Vier Lokale geschlossen - Viele Dealer in der Nordstadt Dortmund aufgeflogen und festgenommen
10.02.2012 | 13:02 Uhr 2012-02-10T13:02:00+0100
Dortmund. Task Force auf Dealer-Jagd: Nach Hinweisen von Bürgern schlossen Polizei und Stadt Dortmund vier Lokale in der Nordstadt. Bei gezielten Kontrollen mit Spürhunden wurden Rauschgiftgeschäfte festgestellt. Es gab 19 Strafanzeigen, 13 Personen wurden vorläufig festgenommen.
Im Rahmen von Einsatzmaßnahmen zur Bekämpfung der Straßenkriminalität haben die Polizei und die Stadt Dortmund laut einer Mitteilung am 10. Februar insgesamt vier Lokale in der nördlichen Innenstadt geschlossen. Ihre gezielten Kontrollen zeigen laut Dortmunds Polizei Wirkung: „Wir wollen die Nordstadt sicherer machen“, lautet die Überschrift bei der Arbeit der Task Force. (Unsere Reporter waren bei einem Fall live vor Ort > hier ihr Bericht. )
Bürgerhinweise und Beschwerden aus der Bevölkerung waren ausschlaggebend für Kontrollen der Polizei. Immer wieder erreichten die Polizei konkrete Meldungen über Rauschgiftgeschäfte auf den Straßen in der nördlichen Innenstadt, wobei die Bürger bestimmte Lokalitäten benannten, teilte die Polizei mit.
Daher kontrollierten die Einsatzkräfte der Polizeiinspektion 2 in der letzten Woche gezielt an den bekannt gewordenen Orten . Bei den Überprüfungen stellten die Beamten mit Unterstützung der Einsatzhundertschaft Dortmund und Rauschgiftspürhunden fest, dass die „Dealer“ immer wieder Gaststätten und Teestuben oder Kioske aufsuchten, in denen sie offensichtlich ihr Drogendepot abgelegt hatten.
In vier Fällen konnte die Polizei in den Lokalitäten Rauschgift in nicht geringen Mengen beschlagnahmen. Insgesamt wurden 19 Strafanzeigen wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz vorgelegt. 13 Personen wurden vorläufig festgenommen.
Schützenstraße, Oesterholzstraße, Stahlwerkstraße, Borsigplatz
Das Ordnungsamt Dortmund beteiligte sich an den Kontrollen und veranlasste auf Grund der festgestellten Verstöße und Straftaten die sofortige Schließung von vier Gaststätten an der Schützenstraße, Oesterholzstraße, Stahlwerkstraße und am Kleinen Borsigplatz. Ziel dieser Maßnahmen: Konzessionsentzug.
Der Polizei sei es sehr wichtig, das Sicherheitsgefühl der Bürger in der Nordstadt „zu steigern. Mit Hilfe der Anwohner und der Stadt Dortmund haben wir nun einen weiteren Schritt zur Bekämpfung der Kriminalität und für mehr Sicherheit in der nördlichen Innenstadt getan. Wir machen weiter - unterstützen Sie uns dabei!“ sagte Polizeihauptkommissar Egbert Gössing als Einsatzleiter.
18:53
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16:31
Also, ich bin bolla recht (hups) dankbar, dass er hier offenbart, welch Geistes Kind hier so mancher User ist.
Und wenn sich hier jemand mit Altnazi-Namen "schmückt", dann ist diese Offenlegung alles andere als eine "dumpfe" Anfeindung - oder?
Wenn sie übr. die Alkoholkonsumierer hinzu ziehen würden zu den illegalen Drogenusern, dann, ja dann kämen wir auf über 30% Drogenkonsumenten. Incl. harter Drogen wie Schnaps...
16:11
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15:03
Bezüglich #6 "Walter Ufer" hier ein Auszug der neonazistischen Seite "infoportal dortmund" - um zu demonstrieren, um wen es sich handelt und wer unter dessen Namen hier veröffentlicht:
"Aber keine Bange. Vor uns marschieren mit sturmzerfetzten Fahnen die toten Helden der – ewig – jungen Nation und zu denen gehört seit 1932 auch Walter Ufer. Und – nach dem grossen Aufräumen, wird es in Dortmund auch wieder eine Walter Ufer Strasse geben."
14:06
Also ihre Behauptungen sind - Behauptungen...
Ob der Staat nun aus der Sucht Gewinn ziehen will oder nicht - er tut es.
Vor Alkohol und Nikotin wird schon seit Ewigkeiten gewarnt, auch wenn es nicht so intensiv geschieht wie bei illegalen Rauschmitteln. Genutzt hat es bspw. beim - sehr leicht tödliche verlaufenden - regelmässigen Alkoholkonsum garnichts. Schauen sie sich die Statistiken über Abhängigkeiten bzw. Todesraten dbzgl. an.
