Seltene Rasse
Obamas Wasserhund gibt's auch in Dortmund
16.04.2009 | 18:58 Uhr 2009-04-16T18:58:00+0200Seit Obama einen portugiesischen Wasserhund hat, interessieren sich immer mehr Menschen für diese Rasse. Ein Exemplar, die Hündin Ayla, lebt schon einige Zeit in Dortmund, bei Sarah Maas. Allerdings könne es der Rasse schaden, wenn sie in Mode käme, sind sich Maas und der VDH einig.
Ein portugiesischer Wasserhund wie Familie Obama ihn hat, lebt auch in Dortmund. Ayla heißt die Hundedame und gehört der 22-jährigen Studentin Sarah Maas. Fischer und Seefahrer haben die lockigen Hunde gezüchtet, die als Vorfahren des Pudels gelten. Auffällig ist die traditionelle Schur: vorne langes Fell, um dem Hund beim Tauchen Auftrieb zu geben, hinten kurz, um beim Paddeln nicht zu stören.
Einen Züchter gibt es in Dortmund nicht, in Castrop-Rauxel lebt einer von den vieren, die beim Verband für das deutsche Hundewesen (VDH) registriert sind. Nur 38 Welpen wurden 2007 eingetragen, verglichen mit den rund 17 000 Schäferhunden sehr wenig.
Gerade darin sieht Udo Kopernik, Pressesprecher des VDH, das Problem: „Ein Trend ist für jede Rasse verhängnisvoll. Bei einer kleinen Population werden die Probleme viel größer.” Er befürchtet, dass inkompetente Menschen bald mit vielen portugiesischen Wasserhunden züchten, die nicht dafür geeignet wären. Hunde mit körperlichen oder charakterlichen Mängeln kämen dann in Familien, die mit dem Tier nicht zurecht kämen.
Auch Betrüger könnten vom Trend profitieren: „Wenn man Obamas Hund sieht, das könnte alles mögliche sein. Da ist die Gefahr große, dass Käufer mit allem Möglichen übers Ohr gehauen werden.” Deswegen hätte er „es begrüßt, wenn sich Familie Obama einen Pudel ausgesucht hätte, weil es mehr gibt. Der Pudel hätte einen guten Präsidentenhund abgegeben und auch die Populationsgröße, einen Modetrend zu überstehen.”
Und den Trend erwartet er. So wie Obama in Deutschland geschätzt werde, würde sicherlich auch bald nach dem Hund verlangt. „Auf der Webseite des Verbandes wird nach dieser Rasse gesucht.” Doch die sei nicht zu unterschätzen: „Das sind 20 Kilo mit Allradantrieb.” Gesehen hätte man es, als Bo Michelle Obama an der Leine über den Rasen zog: „Die hat er gut im Griff.”
12:16
Sehr schöner Bericht.
20:37
Danke, ich glaube der Kommentar geht am Thema vorbei und zeigt Anungslosigkeit.
04:22
Der Rasse kann es überhaupt nicht schlecht tun, wenn sie sich mal ohne Professor Zuchtbart entwickelt.
Die Einzigen, denen sowas nicht gut tut, sind die Züchter, die ihre Einkommen in Gefahr sehen. Und einen Duktus, der sie nicht von ungefähr in Richtung Kreatur-Herrscher stehen lässt.
06:53
Nein er ist nicht aus dem Tierheim! Er ist vom Amigo-kennel aus Texas von Maria Stern und heißt Amigo´s New Hope im ursprünglichen. Sein Wurfbruder lebt bei senator Kennedy! Aber das sollte man doch in den Medien mitbekommen haben!! Seit Jahren ist kein Wasserhund in irgendeiner Auffangstation mehr gelandet, weil die Züchter in den Verträgen festlegen, dass wenn etwas mit den Hunden ist, der Hund als erstes an sie zurück geht!!
Einen Vorwurf macht ihm keiner, aber der Rasse tut es überhaupt nicht gut!!
00:54
Naja immerhin ist er aus einem Tierheim und er hat sich nun mal für diese Rasse entschieden da das Fell wohl nicht so aggressiv bei Hundeallergikern ist. Da 2 Familienmitglieder eine leichte Hundehaarallergie haben ist wohl die Wahl auf diesen Hund gestoßen.
Ich denke das man ihm nun wirklich keinen Vorwurf machen kann das er sich eine Rasse ausgesucht hat die einfach noch nicht so bekannt ist.
18:43
Ayla fühlt sich geehrt!!!!
Auf www.my-cao.de gibt es mehr über sie und die Rasse des Portugiesischen Wasserhundes und die auftretenden Gefahren des Hypes um den Obama Hund.
Lg der Dortmunder Wasserhund Ayla