So sieht die Dasa-Ausstellung im Dunkeln aus

Nachts im Museum, nur mit einer Taschenlampe bewaffnet - dieses Abenteuer können Kinder und Jugendliche in der Dasa erleben. Wir sind mit auf die spannende Tour gegangen. Ein Foto-Rundgang durch eine verwunschen dunkles Museum.

Dorstfeld.. Vorbei an öligen Maschinen, verstaubten Toiletten und durch eine feuchtkalte Tunnelbaustelle führen Kulturwissenschaftlerin Kirsten Behnke und Historiker Oliver Töpfer Familien mit Kindern ab zehn Jahren beim Schein ihrer Taschenlampen durch die Ausstellung der Arbeitswelten.

Die Taschenlampenführung richtet sich an Erwachsene und Kinder ab zehn Jahren. Jünger sollten die Kinder auf keinen Fall sein, denn es ist ganz schön anstrengend, um die Uhrzeit länger durch die dunkle Ausstellung zu streifen.

Leichtes Gruseln auch bei Erwachsenen

Auch Erwachsene spüren ein leichtes Gruseln, wenn sie beim Schein ihrer Lampen und stellenweise in totaler Finsternis im Entenmarsch an den Zeugen der Industriegeschichte entlang marschieren.

Vor allem, wenn Oliver Töpfer von Arbeitern erzählt, die an den Dampfmaschinen, wie der, an denen die Gruppe gerade stoppt, vom schnellen Drehen des Rades erschlagen wurden oder sich einen Arm gebrochen haben. Im Dunkeln lassen sich die beschriebenen Arbeitsunfälle noch plastischer ausmalen.

Das müssen Sie wissen:

  • Die nächste Veranstaltung ist am 6. Februar (Freitag, von 20 bis 22 Uhr). Weitere Termine: 20. Februar (Freitag, von 20 bis 22 Uhr) und 20. März (Freitag, von 20 bis 22 Uhr). Dann ist voraussichtlich erst mal Pause bis zum Herbst. Denn die Führungen finden nur in der dunklen Jahreszeit statt, damit kein Licht von außen in die Ausstellungsräume fällt.
  • Wer an der Taschenlampenführung teilnehmen möchte, muss sich anmelden bei der DASA Arbeitswelt Ausstellung, Friedrich-Henkel-Weg 1-25, Telefon 9071-2645. Der Eintritt kostet 12 Euro für Erwachsene, 6 Euro für Kinder