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Schulhofgestaltung Nette reift noch

14.10.2012 | 16:25 Uhr
Schulhofgestaltung Nette reift noch
Der Pausenbereich sollte ein sinnvoller Freiraum sein. Strittig ist ein Zaum ums Zentrum.Foto: Jochen Linz

Nette. Brennpunkt Schulgelände an der Dörwerstraße - so sieht es der SPD-Ortsverein Nette, der unter der Mitwirkung von Bürgerinnen und Bürgern des Ortsteils über die Neugestaltung des Schulgeländes nach Abschluss aller anstehenden Arbeiten Klarheit schaffen möchte.

Schon mehrmals fanden sich Interessierte aus der Bürgerschaft, der Stadt, des Jugendamtes und der Politik am „Runden Tisch“ zur Gesprächsrunden ein, konnten dabei aber kein endgültiges Konzept zum Abschluss bringen. Allen Beteiligten liegt es am Herzen, so der Parteivorstand, dass möglichst alle Bürgerinnen und Bürger gehört werden, sie ihre Vorstellungen zur Diskussion stellen, um letztendlich ein großes Spektrum der Meinungsvielfalt zur Neugestaltung einbringen zu können.

Container stören noch

Endgültig könne man aber erst ein klares Bild von einer Freiflächenneugestaltung des Schulzentrums Nette haben, wenn die noch auf dem Schulgelände stehenden Container abgezogen werden, hieß es im Laufe des Infoabend im evangelischen Gemeindezentrum an der Joachim-Neander-Straße.

Ist die Palette der Wunschvorstellungen unerschöpflich, sollte man auf jeden Fall die Vorstellungen der Schülerinnen und Schüler, die hier Ganztagsunterricht erhalten, in den Wunschkatalog mit einbeziehen, hieß es zudem. Denn für sie müsse unbedingt sinnvoller Freiraum in den Pausen geschaffen werden. Eine Umzäunung des Schulgeländes, um Randalierern den Zugang zu verwehren, wie es einige Bürger wünschen, habe sein Für und Wider - es wird eher kritisch gesehen.

Bereits im März 2009 stellte die damalige Leiterin des Fachbereichs Kinder- und Jugendförderung in einer Sitzung der Bezirksvertretung Mengede die Arbeitsergebnisse des „Runden Tisches Schulzentrum Nette“ vor.

Kein Zaun - oder doch?

Eine wichtige Aussage darin war, dass es keinen Zaun um das Schulgelände geben werde. Stattdessen sollte das Gelände durch Hecken und Pflanzen abgegrenzt und als nichtöffentliche Verkehrsfläche kenntlich gemacht werden. Offensichtlich ist dies nach drei Jahren in Vergessenheit geraten, so der SPD-Ortsvereinsvorstand Detlef Adam und sein Team. Denn inzwischen würden vom „Runden Tisch“ Planungen zur Einfriedung des Geländes vorgestellt, die u. a. Mauern, Wälle, Zäune und Tore mit verriegelbaren Drehkreuzen vorsehen.

Zum Schluss der Diskussion meldete sich Werner Locker, Fraktionssprecher in der Bezirksvertretung Mengede, zu Wort. Der Ortspolitiker konnte sich dem Wunsch einer Umzäunung nicht anschließen. Er wies darauf hin, dass viele Wege zum Schulzentrum führen und so die Gefahr bestehe, dass nach einer Umzäunung das in der Ortsmitte gelegene Schulzentrum den Ortsteil Nette in zwei Teile spalten würde.

Helmut Matzanke



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