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Parodistenpreis

Nur Amy Winehouse landet vor Peter Alexander

11.11.2012 | 21:00 Uhr
Nur Amy Winehouse landet vor Peter Alexander
Zufrieden mit Platz 2: Frank Koch.

Im Westen.   Das Telefon klingelte ständig während der Rückfahrt von Marktheidenfeld nach Dortmund. Immer wieder musste der Entertainer Frank Koch Freunden, Verwandten und Fans diese eine Frage beantworten: „Auf welchem Platz bist du gelandet?“

Das Telefon klingelte ständig während der Rückfahrt von Marktheidenfeld nach Dortmund. Immer wieder musste der Entertainer Frank Koch Freunden, Verwandten und Fans diese eine Frage beantworten: „Auf welchem Platz bist du gelandet?“ Und der Sänger, der in seiner Paraderolle als Peter Alexander um den Deutschen Parodistenpreis kämpfte, antwortete immer: „Auf einem hervorragenden zweiten Platz.“

Nur Esther Filly als Amy Winehouse kam bei der Jury noch besser an. „Es war aber ein sehr, sehr knappes Ergebnis“, sagt Frank Koch, dessen Stimme man die zwei Tage in Marktheidenfeld am Main gestern noch etwas anhörte.

Am Freitag Abend mussten die Parodisten an vier verschiedenen Orten in der Kleinstadt auftreten. „Stressig ja, es war aber ein positiver Stress“, findet der Entertainer. 20 Minuten hatte er Zeit, als Peter Alexander zu überzeugen. Doch „ich musste immer zwei bis drei Zugaben geben. Das Publikum ging supergut mit“. Und nur eine Location war nicht komplett ausgebucht. Auch während der Finalgala am Samstag herrschte „eine außergewöhnliche Stimmung“.

Besonders zwei Lieder hatten es dem Publikum angetan. „Die kleine Kneipe – das war die Bombe schlechthin.“ Erstaunlich: Auch der Song „Der Mond hält seine Wacht“ erwies sich als Volltreffer, obwohl er aus den Anfangszeiten der Karriere Peter Alexanders stammt. „Das war zu Beginn der 1950er Jahre ein Gassenhauer wie in den 70ern ,die kleine Kneipe’.“

Schlusslicht Luciano Pavarotti

Mehr noch als den zweiten Platz freut den Dortmunder Entertainer allerdings, dass sein großes Vorbild noch immer ankommt – auch gegen Amy Winehouse und bei einem jungen Publikum. Auf den Plätzen landeten übrigens Imitatoren von Nena und Luciano Pavarotti.

Von Wolfgang Maas



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