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Nach den Baggern kommen die Bauherren

31.10.2012 | 17:12 Uhr
Nach den Baggern kommen die Bauherren
Baubeginn im Neubaugebiet am Wandweg in Oespel.Foto: Kevin Schrief

Oespel.   Es tut sich was am Wandweg. Michael Meinders aus der Pressestelle der Stadt Dortmund bestätigt, dass „es bereits Bautätigkeiten gegeben hat“. Hintergrund seien Erschließungsarbeiten für das Neubaugebiet, die vergangene Woche begannen.

Es tut sich was am Wandweg. Michael Meinders aus der Pressestelle der Stadt Dortmund bestätigt, dass „es bereits Bautätigkeiten gegeben hat“. Hintergrund seien Erschließungsarbeiten für das Neubaugebiet, die vergangene Woche begannen.

Das Gebiet liegt zwischen dem Indu-Park, dem Oespeler Ortskern sowie der Borussia-straße. Nach Angaben der Stadt rechne man mit einer Bauzeit in Sachen Erschließung von rund zehn Monaten. Unter anderem werde eine neue Straße im Baugebiet realisiert. Danach haben die Häuslebauer das Sagen.

Zehn Doppelhaushälftenund 14 Einfamilienhäuser

Baurecht sei über den Bebauungsplan Lü 123 geschaffen worden. Der sieht laut Stadtsprecher Meinders zehn Doppelhaushälften mit Grundstücksgrößen zwischen 231 und 470 Quadratmetern vor. Dazu kommen weitere 14 freistehende Einfamilienhäuser. Hier entstehen Wohnträume auf Flächen zwischen 340 und 702 Quadratmetern.

Problematisch in diesem Gebiet war allerdings dessen montane Vergangenheit. Aber: „Die bergbaulichen Schäden sind beseitigt worden und der Untergrund wurde spannungs- und setzungsfrei wiederhergestellt“, so Meinders. Heißt konkret: Durch Verfüllen des Erdreichs können nun feste Fundamente entstehen.

Allerdings sollten am Wandweg schon längst die Häuslebauer aktiv sein. Rückblick: Im März 2011 stand Olaf Greve den Lütgendortmunder Bezirksvertretern Rede und Antwort. Damals hieß es noch, im Herbst desselben Jahres falle endgültig der Startschuss. Dass dann doch ein Jahr mehr ins Land ging, begründet die Stadt mit „Bodenuntersuchungen, die deutlich länger gedauert haben“.

Denkmalbehörde und Lärmgutachter waren vor Ort

Auch die Denkmalbehörde war auf der Fläche aktiv, historische Funde habe es allerdings, wie berichtet, keine gegeben. Auch nach Bodenschätzen wurde gesucht. Zudem wurde der Lärmschutz berücksichtigt, Gutachter gaben aber bereits grünes Licht. Fraglich war – auch aus Sicht der Lütgendortmunder Bezirksvertreter –, ob der Straßenverkehr oder die nahe S-Bahn-Trasse für eine unangenehme Geräuschkulisse sorgen könnten. Dies haben die Experten nicht feststellen können.

Von Wolfgang Maas



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