Brauhaus- und nördliche Betenstraße, die im Jahr 2007 angegangen worden waren. Knapp zwei Millionen Euro sollen nun investiert werden. Bund und Land bezuschussen die Arbeiten mit rund 650 000 Euro.

Geplant ist nun für den südlichen Abschnitt der Betenstraße wie auch in der Olpe eine Verkleinerung der Straße. Die Gehwege werden verbreitert und die Stellplätze neu geordnet.

Wie in der Brauhausstraße ist ein hochwertiger Plattenbelag vorgesehen. Hohe Qualität sollen auch die Leuchten, Papierkörbe und Bänke haben. Zusätzliche Bäume wird es nur an der östlichen Seite geben. Grund für diese Einschränkung ist die Vielzahl von Versorgungsleitungen an den anderen Stellen.

Die An- und Abfahrt des Hotels an der Olpe wird auch neu geregelt. Das Parken entfällt dort. Der Hotelbetreiber wird auf der westlichen Seite der Herberge einen eigenen Parkplatz errichten. Die Fläche wird derzeit schon zum Teil für diese Zwecke genutzt.

In der Viktoriastraße soll die Fahrbahn in der Mitte der Fläche angelegt werden. In einer Breite von über 5,5 Meter. Auf der nördlichen Seite wird somit erheblich mehr Platz für Fußgänger entstehen.

Eine Mischverkehrsfläche sieht der Umbau in der Balkenstraße vor. Die räumliche Trennung von Fahrbahn und Gehwegen wird somit aufgehoben. Die Zahl der Stellplätze wird verringert. Die Planer versprechen sich davon erheblich weniger Park-Such-Verkehr. Für anliefernde Fahrzeuge soll allerdings ausreichend Fläche zur Verfügung stehen, so dass so keine Behinderungen entstehen. Anthrazitfarbenes Pflaster soll diese Flächen ausweisen.