Polizei Dortmund entdeckt mit Spürhund Kokain im Drogenumschlagplatz in Nordstadt
03.02.2012 | 14:26 Uhr 2012-02-03T14:26:00+0100
Dortmund. Am Donnerstag gelang Polizisten der Dortmunder Wache Nord mit Hilfe des Diensthundes Reno in der Flurstraße die Festnahme zweier Drogendealer. Gegen 18 Uhr wurde eine Gaststätte nach gezielter Überwachung kontrolliert und Kokain beschlagnahmt. Gegen einen der Tatverdächtigen lag ein Haftbefehl vor.
Durch eigene Beobachtungen und Hinweise aus der Bevölkerung auf einen Drogenumschlagplatz aufmerksam geworden, überwachten Polizisten der Wache Nord die betreffende Gaststätte gezielt in den Abendstunden. Nachdem die Polizisten zunächst diverse Drogenverkäufe festgestellt hatten, wurden die Räumlichkeiten durchsucht, um weitere Drogengeschäfte zu verhindern und evtl. noch vorhandene Drogen sicherzustellen.
Ein 25-jähriger Tatverdächtiger aus Dortmund, der sich in der Gaststätte aufhielt, führte einige Verkaufspackungen Kokain und eine vierstellige Bargeldsumme mit sich.
Diensthund Reno, ein belgischer Malinois, entdeckte in der Lokalität anschließend ein Drogenversteck mit einer nicht geringen Anzahl an Konsumeinheiten, wie die Polizei mitteilte.
Während der Maßnahmen betrat ein weiterer Mann (34), der augenscheinlich ebenfalls zum Kreis der Tatverdächtigen gehörte, die Räumlichkeiten. Bei der Personenkontrolle fanden die Beamten auch bei ihm eine dreistellige Bargeldsumme und Drogen. Beide Tatverdächtigen wurden festgenommen und die Drogenfunde sowie das Geld beschlagnahmt.
Bei den beobachteten Drogenkäufern wurden geringere Drogenmengen gefunden und beschlagnahmt. Einer der Käufer wurde wegen verschiedener Delikte per Haftbefehl gesucht. Er wurde ebenfalls festgenommen und sieht einer mehrjährigen Haftstrafe entgegen. Die Ermittlungen dauern an.
19:08
Schlimm finde ich wenn Zb. der NRW Integrationsminister Herr Schneider behauptet, das es in Lücklemberg oder im Kreuzviertel genauso gefährlich ist wie in der Nordstadt.
Wenn man Probleme immer wieder verharmlost bzw. tabuisiert kann man auch den Leuten die von diesen Problemen betroffen sind helfen.
06:35
Aus meiner Sicht beschreiben sie hier das Hauptproblem Dortmunds.
Viele Bürger, aber insbesondere die Politiker und städtischen Angestellten, leben in ihrer eigenen Welt. Vergleiche mit anderen Städten werden nicht gezogen. Oft entsteht der Eindruck, dass viele Bewohner die Stadt noch nie verlassen haben (Bei den vielen verschuldeten Haushalten ist dies auch erklärbar). Warum wird bspw. ständig von den Erfolgen auf dem Arbeitsmarkt berichtet, nur weil die Quote etwas sinkt. Vergleiche mit den umliegenden Städten, die deutlich bessere Ergebnisse erzielen, liest man in der Presse kaum.
Dortmund muss mit den boomenden Regionen Deutschlands und der Welt konkurrieren, wenn es nicht weiterhin zum Empfänger von Transferleistungen degradiert werden soll.
16:44
gbnhufdc, Mach dir nichts draus..viele "Menschen" leben halt nur hinter ihrer verschlossenen Tür und laufen ansonsten mit Scheuklappen an iherer Rosaroten Brille durch die Gegend. So wie mein Vater. ich versuche ihm seit Tagen zu erklären warum wir auf Wohnungssuche nicht in die Nordstadt wollen (Er wohnt seid über 30 Jahren am kleinen Borsigplatz) Alles was ich ihm sage was dort los ist,ist seiner verbohrten Ansicht nach erlogen und erstunken-d.h. die Presse lügt,die Polizei lügt und die beklagenden Anwohner sowieso. Heute hatte ich die Faxen dicht nachdem er mich als "Dumm" betitelt hat,weil es seiner Ansicht nach nicht stimmt mit der Drogenrazzia und in der Oesterholzstrasse auch keine Drogen verkauft werden-Die Prostituiertenszene am WEZ ist auch reine Erfindung der Medien..... Ich hab den Kontakt zu ihm abgebrochen. Soll er und seine "Konsorten" ruhig weiter in ihrer Rosaroten heilen Welt leben und sterben....
... dass wir SIE nehmen würden? Ihr Vater darf kommen ;-)
Ein gewisser Unwille, die Augen zu öffnen, scheint nicht Ihm, sondern eher Ihnen ein wenig die Sicht zu versperren. Es gibt -Sie werden es kaum glauben- ein Leben (und kein so schlechtes!) in der Nordstadt, jenseits von Kriminalität, Drogen und Prostitution. Aber dafür muss man eben auch die EIGENEN Scheuklappen abnehmen. Bezüglich Ihrer Orthografie und dem, was Ihr Vater über Sie sagt: eine weitere leichte Tendenz zugunsten des Vaters ;-)
Wenn es Leute gibt, die sich ihre Welt schön reden wollen, dann muss man sie gewähren lassen; sie sind keinen rational begründeten Argumenten zugänglich, werden mangels Argumenten persönlich und verschließen sich jeglichen Fakten und Statistiken.
Fakt ist, dass alle Menschen, die es sich leisten können der Nordstadt den Rücken kehren und in andere Wohngebiete umziehen. Na gut ein paar *Romantiker* und Abenteurer, Hasardeure ... wird es immer geben. Die mögen dort wohnen bleiben und sich am bunten Treiben delektieren :-)
11:57
bolla, dem Portal derwesten.de Bild Zeitungsniveau zu unterstellen halte ich für lächerlich. Der o.g.Artikel ist die Orginalpressemeldung der Polizei Dortmund. So ist nun mal das Leben in der Nordstadt. Was soll die die Polizei daran (noch mehr) beschönigen.
http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/4971/2192598/pol-do-beamte-der-polizeiwache-nord-decken-drogenumschlagplatz-in-der-flurstrasse-auf
22:07
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19:17
Hätte man nicht noch die Wörter "Prostituierte" und "Horrorhaus" unterbringen können? Man war schon so nah dran am BILD-Niveau. Und dann diese Nachlässigkeit.
18:16
Hört das ewige Wegschauen mit dem neuen Polizeipräsidenten auf?
15:37
Morgen fahre ich ins Polizeipräsidium und bringe dem Reno eine dicke Schinkenfleischwurst.
der frisst aber nur Pedigree Pal.