Voraussichtlich letzter Kinderzirkus der Alfred-Adler-Förderschule

Seit drei Jahren gestaltem die Kinder der Jungferntal-Grundschule und die der Alfred-Adler-Förderschule zusammen einen Zirkusabend. Jetzt wird die Alfred-Adler-Schule geschlossen - und das mit 9200 Euro geförderte Projekt nimmt wohl ein Ende. Dabei kooperieren die Schulen in weit mehr Bereichen miteinander.

Rahm.. Eine Woche lang proben beim Zirkusprojekt Kinder der beiden Schulen in drei Gruppen gemeinsam für ihren Auftritt. In jeder Gruppe sind 85 Kinder, die lernen zu jonglieren, Feuer zu spucken, oder für eine Tiernummer mit Ponys Tauben oder Ziegen trainieren.

Insgesamt gibt es acht Angebote, bei denen die Kinder Zirkusluft schnuppern können. In der Manege verantwortlich sind die Artisten des Zirkus Rondell, die am Montag eine Vorstellung für die Kinder gaben. Danach konnten die Kinder aussuchen, bei welchen Artisten sie in die Lehre gehen wollen. Am Ende gibt es drei Vorstellungen.

"Unvergessliches Erlebnis"

Ute Rohrlack, Leiterin der Grundschule, und Wolfgang Euteneuer schätzen dieser schulübergreifende Zusammenarbeit sehr. "Diese Woche wird zu einem unvergesslichen Erlebnis für die Kinder werden", glaubt Rohrlack. Auch die anderen Projekte hinterlassen Spuren:

Gemeinsam haben die Schulen eine Lese- und Rechtschreibwerkstatt, eine Bewegungswerkstatt für Lernanfänger der Grundschule und Primarstufenkinder der Förderschule, eine gemeinsam angeschaffte Bühne für Schulveranstaltungen und Feiern, eine Diagnose- und Förderwirtschaft, einen Therapiehund, Gesangsprojekt, St.-Martins-Zug und gemeinsame Gottesdienste.

Mindestverordnung nicht erfüllt

Eine Zusammenarbeit, die allerdings im Sommer enden soll. Wegen der sogenannten Mindestverordnung. 144 Kinder müsste die Schule haben, 65 hat sie. Gegen diese Zahlen haben die gewachsenen Strukturen Stand jetzt keine Chance. So werden die Auftritte in der Arena voraussichtlich auch so etwas wie eine Abschiedsvorstellung.