Schüler protestieren gegen Schulschließung

Schüler der Alfred-Adler-Schule in Rahm demonstrierten am Donnerstagnachmittag mit einem kleinen Flashmob an der Jungferntalstraße gegen die Schließung ihrer Förderschule. Warum die Schule geschlossen werden soll und was die Beteiligten dazu sagen, lesen und hören Sie an dieser Stelle.

Rahm.. Aufgrund des Inklusions-Programms des Landes NRW sind die Anmeldungen für Förderschulen drastisch zurückgegangen, allein in Dortmund sollen vier Förderschulen geschlossen werden.

Die Alfred-Adler-Schule, eine Förderschule mit dem Schwerpunkt Lernen, soll bereits zu den Sommerferien ihre Pforten schließen. Für die Schüler heißt das entweder längere Fahrten zu entfernten Förderschulen oder der Besuch einer Regelschule.

Auf Plakaten und in Sprechchören äußerten die Schüler, dass ihnen diese Vorstellung Angst macht. Unterstützung bekamen sie von Schülern der Jungferntal-Grundschule, mit denen sie sich das Gebäude teilen, und von Besuchern der Jugendfreizeitstätte Rahm.

Das sagen die Beteiligten zur geplanten Schulschließung:

Hintergrund: Insgesamt sollen vier von zehn Dortmunder Förderschulen geschlossen werden.Mit dem im nächsten Juli zu Ende gehenden Schuljahr 2014/15 stellen die Frenzelschule in Hörde, die Minister-Stein-Schule in Eving und die Alfred-Adler-Schule im Jungferntal ihren Schulbetrieb ein. Die Langermannschule im Kreuzviertel läuft mit Ende des Schuljahres 2016/17 aus.