Narrenvolk in Schunkellaune
05.02.2012 | 17:33 Uhr 2012-02-05T17:33:00+0100
Huckarde. Huckarde.„So fest wie Dortmund“. Das ist die alte Redensart, die Dortmund und seine Standfestigkeit vor allem in den zahlreichen Kriegen des Mittelalters ausgezeichnet und zum Durchhalten motiviert hat. Die hochdeutsche Übersetzung rührt von dem Originalsprichwort „So fast as Düörp’m“, das aufgrund der gleichnamigen Karnevalsgesellschaft im Dortmunder Westen bis heute noch eine tragende Bedeutung hat.
„So fest wie Dortmund“. Das ist die alte Redensart, die Dortmund und seine Standfestigkeit vor allem in den zahlreichen Kriegen des Mittelalters ausgezeichnet und zum Durchhalten motiviert hat. Die hochdeutsche Übersetzung rührt von dem Originalsprichwort „So fast as Düörp’m“, das aufgrund der gleichnamigen Karnevalsgesellschaft im Dortmunder Westen bis heute noch eine tragende Bedeutung hat.
Denn wie standfest die Mitglieder von „So fast as Düörp’m“ sind, beweisen sie seit über 100 Jahren immer wieder aufs Neue, wie zuletzt am vergangenen Samstag in Huckarde.
Die Karnevalsgesellschaft stürmte auch dieses Jahr wieder die Alte Schmiede, um sie feierlich in die „Närrische Schmiede“ zu verwandeln. Mit im randvollen Gepäck hatte sie dabei ein Spitzenprogramm mit vielen unterhaltsamen Aufführungen von zahlreichen Sängern, Tänzern, und Komödianten, die von Anfang an einen gelungenen Abend versprachen. So war es auch dieses Jahr nicht verwunderlich, dass die alte Schmiede wieder mit zahlreichen schaulustigen Jecken und Narren gefüllt war, die sich das Spektakel nicht entgehen lassen wollten.
Fanfaren zum Auftakt
Und dafür wurden sie von Anfang an belohnt: Den Auftakt zur Karnevals-Revue machte der Fanfarenzug der „Ruhrlandbühne Bochum“ mit ihrem pompösen Einmarsch inklusive schwenkender Fahnen, eindrucksvoller Kostüme und Uniformen, mit lauten Trompeten und kräftigen Trommeln. Abgenommen wurde der Einmarsch von dem Moderator des Programms, dem ehemaligen Sitzungspräsidenten Norbert Kneer, der für seinen erkrankten Bruder Bernd als eigentlicher Präsident eingesprungen war und das Publikum mit einem dreifachen und kräftigen „Dortmund Helau“ auf den großen Show-Abend einstimmte.
Dieser ging dann mit den fest zum Karnevalsprogramm gehörenden Tanzmariechen weiter, die eine aufwändige und stimmige Choreographie mit viel Beinarbeit und hübschen Kostümen darboten und ihr Können damit eindrucksvoll unter Beweis stellten. Das tänzerische Programm wurde außerdem durch die amüsante Pom-Pom Show der Formation „Silver Sensation“ unterstützt, die ihren Auftritt zur Filmmusik von „Grease“ mit einer artistischen Hebefigur krönten.
Das Stimmungs-Highlight des Abends war jedoch die Show des Kultsängers Christoph Seelinger, der die Alte Schmiede mit seinen Party-Krachern zum Beben brachte und dem Publikum in den Reihen und auf der vollen Tanzfläche, das begeistert mitschunkelte, lauthals mitsang, richtig einheizte. Und das kam beim Publikum gut an: „Der Abend in der Alten Schmiede macht echt gute Laune“, urteilt Claudia Brzezinka begeistert über die Revue.
Bis in die Nacht
„Die Sänger des Abends sorgen für eine super Stimmung, die Aufführungen der Künstler sind sehr abwechslungsreich und die Musik lädt zum Feiern und Tanzen ein. So muss es sein.“
Die Jecken und Narren feierten bis tief in die Nacht hinein und freuen sich sicherlich jetzt schon wieder auf nächstes Jahr, wenn die Alte Schmiede wieder zur „Närrischen Schmiede“ wird.

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