Zeche Zollern erhält eine neue Halle

800.000 Euro schickt der Landschaftsverband Westfalen-Lippe nach Bövinghausen. Damit finanziert er eine neue Logistikhalle für das Industriemuseum Zeche Zollern. Das Museum braucht Platz für Ausstellungsmaterialien und kann den alten Lagerstandort nicht behalten.

Bövinghausen.. Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe will an zwölf Standorten in der Region bis 2020 insgesamt 32 Millionen Euro in seine Kultureinrichtungen investieren. 800.000 Euro fließen nach Bövinghausen.

Dort betreibt der Landschaftsverband sein Industriemuseum Zeche Zollen. Und das soll eine neue Logistikhalle für den Veranstaltungs- und Ausstellungsbetrieb bekommen. Gebaut werden soll sie hinter den Werkstätten im nordöstlichen hinteren Bereich des Geländes.

Depot für Inventar

Die Halle sei dringend erforderlich, teilt der Landschaftsverband mit. Zum einen werden unbedingt Flächen benötigt, um Ausstellungsmaterialen wie Vitrinen und Stellwände für Sonder- und Wanderausstellungen für alle acht Museumsstandorte zu lagern. Außerdem braucht das Museum Stellplätze für die Geländepflegegeräte.

Nicht zuletzt benötigt das Museum mit der Fertigstellung der Maschinenhalle ein Depot für Inventar wie Stühle Tische oder Lampen. Denn die Maschinenhalle, deren Sanierung in diesem Jahr enden soll, will der Landschaftsverband künftig auch vermieten. Deshalb brauche man geordnete Verhältnisse.

Mietvertrag läuft aus

Denn der Mietvertrag für das bisherige Lager läuft aus. Seit 2012 nutzt das Museum eine Halle auf einem Nachbargelände. "Es handelt sich um die Dietzen-Halle an der Bockenfelder Straße", berichtet Pressesprecherin Christiane Spänhoff.

Wenn der Mietvertrag 2015 ausläuft, kann er danach jederzeit vom Eigentümer kurzfristig gekündigt werden. Ein Risiko, das der Landschaftsverband nicht eingehen will. Die neue Lagerhalle soll rund 400 Quadratmeter Stellfläche für Inventar bekommen. Der genaue Baubeginn steht noch nicht fest.