Zank um Rhader Hof geht in die nächste Runde

Natur oder Neubauten? Um das geplante Baugebiet Rhader Hof entzündet sich erneut eine hitzige Debatte. Denn die Bezirksvertretung will den 2009 auf Eis gelegten Bebauungsplan wiederbeleben. Wir haben die Argumente der Befürworter und der Gegner gesammelt.

Bövinghausen.. Der Hintergrund zum Bebauungsplan:

Den Bebauungsplan "Lü181 Rhader Hof" wurde im Januar 2006 von der Bezirksvertretung Lütgendortmund auf den Weg gebracht. Damals einstimmig mit Stimmen der CDU, SPD und der Grünen. Da das Dortmunder Planungsamt überlastet war, ging es in den nächsten Jahren mit der Entwicklung nur langsam voran.

2009 gab es bei den Grünen in Lütgendortmund einen Führungswechsel. Der neue Sprecher Frank Meyer machte nach der damaligen Kommunalwahl eine Koalition mit der SPD in der Bezirksvertretung davon abhängig, dass der B-Plan zunächst einmal für fünf Jahre bis zur nächsten Wahl ruhen sollte. An diese Abmachung hielt sich die SPD auch, als 2012 die Koalition mit den Grünen zerbrach.

Jetzt sollen, so will es eine Mehrheit aus CDU und SPD, die Planung wieder vorangetrieben werden. Ziel der Grünen ist es hingegen weiterhin, die Bebauung zu verhindern. Das gleiche gilt für die von Anwohnern gegründete Bürgerinitiative Rhader Hof.

Hier liegt der Rhader Hof: