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Nun soll's ganz schnell gehen

19.03.2008 | 21:24 Uhr

Schlag auf Schlag soll es nun gehen mit dem Bau der neuen "Stadtgalerie". Gestern stellten der Projektentwickler ECE und Oberbürgermeister Dr. Gerhard Langemeyer die Pläne für die Bebauung der Thier-Brache vor. Am 29. ...

Im Saal Hanse stellten die ECE-Projektentwickler aus der Hansestadt Hamburg die Stadtgalerie-Plöne für die Hansestadt Dortmund vor. OB, Gerhard Langemeyer, Gerhard Dunstheimer, Andreas Fuchs Jörg Wege (v.l.) zeigten sich optimistisch. (Bild: Horst Müller)

... April soll der Rat der Stadt den Aufstellungsbeschluss fassen, um das Bauleitverfahren für das 270 Mio Euro-Projekt starten zu können.Forts.: 2. Lokalseite "Wir wagen Neues und Innovatives - mit Handel, Gastronomie und Kultur", versichert Gerhard Dunstheimer, Geschäftsführer von ECE Projektmanagement. Zusammen mit der Stadt werde Ende April der Fassadenwettbewerb mit namhaften Architekten starten, um dem Vorhaben, das die alte Hauptverwaltung der Thier-Brauerei mit einbezieht, Profil zu geben.

Nach wie vor geht ECE davon aus, dass 29 000 qm neue Einzelhandelsfläche entsteht - für 150 verschiedene Shops. Hinzu kommt das Berlet-Haus (5000 qm Verkaufsflächen), das als Brückenkopf am Westenhellweg die Anbindung zum Westenhellweg darstellt und dessen oberen Etagen nicht als Einzelhandelsfläche genutz werden soll. Noch ist offen, wie diese Flächen genutzt werden.

Ein hochwertiger Branchen- und Mietermix mit 150 Shops und "mit einem starken Modeschwerpunkt" soll realisiert werden. Baustart soll Anfang 2009 sein; Eröffnung im Herbst 2011. Keine klare Aussage macht Dunstheimer über zur Größe der Verkaufsflächen für Textilien (20 000 qm waren geplant) - und die von Grünen und auch vom Einzelhandelsverband als zu groß abgelehnt wurden. Da die geplante neue Fläche insgesamt bereits um 3 500 auf 29 000 qm reduziert sei, werde auch die Fläche für Textilien sinken, deutete ECE an, dass 18 000 qm für Mode übrig bleiben könnten.

800 Parkplätze sollen entstehen. Die Hövels-Gastronomie soll ausgebaut, die Theaterklause voraussichtlich verlegt werden. Weitere Gastro- und vor allem Kulturangebote sollen realisiert werden - und ein "Haus-in-Haus", mit Kulturfläche unter einer Glasdach-Hochetage im Herzen des Neubaus zwischen Silberstraße, Hövelstraße und Hoher Wall.

Von Klaus Buske

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