Vorgeschmack auf Kulturhauptstadt vor Ort
19.02.2010 | 17:57 Uhr 2010-02-19T17:57:00+0100Mengede. Die Vorfreude auf das Veranstaltungsprogramm im Kulturhauptstadtjahr ist in der ganzen Stadt groß. Nicht anders in Mengede. In der dortigen Stadtteilbibliothek gab's einen Vorgeschmack. Das Motto auch hier: „Kulturhauptstadt vor Ort”.
Die JEKI-Kindergruppe der Overberg-Grundschule spielte auf - mit Darbietungen an Akkordeon und Gitarre. Keyboardschüler der Musikschule Dortmund interpretierten „Super Trouper” und „Manhattan Skyline”. Sängerin Friederike Mönninghoff gab mit klarer Stimme Stücke von Robert Schumann, Alfredo Catalani und Sylvester Levay zum Besten. Und mit dem Dortmunder Kulturhaupt-stadtbeauftragten Rolf Kuttig durfte Bezirksbürgermeister Wisbar einen alten Mengeder begrüßen. 15 Jahre hat Kuttig hier gelebt. Für ihn steht fest: Auch Mengede sei einer dieser „starken Orte”, an denen der Wandel anschaulich werde. Daher passe es bestens, dass das Amtshaus einer der Standorte in Dortmund sein werde, an dem Künstler aus der Metropole Ruhr ihre Werke ausstellen. Titel: „Starke Orte” eben. In Mengede wird die Ausstellung vom 14. Mai bis 6. Juni laufen – neben einem Stadtteilfest ein Höhepunkt hier. Rolf Kuttig nutzte die Gelegenheit zur Vorstellung des Programmhefts „Dortmund RUHR.2010”. Bei 50 Projekten, die im Heft beschrieben sind, blieb nur Zeit für Stichworte: etwa Winkelmanns Filminstallationen „Fliegende Bilder” am U, Musikfestival Klangvokal, Literaturfestival „LesArt”. Zudem: Sommerfest „Still-Leben Ruhrschnellweg”, bei dem die A40/B1 am 18. Juli von Dortmund bis Duisburg gesperrt sein wird. Und fest steht: An einem der 20 000 Tische soll auch Bezirksbürgermeister Wisbar sitzen. Ein weiteres Projekt heißt „SchachtZeichen”: Stadtweit werden rund 40 riesige gelbe Heliumballone in 80 Metern Höhe über früheren Zechenstandorten schweben. In jedem der 12 Stadtbezirke ist die Finanzierung eines Ballons über das Kulturhauptstadtbüro gesichert. Ab dem 22. Mai werden die Ballone im Ruhrgebiet aufsteigen. Das Gesamtprojekt wird von Essen aus organisiert. In Dortmund ist Dieter Schwertfeger Koordinator. Und natürlich sollen auch über Mengede „SchachtZeichen" zu sehen sein. Aber: Die Planungen sind noch nicht so weit sind wie anderswo. cc
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