Wer wirklich an Tabak/Nikotin kommen will, der schafft das auch. Selbst Kinder.
Das Wort "Schnaps-Dealer" habe ich jedoch bislang noch nicht vernommen, ebenso wenig wie die Bezeichnung Rausch-Gift für ein solches Produkt.
Cannabis-Tote sind mir dagegen statistisch nicht bekannt, das Rausch-Mittel wird aber weiterhin - irreführend - als Rausch-Gift bezeichnet!
Und wenn es dem Staat beim Rauchverbot um den Gesundheitsschutz gehen würde, dann würden "wir" uns bspw. nicht ständig Sorgen um gesundheitsgefährdende Lebensmittel etc. machen müssen.
Auch wenn es natürlich zu begrüßen ist, dass die Zahl der Raucher abgenommen hat, so gibt die Statistik nicht her, warum dies so ist.
Würde "Aufklärung" DIE Waffe gegen Drogen jeglicher Coleur sein, gäbe es keine nennenswerte Suchtprobleme. Eine Freigabe von leichten Drogen würde zudem die Ordnungskräfte in die Lage versetzen, sich mit wirklich gesellschafts-schädigenden Kriminellen zu beschäftigen.
Was nicht nur für die Nordstadt gilt...
Na ja , jcm,
wenn es das Bestreben des Staates wäre von der Sucht seiner Bürger zu profitieren, dann wäre es doch längst überfällig, alle Drogen zu legalisieren und diese so hoch zu besteuern, wie zum Beispiel Benzin. Das wäre in der Tat Gewinnoptimierung, oder nicht ?
Allerdings wissen Sie genau, dass der Staat bislang alle Drogen außer Alkohol und Nikotin bekämpft. Sind unsere Politiker also zu doof zum Kassieren ?
12:28
Peter-Lustg, ich möchte einmal daran erinnern das in der Nordstadt ein Kioskbesitzer Rauschgift an Kinder verekauft hat. Auch wenn es "nur" Cannabis war, es ist für Kinder im Alter von 10-14 so gut wie unmöglich in Geschäften an Zigaretten oder Alkohol zu kommen. Erst Recht bekommt kein Kind Alkohol in Gaststätten.
Und in Deutschland rauchen wegen der Aufklärung und Rauchverboten nur noch 30 % der erwachsenen Bevölkerung.Vor 30 Jahren waren es noch doppelt so viele. Überall wird über die Schädlichkeit von Alkohol und Zigaretten geredet. Selbst in Schulen werden Vorträge gehalten. Das der Staat nur Gewinn aus der Sucht der Leute ziehen will, wie sie behaupten, halte ich für völlig unsinnig.
Dann gäbe es keine Rauchverbote in Schulen, in Zügen, in Gaststätten , in allen öffentlichen Gebäuden, an Arbeitsplätzen usw.
11:44
Unser Kommentator "Walter Ufer" (# 6) hatte bereits verschiedene Nicks, die sich auf Nationalsozialisten bezogen, die in den Reihen der Dortmunder Neonazis (siehe sog. Infoportal Dortmund) als Märtyrer gehandelt wurden. Auch im Falle des überzeugten Nationalsozialisten Walter Ufer ist das der Fall. Bitte löschen Sie seine Beiträge und sperren seinen Zugang. Geben Sie diesen Leuten hier keine Plattform.
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... ist keine Meinung.
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20:18
Satire AUS ist völlig fehl am Platz - denn das würde bedeuten, dass die jemals "Ein" war.
Mir jedenfalls erschliesst sich der Sinn ihrer Zeilen weder, wenn ich es als Satire betrachte, noch sonstwie.
Dabei bin ich Satire-Fan, gewissermaßen Fachmann dieser Kunstform. Wobei der Begriff Kunst wie immer das Wort Können her leitet...
19:55
Satire EIN: Es ist schon diskriminierend wenn der Begriff "Teestube" nicht zensiert wird! Wann gibt es endlich eine Liste welche Worte und Zahlen wir noch in Deutschland verwenden dürfen! Satire AUS?
18:15
Die Aufgabe der Ordnungskräfte hat sich ja nicht nur auf Präsenz beschränkt, sie können davon ausgehen, dass da schon kriminelle Strukturen durchleuchtet und ausgewertet wurden. Voraussetzung dafür, wenn man erfolgreich in solche Strukturen eingreifen will. Auch wenn das nicht der allein gangbare Weg ist, bis die Nordstadt wieder ein wirklich "buntes" Stück DO werden wird, welches ich - in einer Zeit, in welcher das Geschäft mit illegalen Drogen hauptsächlich in teutscher Hand lag - geniessen konnte.
Und was die näxte Überraschung betrifft: siehe nach unter Kommentar #3 ...