Zwei Pfarrer entzünden das Osterfeuer in Mengede

Die "Brandstifter" waren der evangelische Pfarrer Gerd Springer und sein katholischer Kollege Hubert Werning: Sie entzündeten am Samstag das Osterfeuer auf der Schützenwiese am Burgring in Mengede. Zuvor waren bereits die Kinder auf ihre Kosten gekommen.

Mengede.. Mit Fackeln zündeten am Samstag die beiden Mengeder Pfarrer Gerd Springer (evangelisch) und Pfarrer Hubert Werning (katholisch) das Osterfeuer auf der Schützenwiese am Burgring an. Es wird seit 2001 jeden Samstag vor Ostern von den Mengeder Bürgerschützen veranstaltet.

Regen blieb zum Glück aus

Der angekündigte Regen blieb zum Glück aus - der Wind hatte lediglich eines der Verkaufszelte kurz vor Beginn umgeblasen. Die Veranstaltung war also gut besucht - sie ist beliebt bei der Mengeder Bevölkerung.

Seit 2005 ist es Tradition, dass das Osterfeuer mit der "ökumenischen Brandstiftung" durch die Seelsorger der Mengeder Kirchengemeinden beginnt.

Nachdem er den Holzstapel gesegnet hatte, wies Pfarrer Werning auf den religiösen Ursprung der Osterfeuer hin. Mit dem ursprünglich heidnischen Brauch würden die Christen der Auferstehung von Jesus gedenken. Pfarrer Springer erinnerte daran, dass Ostern das Fest der Auferstehung ist. Er bezeichnete es als "die zweite Schöpfung".

Osterbrauch-Tradition wird hoch gehalten

Bezirksbürgermeister Willi Tölch freute sich in einem kurzen Grußwort über den guten Besuch der Veranstaltung und auch darüber, dass die Osterbrauch-Tradition in Mengede hoch gehalten wird.

Begonnen hatte die Veranstaltung bereits eine Stunde vor dem eigentlichen Beginn mit einem kleinen Kinderfest, bei dem die Jungen und Mädchen beim Stockbrot-Backen ihren Spaß hatten.

Für die musikalische Umrahmung sorgte der Bläserchor der evangelischen Noah-Kirchengemeinde Mengede unter Leitung von Hans-Ulrich Peuser.