Prostituierte sitzt nach Fenstersturz in der Nordstadt im Rollstuhl
03.02.2012 | 18:33 Uhr 2012-02-03T18:33:00+0100
Dortmund. Wegen versuchten Totschlags und schwerer Körperverletzung muss sich ein 25-Jähriger ab dem 10. Februar vor Dortmunds Schwurgericht verantworten. Laut Anklage warf er eine Prostituierte (25) in der Nordstadt aus dem Fenster. Die Frau sitzt seitdem im Rollstuhl.
Es begann mit einem Streit um Sex für 20 Euro. Seitdem sitzt eine 25-jährige Prostituierte im Rollstuhl: Ein Freier warf sie am 17. August 2011 in Dortmunds Nordstraße kopfüber aus dem Fenster – so sieht es die Anklage. Ab dem 10. Februar, muss sich der Freier (25) wegen versuchten Totschlags vor dem Schwurgericht verantworten.
Die Staatsanwaltschaft wirft dem Angeklagten Christopher P. jedoch noch mehr vor: Schwere Körperverletzung, im Gegensatz zur gefährlichen Körperverletzung ein seltener Strafbestand. „Es muss eine dauerhafte Schädigung vorliegen, etwa Verlust der Gliedmaßen“, erklärt Rechtsanwalt Christian Simonis, der die Interessen des Opfers vertritt. Bei seiner Mandantin musste ein Großteil des Darms entfernt werden, die Frau sitzt zudem nach einem Beckenbruch im Rollstuhl .
Laut Anklage erst Messer in Bauch gerammt
Es war laut Anklage um fünf Uhr morgens, als der Streit in der Wohnung eskalierte. Laut Staatsanwaltschaft rammte der Freier der Prostituierten erst mit großer Wucht ein Messer in den Bauch.
Frau lebt im Pflegeheim
Dann prügelte er auf die schwer verletzte Frau ein und stieß sie schließlich kopfüber aus dem Fenster der im ersten Stock gelegenen Wohnung.
Die aus Plovdiv stammende 25-Jährige schwebte in akuter Lebensgefahr. Nach zwei Notoperationen folgten noch diverse Eingriffe im Klinikum Nord. Die Ärzte taten, was sie tun konnten – doch für die junge Frau ist seitdem nichts mehr so, wie es war: Eine dauerhafte Beckenfehlstellung ist die Folge eines Beckenbruches. Zudem musste ein Großteils des Darms entfernt werden. Seit einem Monat lebt die 25-Jährige in einem Pflegeheim: „Sie kann sich nicht allein waschen, nicht ohne fremde Hilfe duschen“, sagt ihr Anwalt Christian Simonis. Dazu komme eine schwere Traumatisierung: „Sie versteht bis heute nicht, dass ein Mensch ihr das antun konnte.“
Weitere Prostituierte wurde vier Wochen später verletzt
Der Vorfall geschah drei Monate nach Schließung des Straßenstrichs. Vier Wochen später, am 22. September 2011, wurde eine weitere Prostituierte vor dem Cafe Europa an der Mallinckrodtstraße mit einem Messerstich lebensgefährlich verletzt.
21:03
Also auf den Strassenstrich wäre sie bestimmt nicht aus dem Fenster im ersten Stock gefallen.
Das Messer hätte es auch gegeben, aber hätte der Mann die Tat auch begangen in der Umgebung der Boxen?
Nix genaues weiß man nicht!
11:38
Was hat das denn jetzt mit dem Strassenstrich zu tun. Die Prostituierte wollte dem Mann ein Handy stehlen. Das ist natürlich kein Grund auf die Frau einzustechen bzw. sie aus dem Fenster zu werfen, aber das wäre auch passiert wenn es einen Strassenstrich gegeben hätte.
00:36
Das ist doch die Geschichte, wo es auch um eine Berufsunfähigkeitsrente ging. Tragische dumme Geschichte. Vielleicht auch unnötig. Man weiß es nicht.
23:23
Die Frage sollte eher sein, wäre das Verbrechen auch passiert wenn der Strich bei Hornbach noch gewesen wäre?
Und tragen da gewisse Politiker eine Mitschuld durch ihre Entscheidungen!
16:34
Wie? Spielt Freier nicht mehr beim VFL Bochum? Aber im Ernst: Wie primitiv ist unsere Gesellschaft inzwischen geworden? Was zählt noch ein Menschenleben? Diese Frage sei auch mal an die sogenannten Migranten gestellt.
Was soll denn am Ende dieser schwachsinnige Spruch??? Sind Sie nicht des Lesens mächtig?? Der Angeklagte ist ein DEUTSCHER Namens Christopher P.!
Und seit wann hängt der Wert eines Menschenleben davon ab, ob der Verbrecher ein Deutscher oder Ausländer ist?? Ich glaube, Sie haben nicht mehr alle Tassen im Schrank!!
14:45
Wegen 20 Euro! *Kopfschüttel*
16:25
Hoffentlich ist frau hetmeier nun zufrieden mit ihrer sozialpolitik
was hat die denn jetzt damit zu tun das der freier die frau aus dem fenster wirft ??
man kann vieles mit vielen vergleichn...
Was die damit zu tun hat?
Ganz einfach, durch die Schließung des Strassenstrichs, betrieben von hetmeier, hat die Frau nun illegal gearbeitet, und mußte dazu in die Wohnung des Täters.
Das wäre am alten Strich nicht nötig gewesen.
Somit geht das ganz klar auf ihr konto
sehe ich anders, es ist seit der schließung durchaus bedeutend ruhiger im dortmunder norden geworden. übergriffe waren bist zur schließung durchaus mehr. aber anscheinend
scheint der strich einigen so zu fehlen das sie sich so stark dafür einsetzen.
es leben nicht nur käufliche frauen mit oftmals kriminellen anhang dort. und das die einen stadtteil ohne strich sehr wohl zu schätzen wissen.
Ich weiß nicht wo Sie wohnen, aber Ich sehe mehr huren rumlaufen als vor der Schließung, mehr Freier durch die Strassen fahren mehr Polizeiautos in den Strassen, Ich will ja nicht sagen das es gleich Gefährlicher ist, aber doch wesentlich unruhiger.
Früher hat man von den Huren kaum etwas bemerkt, und abends kurvten weniger Auto umher. was ist da bitte besser, vom angeblichen aufblühen gar nicht zu sprechen was hetmeier verkündet hat,eine reine Lüge!
12:22
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