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Sozialarbeit mit Sport, Tanz und Musik

28.12.2012 | 17:30 Uhr
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Sozialarbeit mit Sport, Tanz und Musik
Auch Zumba gehört zum Programm der Albert-Schweitzer-Realschule.Foto: Franz Luthe/Archiv

Nette.   Schulsozialarbeit ist an Dortmunder Schulen nicht mehr wegzudenken. Seit dem 1. September 2011 hat die dobeq-Schulsozialarbeiterin Elena Kabuzan der Albert-Schweitzer-Realschule (ASR) in Nette mit Sven Eeckhout Verstärkung bekommen.

Schulsozialarbeit ist an Dortmunder Schulen nicht mehr wegzudenken. Seit dem 1. September 2011 hat die dobeq-Schulsozialarbeiterin Elena Kabuzan der Albert-Schweitzer-Realschule (ASR) in Nette mit Sven Eeckhout im Rahmen der Umsetzung des Bildungs- und Teilhabepaketes Verstärkung bekommen.

Schulleitung, Lehrkräfte und Schülerschaft freuen sich über die weitere tatkräftige Unterstützung. „Die Aufstockung der Schulsozialarbeit ist für unsere Schülerinnen und Schüler heutzutage enorm wichtig und bereichert das soziale Miteinander“, betont Schulleiterin Christel Stegemann.

Neben Einzelfallberatung, Krisenintervention, Beratung zum Thema Bildung und Teilhabe, sozialpädagogischer Projektarbeit sowie außerschulischer Netzwerkarbeit, konnte mit tatkräftiger Hilfe der Schulsozialarbeit das bereits bestehende Angebot an Arbeitsgemeinschaften (AG) der Lehrerschaft erweitert werden.

Über 20 Angebote

So sind, neben den von Elena Kabuzan organisierten Angeboten wie Babysitter-Diplom, Anti-Mobbing-AG, Selbstverteidigungs- und Anti-Aggressionstraining sowie Zumba-Fitness, zusätzlich die Archäologie-, Stomp-, Garten- und Rollenspiel-AG unter Leitung von Sven Eeckhout neu ins Programm aufgenommen worden. Insgesamt gibt es nun neben dem Programm der Übermittagsbetreuung über 20 verschiedene Angebote. „Für uns ist das eine tolle Gelegenheit, die Zeit zwischen den Vormittags- und Nachmittagsstunden absolut sinnvoll zu nutzen“, betont die Schülerin und Schulsanitäterin Milena Fischer.

So haben zum Beispiel die Schülerinnen und Schüler des 9. und 10. Jahrgangs die Möglichkeit, sich als zertifizierte Babysitter ausbilden zu lassen. Sie können diese Kenntnisse nicht nur für die berufliche Zukunft etwa in der Kinderpflege, sondern auch für Aupair- oder Schülernebenjobs nutzen. Bei der Anti-Mobbing-AG unterstützen die älteren Schülerinnen und Schüler mit Engagement die jüngeren in Mobbingfällen.

Geschichte hautnah erleben

Durch praktische Vorgehensweise in Sachen Archäologie sollen die Schüler begreifen, wie das Leben in früheren Zeiten aussah und sich mit Methoden und Techniken archäologischer Arbeit beschäftigen. Als Bereich sozialpädagogischer Kulturarbeit werden zudem Besuche von Museen und echten Ausgrabungen geplant und so Geschichte erlebt.

In der Garten-Arbeitsgemeinschaft kümmern sich die Schülerinnen und Schüler um die Gestaltung, Pflege und Dekoration des Schulgartens. Das schließt den Bau eines Insektenhotels und Herstellen von beispielsweise Pflanztrögen mit ein. Aus Alltagsgegenständen werden in der Stomp-AG Trommelinstrumente gebaut und mit ihnen eine bewegungsreiche Rhythmusperformance mit Kulisse und Garderobe eingeübt. Teamfähigkeit, Kommunikation, Kreativität und Vorstellungsvermögen werden im Angebot über Fantasy-Rollenspiele gefördert. Jenseits des Computers, nur mit Hilfe von Würfeln, Figuren und Charakterbögen, entsteht eine fantastische Welt in den Köpfen.

„Die Arbeitsgemeinschaften sind ein weiterer wichtiger Teil unserer Arbeit“, erklärt Sven Eeckhout. Ziele seien unter anderem der Aufbau und die Erweiterung persönlicher und sozialer Kompetenzen der Schülerschaft, der Abbau von Lernstress und nicht zuletzt die Verbesserung des Schulklimas.

Kommentare
30.12.2012
11:20
Sozialarbeit mit Sport, Tanz und Musik
von xxyz | #1

Schule 2012 scheint lustig zu sein.
Da werden Sozialarbeiter eingestellt, die wohl u.a. Lehrer bei AGs entlasten. Diese früher freiwilligen Veranstaltungen sind jetzt als breites Angebot in den Schulalltag eingeflossen. Für mich sieht es so aus, dass die alten Jugendheime in die Schule kommen.

Gleichzeitig beschweren sich die Schüler/Eltern, dass ihre Kinder zu lange an der Schule sind und keine Möglichkeiten haben, ihre Freizeit zu gestalten.

Interessant ist natürlich mit welchen tollen Begriffen die Bespaßung der Kinder heute beschriben wird. So klingt auch "Ich spiele mal mit den Kids" sehr wichtig.

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